Feuilleton

Fritz Mierau: Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte

„Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte: keine literatur-historischen Reminiszenzen, sondern einen Lebensstil“, nannte Fritz Mierau seine eigenen Arbeiten. Als Übersetzer, Herausgeber, Essayist und Slawist prägte er die Rezeption russischer Literatur für mehrere Generationen in der DDR und darüber hinaus bis heute. Jetzt ist Fritz Mierau im Alter von 83 Jahren gestorben. Über seine Bedeutung spricht die deutsche Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner.

Feuilleton

Die Abenteuer des Meisters: Bulgakow-Ausstellung in Moskau

In diesem Jahr feiert die deutsche Übersetzung des Romans „Der Meister und Margarita“ sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat das Michael-Bulgakow-Museum die beeindruckende Ausstellung „Moskau ist nicht Berlin“ zusammengestellt, die sich mit dem schweren Schicksal des „russischen Faust“ in Deutschland auseinandersetzt.

Freizeit in Moskau

Aufgelesen: Hier finden Bücherwürmer deutschen Lesestoff

Russland sei eine Lesenation, heißt es gemeinhin. Im Schnitt lesen Russen 6,49 Bücher im Quartal, so eine Studie des Meinungsforschungsinstituts WZIOM. Doch anscheinend schmökern sie am liebsten nur auf Russisch. Bücher in Originalsprache sind rar. Doch es gibt sie, die Inseln der Bibliophilie, wo einige Regale auch mit deutscher Literatur gefüllt sind.

Gesellschaft

Weltliteratur für lange Ferientage

Drei Monate russische Sommerferien gehen nächste Woche zu Ende. Für Millionen Schüler heißt das, eine Hausaufgabe abzuschließen, wie sie einer Lesenation würdig ist: Die Lehrer haben ihnen vor Ferienbeginn lange Listen mit Buchempfehlungen ans Herz gelegt. Während die einen stöhnen, sind andere dankbar.