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Der Frieden muss neu erfunden werden

Am 18. Mai 2019 ging es auf der Straße des Friedens in Wolgograd maximal friedlich zu. Weil dort ein Kunstfestival stattfand, wurde sie für einen Tag zur Fußgängerzone. Auch die Teilnehmer einer internationalen Art-Residenz unter dem Titel „Die Erfindung des Friedens“ stellten aus. Fünf Jahre später muss man sich fragen, ob ihre Friedensmission gescheitert ist.

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Julia ist jetzt wieder Roman

Als „erste Transfrau in der russischen Politik“ hat es Julia Aljoschina aus Barnaul zu einiger Bekanntheit gebracht. Sie kritisierte neue Gesetze gegen „nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen“, sprach von Diskriminierung. Jetzt folgte eine Entschuldigung „beim gesamten russischen Volk“ und das Bekenntnis, sich als Mann zu fühlen.

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Mobile Luftschutzkeller

Seit Mitte Januar werden in Belgorod, einer Großstadt nahe der ukrainischen Grenze, modulare Schutzräume aufgestellt. Weitere 170 sollen allein in diesem Monat dazukommen.

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Proletarier aller Länder: Die internationale Kommune von Kemerowo

Die sibirische Großstadt Kemerowo tauchte auf den Landkarten erst 1932 auf. Doch Kohle wurde 3000 Kilometer östlich von Moskau auch schon zuvor gefördert und ab 1924 zu Koks veredelt. Hunderte Ausländer – vor allem Amerikaner und Holländer, aber auch Deutsche – packten dabei mit an und hinterließen Spuren. Ein Stück Sowjetgeschichte mit dem Abstand von 100 Jahren.

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Russlands Rothenburg ob der Tauber: 1000 Jahre Susdal

Wer weiß, ob es Moskau ohne Susdal überhaupt gegeben hätte. Jedenfalls war die Kleinstadt bei Wladimir 123 Jahre früher da und feiert dieses Jahr ihr 1000-jähriges Bestehen. Ausländer werden nur wenige mitfeiern, Moskauer dafür umso mehr.

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Objekt der Neugierde

Ein Jahrhundertsturm Ende November hat dem Schwarzmeer-Badeort Anapa eine neue Sehenswürdigkeit beschert: In unmittelbarer Nähe des Strandes lief ein Güterschiff auf Grund.

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Die deutsche Kirche von Gwardejskoje

Was einst als schönste Dorfkirche Ostpreußens galt, ist heute ein Stück Mittelalter in der russischen Exklave Kaliningrad: Im Gotteshaus der kleinen evangelischen Gemeinde von Gwardejskoje kommen nach langem Verfall nun auch die inneren Werte wieder zur Geltung.

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Gelobt sei das Buch

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde das „Haus des Buches“ in St. Petersburg nach einem Streit um die Besitzverhältnisse und einer Verschönerungskur wiedereröffnet. Es gehört zu den bekanntesten Adressen am Newski-Prospekt.