Zeitgeschehen

Die Erlebnisse von Professor Hammond in der Sowjetunion

Mal wird sie verteufelt, mal verklärt: die Sowjetunion. Der US-Historiker Thomas T. Hammond tat weder das eine noch das andere. Er wollte vor allem verstehen. Hammond bereiste die Sowjetunion von den 1950er bis zu den 1970er Jahren intensiv, brachte von dort mehrere Tausend Alltagsfotos mit. Hier eine kleine Auswahl davon und Auszüge aus Hammonds Artikel „Ein erster Blick auf die Sowjet­union“, der 1959 in der September-Ausgabe des „National Geographic Magazine“ erschien.

Zeitgeschehen

Russland, wie es im Buche steht

Er hat einen ersten Eindruck gewonnen, sagt René Jakob nach zwei Wochen Russlandreise immer wieder. Seine ersten Eindrücke sind aber etwas ganz Besonderes. Denn Russland hat der Deutsche auf sehr spezielle Weise bereist.

Zeitgeschehen

„Russlandfieber“ in Büdingen

Das hessische Büdingen hat nicht nur eine zauberhafte mittelalterliche Altstadt, sondern spielte auch eine Schlüsselrolle bei der Auswanderung von Deutschen nach Russland im 18. Jahrhundert. Was von dieser Geschichte heute noch präsent ist, haben sich eine Gruppe Russlanddeutscher und MDZ-Redakteurin Olga Silantjewa vor Ort zeigen lassen.

Zeitgeschehen

Ein Volk, das sich nach Freunden sehnt

Im Sommer 1957 unternahm der spätere Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez (1927-2014) eine Reise „hinter den Eisernen Vorhang“. Auch die Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Moskau gehörten zu den Zielen. Seine Eindrücke von dem Land, das ihm in vielerlei Hinsicht maßlos erschien, schrieb der Kolumbianer in einer Artikelserie nieder. Auf Russisch erschienen sie erst in der Perestroika-Zeit. Auszüge.

Zeitgeschehen

Sächsischer Verein sucht russische Partner

Viele Projekte, die sich der deutsch-russischen Verständigung verschrieben hatten, sind in den vergangenen Jahren eingestellt worden oder stehen vor dem Aus. Auch die Erzgebirgsfreunde Russlands stoßen mit ihren Kulturangeboten, die lange so gut ankamen, auf taube Ohren. Man hat deshalb schon erwogen, sich aufzulösen. Doch nun geht der Verein einen anderen Weg.

Zeitgeschehen

Goodbye, America: Solschenizyns Abschied von Cavendish vor 30 Jahren

Nirgendwo hat Alexander Solschenizyn (1918-2008) so lange gelebt wie in Cavendish. 18 Jahre verbrachte er nach seiner Ausbürgerung aus der Sowjetunion in der Kleinstadt im äußersten Nord­osten der USA. Zu den Einheimischen hatte er dabei wenig Kontakt. Als seine Heimkehr nach Russland vor 30 Jahren feststand, hielt er vor ihnen eine Abschiedsrede.

Zeitgeschehen

Die Artillerie unter den Experten

Es ist schwierig, sich ein Bild von der Lage an der Front in der Ukraine zu machen. Unabhängige Berichte von dort gibt es kaum, zur Unkenntnis gesellt sich das Unverständnis, was die Nachrichten zu bedeuten haben. Wer erklärt den Deutschen also die Kräfteverhältnisse und wie hört sich das an?

Zeitgeschehen

Neue Geografie des Reisens: Auch Nordkorea auf Tourismusmesse

Nordkorea hat sich erstmals auf Russlands größter Tourismusmesse MITT präsentiert, die Mitte März stattfand. Man wolle „Vorurteile abbauen“ und „Offenheit“ demonstrieren, hieß es von Seiten des Reiseveranstalters „Projekt Pjöngjang“, der Ski- und Badetourismus anbietet. Und einlädt in das „geheimnisvollste Land der Welt“.

Zeitgeschehen

Alles geht, nichts fährt

Zumindest nicht ganz zu, aber auch nur halb offen: Seit Finnland seine Grenze zu Russland geschlossen hat, ist der russisch-estnische Grenzübergang Iwangorod-Narva eine der letzten Möglichkeiten, auf dem Landweg in die EU und wieder zurück zu gelangen. Doch seit 1. Februar ist das schwieriger geworden.