Sport

Heute vor zehn Jahren: Tod einer Eishockeymannschaft

Jedes Flugzeugunglück ist ein Schicksalsschlag, der die Familien der Opfer bis an ihr Lebensende verfolgt. Doch als nach dem Absturz einer Chartermaschine heute vor zehn Jahren in Jaroslawl die Passagierliste bekannt wurde, weinten nicht nur die Angehörigen, sondern Millionen. Denn an Bord des Flugzeugs befand sich die komplette Mannschaft des populären Eishockeyklubs Lokomotive Jaroslawl. Alle Spieler, Trainer und Betreuer kamen um.

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Der Sofablick auf Olympia

Die Medaillen sind vergeben, die Rekorde gelistet. Auf dem gesamten Erdball wurden die Olympischen Sommerspiele in Tokio verfolgt – sogar von MDZ-Chefredakteur Igor Beresin, den Sport sonst eher kalt lässt. Daheim auf dem Sofa. Eine Olympia-Nachlese jenseits des Medaillenspiegels.

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Bei Spartak haben sich jetzt alle lieb

Domenico Tedesco hat mit Spartak Moskau viele Höhen und Tiefen erlebt. Seit Herbst 2019 ist der deutsche Trainer beim Traditionsklub tätig, schien zwischenzeitlich gescheitert. Nun, kurz vor seinem Abschied, ist er so beliebt wie noch nie. Nur ein Punkt trennt ihn vom Heldenstatus.

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Armwrestling: Wenn Schlaf (und einiges mehr) den russischen Meister macht

Als Sylvester Stallone 1987 in „Over the Top” seine Muskeln spielen ließ und Hollywood damit Armdrücken – als Wettkamfsport Armwrestling genannt – auch in anderen Teilen der Erde populär machte, war Denis Mitin (31) noch gar nicht geboren. Doch von den Folgen profitierte er indirekt. Russland ist heute eine der stärksten Nationen in dem Metier – und Mitin seit Ende März russischer Meister. Mit der MDZ hat der zweifache Familienvater aus Iwanowo über einen Erzrivalen, über gesunden Schlaf und Extrem­diäten gesprochen.

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„Miteinander reden, nicht übereinander“

Marco Henrichs (45) kennt sich aus mit Dingen, die einen langen Atem brauchen. Bis vor ein paar Jahren bestritt er noch Wettkämpfe im Triathlon und Langstreckenschwimmen. Nun will der gebürtige Rheinländer den deutschen und russischen Sport miteinander ins Gespräch bringen. Aber wie soll das gehen, wo doch Dopingvorwürfe und andere Vorbehalte zwischen beiden Seiten stehen?

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Startrainerin Tschaikowskaja: Pirouetten eines deutsch-russischen Schicksals

Sie hat also doch noch nicht alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Eiskunstlauf-Trainerlegende Jelena Tschaikowskaja (80) ist diesjährige Preisträgerin des Wettbewerbs „Russlands herausragende Deutsche“ in der Kategorie Sport. Für sie schließt sich damit gewissermaßen ein Kreis. Denn dass sie deutscher Abstammung ist, löste gerade in ihrer Kindheit eine ganze Kette von Ereignissen aus.