Feuilleton

Die wahre Welt ist absurd

Er führte einen berühmten Salon in St. Petersburg, machte sich als kompetenter Kunsthistoriker einen Namen und kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg. Dass Wsewolod Petrow aber auch ein großer Schriftsteller mit einer Vorliebe für den Surrealismus war, erkennen viele Literaturfreunde erst jetzt.

Feuchtwanger
Feuilleton

Eine Reise, die zum Irrtum wurde

Im Dezember 1936 reiste der Schriftsteller Lion Feuchtwanger nach Moskau und verfasste anschließend den Bericht „Moskau 1937“, für den er viel Kritik und Unverständnis erntete. Die Bochumer Germanistin und Slawistin Anne Hartmann hat 14 Jahre lang zu Feuchtwangers Moskau-Aufenthalt geforscht und ihre Ergebnisse in dem Buch „Ich kam, ich sah, ich werde schreiben“ veröffentlicht. Mit der MDZ sprach sie über ihre Forschungsergebnisse.

Feuilleton

Sprachverlust und Widerrede

Das Schlüsselloch im Suppenteller: Diesen eigenwilligen Titel trug der Aufsatz, mit dem die Schriftsteller Eleonora Hummel und Artur Rosenstern Anfang 2018 um mehr Beachtung der russlanddeutschen Literatur warben. Ob das Vorhaben Erfolg hatte, erzählt Eleonora Hummel nun im MDZ-Interview.

Grjasnowa
Feuilleton

„Ich weiß nicht, was es bedeuten soll, russisch zu sein“

Olga Grjasnowa ist eine der bekanntesten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur. Auf Einladung des Goethe-Instituts stellt Grjasnowa ihren aktuellen Roman „Gott ist nicht schüchtern“ auf einer Lesereise in St. Petersburg, Archangelsk und Moskau vor. Mit der MDZ sprach Grjasnowa über ihre Erfahrungen mit Russland, ihre Romanhelden und die Frage nach Identität.

Feuilleton

Fritz Mierau: Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte

„Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte: keine literatur-historischen Reminiszenzen, sondern einen Lebensstil“, nannte Fritz Mierau seine eigenen Arbeiten. Als Übersetzer, Herausgeber, Essayist und Slawist prägte er die Rezeption russischer Literatur für mehrere Generationen in der DDR und darüber hinaus bis heute. Jetzt ist Fritz Mierau im Alter von 83 Jahren gestorben. Über seine Bedeutung spricht die deutsche Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner.

Feuilleton

Die Abenteuer des Meisters: Bulgakow-Ausstellung in Moskau

In diesem Jahr feiert die deutsche Übersetzung des Romans „Der Meister und Margarita“ sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat das Michael-Bulgakow-Museum die beeindruckende Ausstellung „Moskau ist nicht Berlin“ zusammengestellt, die sich mit dem schweren Schicksal des „russischen Faust“ in Deutschland auseinandersetzt.