Russlands Deutsche

Nikolaj Litau: Der deutsche Seefahrer, der aus der Steppe kam

Zu den zahlreichen in- und ausländischen Auszeichnungen, die Nikolaj Litau (66) in seinem Leben eingeheimst hat, kam diesen Herbst eine weitere hinzu: Der Yacht-Kapitän aus Moskau, vierfacher Weltumsegler, wurde als „Russlands herausragender Deutscher 2021“ auf dem Gebiet des Sports ausgezeichnet. Die MDZ hat den Russlanddeutschen getroffen.

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25 Jahre Sprachinitiative des IVDK: mit Spaß Deutsch Lernen

Vor 25 Jahren führte der Internat­ionale Verband der Deutschen Kultur erstmals ein Sprachtreffen für russlanddeutsche Kinder und Jugendliche durch. Die Zukunft des Formats diskutierten die Teilnehmer der 7. Sprachkonferenz „Deutsche in Russland: Ethnokulturelle Bildung. Herausforderungen. Möglichkeiten. Erfahrungen“ im November in Moskau.

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Russlanddeutscher Beitrag zur Zivilgesellschaft

Die Russlanddeutschen sind eine wichtige Brücke zwischen Deutschland und Russland. Bei der Podiumsdiskussion „Der Beitrag der Russlanddeutschen zu Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft in Russland“ der Hanns-Seidel-Stiftung wurden auch die politischen Beziehungen beider Länder diskutiert.

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Volkszählung in Russland: „Ich sehe doch, dass Sie Russen sind“

Zum dritten Mal in der postsow­jetischen Geschichte Russlands wird im größten Land der Erde ab Mitte Oktober das Volk gezählt. Was ist dabei aus russlanddeutscher Sicht zu erwarten und welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis? Die Historikerin Tatjana Smirnowa (58) aus Omsk forscht seit Jahrzehnten zur Ethnografie der Russlanddeutschen. Die MDZ hat mit ihr gesprochen.

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Als Deutsche in Stalins Russland

Die Deportation der Wolgadeutschen vor 80 Jahren erlebte sie als 16-Jährige mit: Heute ist Margarete Schulmeister aus St. Petersburg 96 Jahre alt und blickt im Gespräch mit MDZ-Redakteur Tino Künzel auf Not, Leid und Entbehrungen zurück, aber auch auf Menschen, denen sie bis heute dankbar ist. Diese Veröffentlichung ist die Fortsetzung eines Beitrags, der unter dem Titel „Frau Schulmeisters große Reise durch das 20. Jahrhundert“ erschien.

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Frau Schulmeisters große Reise durch das 20. Jahrhundert

Erst verlor sie ihre Heimat und dann beinahe ihr Leben: Margarete Schulmeister wurde als Deutsche an der Wolga geboren, so wie Generationen ihrer Familie vor ihr. Vielleicht hätte sie es einmal ihrem Vater gleichgetan und in Moskau studiert, aber ein Beschluss der Sowjetführung sorgte vor 80 Jahren dafür, dass die Wolgadeutschen in alle Winde verstreut wurden und für die damals 16-Jährige eine Odyssee begann, die sie kreuz und quer durch die Sowjetunion führte. Mit 96 Jahren hat die frühere Lehrerin der MDZ jetzt in St. Petersburg ihre Geschichte erzählt.