Meinung und Medien

Spiegel der Gesellschaft: Zur Debatte um Desinformationen

Wenn in deutschen und russischen Zeitungen über Desinformation diskutiert wird, fallen häufig starke Worte. In seiner neuen Studie zeigt der Politikwissenschaftler Mario Baumann, dass dies nicht unbedingt langfristig so bleiben muss. Die MDZ hat mit ihm über seine Forschungsergebnisse gesprochen.

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Neues aus dem Hinterland

Russlands Medienlandschaft wirkt von außen betrachtet oft sehr dünn und eintönig. Lediglich die „Nowaja Gaseta“ und in jüngerer Zeit auch das Portal „Meduza“ werden von vielen als unabhängige Informationsquellen wahrgenommen. Weniger bekannt ist, dass es auch in der Provinz kritische Medien gibt. Diese leisten trotz Argwohn seitens des Staates seit vielen Jahren hervorragende Arbeit. Und wurden dafür teilweise bereits mit Preisen ausgezeichnet. Die MDZ stellt eine Auswahl vor.

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Gedanken über das Kinderkriegen in Russland

Nach dem Willen von Präsident Wladimir Putin sollen russische Mütter ab sofort bereits für das erste Kind Unterstützung in Form des sogenannten Mutterschaftskapitals erhalten. Damit sollen junge Frauen unterstützt und die Geburtenrate angehoben werden. Unsere Redakteurin berichtet, wie es ist, in Russland ein Kind aufzuziehen.

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An der Realität vorbei

Der böse Russe: Kaum eine Nation kommt in Videospielen so schlecht weg wie Russland. Nun hat „Call of Duty“ Vorwürfe für Russophobie und Geschichtsverfälschung geerntet. Wie lange soll das noch so weitergehen?

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Die Süßigkeit aus Rinderblut

Die einen schüttelt allein der Gedanke an die spezielle Zutat, den anderen läuft das Wasser im Mund zusammen: Der Gematogen-Riegel wird seit Jahrzehnten in russischen Apotheken verkauft und spaltet Generationen von Leckermäulern. Denn für die Herstellung der Süßigkeit wird auch ein Abfallprodukt aus der Schlachtung verwendet.

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Gul heißt Blume

Sprachbarrieren, prekäre Arbeitsbedingungen und Wohnungsnot: Die Situation tadschikischer, usbekischer und kirgisischer Arbeitsmigrantinnen in Russland ist schwierig. Informationen oder Beratungsstellen sind rar. Auf den Vorschlag von einer Mutter mit Migrationshintergrund wurde in St. Petersburg nun die mehrsprachige Zeitung „Gul“ gegründet, welche praktische Alltagstipps und Orientierung bei juristischen Fragen gibt. Im Interview erklärt die 24-jährige Redakteurin Ajim Baky aus Kirgistan, wie das ehrenamtliche Projekt Frauen aus Zentralasien stärken will.