Russlands Deutsche

Gespräch mit dem „älteren Bruder“

Es ist schwer, Alexander Franz mit wenigen Worten zu beschreiben. Er ist Historiker, Heimatforscher, manchmal Reiseführer und Unternehmer. Aber er ist auch noch Erzbischof der evangelisch-lutherischen Kirche der Augsburger Glaubensrichtung. Er ist jedoch zu bescheiden, sich so zu nennen. Einfach nur Bischof. In einem Gespräch mit ihm erfuhr der MDZ-Chefredakteur Igor Beresin viel Neues über das Luthertum in Russland.

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Boris Rauschenbach: Ein Universum von Mensch

Seit 2011 werden jedes Jahr „Russlands herausragende Deutsche“ gekürt. Die Wissenschafts-Kategorie ist dabei nach dem Physiker Boris Rauschenbach (1915-2001) benannt, der maßgeblich an den Erfolgen der sowjetischen Raumfahrt in den 1950er und 1960er Jahren beteiligt war. Der Historiker und Publizist Wladimir Auman hat nun ein Buch über diesen Gelehrten geschrieben, der auf den verschiedensten Pfaden wandelte.

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Deutsche Sprache in den Weiten des Altais

Die Radiosendung „Altaier Weiten“ ist eines der ältesten Projekte von Russlanddeutschen für Russlanddeutsche. Dazu noch auf einem staatlichen Kanal. Die langjährige Moderatorin Tatjana Filistowitsch erzählt im Interview mit der MDZ vom Anfang ihrer Arbeit im Radio und die Lage von heute.

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Schützenswerte Ruinen

In der Wolgaregion sind etwa 20 ehemalige lutherische und katholische Kirchen erhalten geblieben, die heute nicht mehr genutzt werden und nach und nach verfallen. Der russlanddeutsche Architekt Anton Bogner aus Saratow macht sich Gedanken über den Umgang mit diesem historischen Erbe.

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Impuls für die Entwicklung

Der Internationale Verband der deutschen Kultur versammelte in der zweiten Aprilhälfte in Barnaul die Elite der Russlanddeutschen zu einem Diskussionsklub „Avantgarde“. Das Thema des Treffens, das seit 2010 einmal im Jahr stattfindet, war diesmal die Schaffung eines persönlichen Markenzeichens.

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Vor 100 Jahren gegründet: Das kurze Dasein einer Republik

Sie hatte nur 17 Jahre Bestand: Doch von der Wolgarepublik, einer Autonomie für die Sowjetdeutschen in den heutigen Regionen Saratow und Wolgograd, geht nach wie vor eine starke Faszination aus. Das schließt auch eine kritische Auseinandersetzung mit ein. Der Historiker Arkadi German aus Saratow hat sich einen Namen mit seinen Forschungen zur Geschichte der Wolgadeutschen und ihrer Republik gemacht. Zum 100. Jahrestag der Gründung der ASSR antwortet er auf fünf Standardfragen.

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Kotlas, seine Eisenbahnbrücke und die Deutschen

An Kotlas ließe sich die gesamte Geschichte der Sowjetunion erzählen. Und das nicht nur, weil die nordrussische Stadt so alt ist wie die Oktoberrevolution. Hier wurden schier übermenschliche Leistungen unter unmenschlichen Bedingungen vollbracht. Auch Russlanddeutsche waren daran zu Tausenden beteiligt. Noch heute gibt es eine deutsche Diaspora in Kotlas.

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Liebeserklärung an Tomsk

Gäbe es einen Wettbewerb um das schönste Begegnungszentrum der Russlanddeutschen, würde ihn wahrscheinlich das Russisch-Deutsche Haus in Tomsk gewinnen. Seit 1993 befindet es sich in einem alten Kaufmannshaus, einem Denkmal der Holzbaukunst. Am Tag der Feierlichkeiten anlässlich des 30. Geburtstages des Hauses sprach die MDZ mit einem seiner ersten Leiter, mit Iwan Scheiermann.

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Tomsker Sirius als Ziel

Die jüngsten Deutschen in Tomsk haben Glück, denn es gibt für sie das Vorgymnasium „Kristina“. Dort machen sie engagierte Pädagogen mit der deutschen Sprache und den russlanddeutschen Traditionen vertraut. Die MDZ war zu Besuch in der Grundschule.