Russlands Nachbarn

Ukraine vor der Stichwahl: Von Schaschlyk und Verrätern

In der Ukraine läuft der Wahlkampf um das Amt des Präsidenten heiß. Am 21. April findet die Stichwahl zwischen Amtsinhaber Petro Poroschenko und dem Komiker Wolodymir Selenskij statt. Heute treffen sich die beiden Kandidaten zum Rededuell im Kiewer Olympiastadion. Herausforderer Selenskij hatte im ersten Wahlgang mit 30,24 Prozent fast doppelt so viele Stimmen geholt wie Poroschenko. Danach rechneten Journalisten aus dem Poroschenko-Lager in den sozialen Netzwerken schon mal mit den Wählern ab.

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Kasachstan: Wie ein Präsident ging und trotzdem blieb

Tage des Umbruchs, aber auch der Ernüchterung in Kasachstan: Überraschend ist Präsident Nursultan Nasar­bajew, 78, nach 30 Jahren an der Macht zurückgetreten. Die deutsche Journalistin Edda Schlager lebt in Almaty, der größten Stadt der früheren Sowjetrepublik, und zeichnet für die MDZ die Nachrichtenlage und die Reak­tionen aus der Vor-Ort-Perspektive nach.

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Saporoschez-Autobauer droht Totalschaden

Putin fuhr einen und so mancher DDR-Bürger auch: Der Saporoschez war diesseits des Eisernen Vorhangs allseits bekannt, wenn er auch nicht den allerbesten Ruf hatte. Nun gehen bei seinem Hersteller in der Ukraine so langsam die Lichter aus. Pkw verkauft er neuerdings keine mehr.

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Die Ukraine und der Eurovision Song Contest: Das Ende vom Lied

In der Ukraine wurde am letzten Februarwochenende bei einer mehr als dreieinhalbstündigen Show ermittelt, wer das Land beim Eurovision Song Contest Mitte Mai in Israel vertreten darf. Was hat das mit Russland zu tun? In der Theorie natürlich nichts, in der Praxis jedoch sehr viel. Bei dem eigentlich unpolitischen Wettbewerb wurden zwei von sechs Finalisten auf der Bühne zur Rede gestellt: Sie mussten sich für Auftritte im „Aggressorstaat“ und für ihre Einstellung zum Status der Krim rechtfertigen. Tage später war der gesamte Vorentscheid Makulatur: Die Ukraine, Gewinnerin des Eurovision Song Contests 2004 und 2016, zog ihre Teilnahme in Tel Aviv zurück. Und Schuld war auch daran wieder – Russland.

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Das Märchenland an der Seidenstraße

Seit dem Tod von Langzeitherrscher Islom Karimow 2016 verändert sich Usbekistan schrittweise. Ab Februar fällt nun die Visapflicht für Besucher aus 45 Staaten weg. Touristen können sich fortan bis zu 30 Tage im Land aufhalten und reisen. Drei Gründe für einen Besuch.

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Ein Komiker macht ernst

Er wurde mit einer Serie über den ukrainischen Staatschef bekannt und dementierte lange seine politischen Ambitionen: Der Comedian Wolodimir Selenskij tritt bei der ukrainischen Präsidentschaftswahl an. Beobachter räumen ihm gute Chancen auf das Amt ein.