Russlands Deutsche

Kostroma und die Deutschen – gestern und heute

Es steht oft etwas im Schatten anderer altrussischer Städte wie Jaroslawl oder Wladimir: Doch Kostroma, fünf Jahre jünger als Moskau, ist nicht nur historisch bedeutend, sondern gehört zu den bezauberndsten Orten an der Wolga. In seiner langen Geschichte haben auch Deutsche ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Minderheit in der Stadt ist bis heute überaus aktiv.

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Vergessene Särge am Ufer der Wolga

Im Wolgadorf Tschkalowskoje erfuhren nicht nur die Deutschen, die nach Sibirien und Kasachstan deportiert wurden, unsägliches Leid. Auch die bestatteten Toten, die sie zurückließen, finden bis heute keine Ruhe. Die MDZ war vor Ort.

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„Deinen Namen gibt der Sieg dir wieder“

Unter denen, die während des Großen Vaterländischen Krieges ihre multinationale Heimat verteidigten, waren auch Sowjetdeutsche. Einige von ihnen änderten ihre deutschen Namen, um an die Front zu kommen. Die MDZ hat Geschichten verschiedener Helden gesammelt, die unter fremden Namen kämpften.

Werfel
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Fotografie als Gesellschaftsprojekt

Dmitrij Werfel verlor bei einem Unfall beide Hände. Doch der Mann aus dem sibirischen Kemerowo ließ sich von dem Handicap nicht unterkriegen. Heute leitet er eine inklusive Fotoschule für Kinder. Die MDZ stellt ihn vor.

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Schwänke aus Sibirien: Wenn russisches Leben auf deutschen Humor trifft

Lange wollte sie niemand veröffentlichen, nun sind die Schwänke des Russlanddeutschen Adolf Walter (79) aus Sibirien auf YouTube zu sehen. Das Deutsch-Russische Haus in Omsk hat entsprechende Videos auf den eigenen Kanal hochgeladen. In einem davon sagt Walter, Schwänke seien „die Schatzkammer der deutschen Folklore“. Hier erzählt er seine Geschichte.

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Für die Deutschen aus Russland

Am 21. Februar hat die Welt den Tag der Muttersprache begangen. Was es dabei zu feiern gibt, mag nicht jedem sofort einleuchten. Das ist kein Unabhängigkeitstag, der erst erkämpft werden muss. Doch manchmal gilt das auch für das Recht auf die Muttersprache, wie Nelli Kossko weiß. Ein Porträt.

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Vor 100 Jahren: Wie der Hunger an die Wolga kam

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten für kein Land so dramatische Folgen wie für Russland. Doch die Zeit dazwischen war für die dortige Bevölkerung teils noch schicksalhafter. Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, breitete sich vor allem im Wolgagebiet eine verheerende Hungersnot aus, die Millionen Menschenleben kostete und erst 1922 allmählich abklang. Zehn Jahre später wiederholte sich diese humanitäre Katastrophe. Was das für die Wolgadeutschen bedeutete, darüber sprach die MDZ mit dem Saratower Historiker Arkadij German.

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Tragische Schicksale und ungeheurer Lebensmut

In diesem Jahr blickt der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK) auf 30 Jahre seines Bestehens zurück. Aus diesem Grund rückt auch die MDZ russlanddeutsche Themen verstärkt in den Mittelpunkt. Einer, der sich damit nicht zuletzt für sein Porträtbuch „Zukunft braucht Herkunft“ beschäftigt hat, ist unser ständiger Autor Frank Ebbecke. Hier spricht er darüber.