Russlands Deutsche

Ein Tag gegen das Vergessen

Es war eine Zeit, in der das Undenkbare denkbar wurde. Auf dem Gedenkfriedhof Lewaschowo in St. Petersburg sind die Spuren des Grauens, das unter Stalin viele Tausende das Leben kostete, gegenwärtig. Am 28. August machten sich Russlanddeutsche dorthin auf – so wie jedes Jahr an diesem Tag.

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Deportation und GULAG: Man darf nicht schweigen

In der jetzigen Zeit, wo sich das Verhältnis des russischen Staates zu seiner „unbequemen Vergangenheit“ ändert, wird es immer schwieriger, ein öffentliches Gespräch über die repressiven Maßnahmen gegen die Deutschen in der UdSSR zu führen. Am Vorabend des 81. Jahrestages der Deportation der Russlanddeutschen sprach die MDZ mit Konstantin Andrejew, dem Leiter des Bildungszentrums des GULAG-Museums in Moskau, über die Möglichkeiten, die Erinnerung daran aufrechtzuerhalten.

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Gnadentau an der Wolga und seine lutherische Kirche

Blüte, Niedergang und Auferstehung: In der einst von Wolgadeutschen als Gnadentau gegründeten Gemeinde Werchni Jeruslan ist wie durch ein Wunder die 1898 errichtete lutherische Kirche erhalten geblieben. An ihrer Restaurierung kann sich nun über eine Crowdfunding-Plattform jeder beteiligen.

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Heinrichs Jahrhundert

Er wurde im selben Jahr geboren wie die Sowjetunion. Doch das große Land, dessen Geschichte sich in seiner Biografie spiegelt, war dann doch viel kurzlebiger als er selbst: Am 14. Februar feiert Heinrich Herstein – auf Russisch Genrich Girstein – seinen 100. Geburtstag. Tausende Kilometer von der Wolga, wo er einst zur Welt kam.

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Mit deutschem Know-how auf Moskaus Baustellen

Wladimir Eber kam mit 14 Jahren aus Nowosibirsk nach Pforzheim im Südwesten Deutschlands. Doch Russland hat ihn nie ganz losgelassen. Jetzt macht er sich als Bauunternehmer in Moskau selbständig. Die Metropole, so sagt er, gibt ihm einfach mehr Möglichkeiten, sich etwas aufzubauen.