Halbstadt Deutscher Nationalrayon
Russlands Deutsche

„Mein Haus ist hier“: 35 Jahre Deutscher Nationalrayon im Altai

Der Deutsche Nationalrayon im Altai wurde am 1. Juli 1991 in seinen historischen Grenzen wiederhergestellt. Wie bewertet der Vorsitzende der lokalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen, Alexander Steinbeck, dieses Ereignis 35 Jahre später? Warum ist er selbst hier geblieben und wie hilft er den Russlanddeutschen, ihre Identität zu bewahren?

Wolgawellen
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Die Wolga als Symbol der Heimat: IVDK feiert 35 Jahre in Samara

Das Forum-Festival anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVDK) fand im Juni in Samara statt. Zeit und Ort wurden nicht zufällig gewählt: Am 28. Juni 1991 wurde der Verband gegründet. In Samara ist eine der aktivsten Mitgliedsorganisationen des IVDK tätig – das Regionale Zentrum für deutsche Kultur „Hoffnung“, und die Geschichte der Region ist eng mit dem Schicksal der Wolgadeutschen verflochten.

Alexander Heier
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Spurensuche in Tomsk: Neue Kapitel zu Sawatzkys Roman „Wir selbst“

Die Geschichte von Gerhard Sawatzkys Roman „Wir selbst“ (1937) gleicht einem eigenständigen Buch: Lange als verschollen geltend, erschien das Werk erst 2020 in Berlin. Diese Publikation gab den Impuls, dass die Nachkommen erstmals Briefe und Familienfotos für eine Ausstellung freigaben. Nun wurde die Schau im Tomsker Deutsch-Russischen Haus eröffnet.

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Petition: Zuzug für junge Deutsche

Am 25. Mai 2026 läuft die Unterzeichnungsfrist für die Bundestagspetition „Selbständige Einreise für nach dem 31.12.1992 geborene deutschstämmige Personen aus Aussiedlungsgebieten“ ab. Eingereicht wurde sie bereits am 31. Oktober 2025, freigeschaltet auf der Petitionsplattform des Deutschen Bundestages jedoch erst am 13. April 2026.

Fotoalbum „Über die Helden vergangener Zeiten"
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Neuer Bildband: Sowjetdeutsche im Krieg und Wiederaufbau

„Über die Helden vergangener Zeiten“ ist der fünfte Bildband der Reihe „Deutsche der UdSSR“, herausgegeben von dem Internationalen Verband der deutschen Kultur. Er versammelt Fotografien, die sowjetdeutsche Frontkämpfer, Arbeiter der Heimatfront und jene Menschen zeigen, die das Land aus den Trümmern wiederaufbauten. Ein Auszug aus dem Nachwort zur Publikation, die zweisprachig (Russisch/Deutsch) erschien.

Arthur Luther
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Arthur Luther: Übersetzen als Überwindung

Der 150. Geburtstag Arthur Luthers ist ein guter Anlass, das Vermächtnis des Übersetzers und Autors der „Moskauer Deutschen Zeitung“ aus der Zarenzeit neu zu beleuchten. Als Deutschbalte, der nach 1914 in Deutschland strandete, machte er die russische Klassik zu einer Brücke zwischen der verlorenen und der neuen Heimat.

Borger
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Die Macht der Bildung: die Geschichte eines Russlanddeutschen

Was bedeutet Bildung, wenn sie einem als Kind vorenthalten wird? Waldemar Borger wuchs als Russlanddeutscher in der Sowjet­union auf. Seine Geschichte, die stellvertretend für viele Russlanddeutsche seiner Generation steht, erzählt von Ausgrenzung, Aufstieg und jener eigentümlichen Form von Fürsorge, die sich manchmal in sehr strengen Sätzen versteckt. Seine Enkelin, MDZ-Korrespondentin Sabrina Borger, weiß diese Strenge nur zu gut zu deuten.

Alexander Eraschow
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Russlands deutsche Geschichte im Porträt

Der Künstler Alexander Eraschow aus Susdal wurde kürzlich mit der Medaille „Dem Würdigen“ der Russischen Akademie der Künste ausgezeichnet. Mit dieser höchsten russischen Auszeichnung im Bereich der bildenden Kunst würdigte die Akademie seine Arbeit an der Grafikserie „Deutsche in der Geschichte Russlands“.