Russlands Nachbarn

Assureti: Wie das Fachwerkhaus nach Georgien kam

Unter Katharina der Großen siedelten sich Tausende Deutsche an der Wolga an. Unter ihrem Enkel Alexander I. entstanden viele deutsche Dörfer im Kaukasus. Auch Assureti unweit der georgischen Hauptstadt Tbilissi wurde einst von schwäbischen Einwanderern gegründet. Fremdenführerin Jewgenija Kibanowa hat sich auf ihre Spuren begeben.

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Als „Wolfskind“ in Litauen

In den Wirren des letzten Kriegsjahres 1945 wurden sie von ihren Eltern getrennt und waren fortan auf sich allein gestellt: Es sollen Tausende Halbwüchsige gewesen sein, die es aus Ostpreußen ins benachbarte sowjetische Litauen verschlug. Die Litauerin Ruta Matimaityte promoviert zum Schicksal dieser „Wolfskinder“, mit dem sie in der eigenen Familie konfrontiert wurde.

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Tiflis und Kiew – verbündet und zerstritten

Georgien hat wie die Ukraine eine gemeinsame Grenze mit Russland. Bereits seit einer militärischen Eskalation ständiger Spannungen im Jahr 2008 unterhält Tiflis keine diplomatischen Beziehungen mit Moskau mehr, fährt in der aktuellen Situation jedoch einen moderaten Kurs. In Kiew hat man dafür wenig Verständnis.

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Aljoscha muss weg

Russlands „Sonderoperation“ hat in Nachbarländern Bestrebungen Auftrieb gegeben, sich weiter vom großen Nachbarn abzugrenzen. Dafür werden massenhaft Kriegsdenkmäler eingestampft oder in Museen verlegt. Darunter auch Aljoscha im lettischen Rezekne.

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Der Denkmalsfall von Riga

Ende August wurde das wohl bekannteste sowjetische Kriegsdenkmal in Lettland abgerissen. Dort beging vor allem die russische Minderheit jedes Jahr am 9. Mai die Befreiung Rigas von deutscher Besatzung im Jahr 1944. Doch gerade in der Sicht auf die Sowjetvergangenheit ist die lettische Gesellschaft tief gespalten.

Sonderoperation
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Die neuen Blockfreien

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gilt als Sammlung derjenigen Ex-Sowjetrepubliken, die noch zu Russland halten. Doch seit Beginn der „Sonder­operation“ Moskaus in der Ukraine üben sich die meisten Länder in Zurückhaltung und Neutralität.

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Eine Woche im Januar: Augenzeugen berichten aus Almaty

Anfang Januar gingen Bilder von Ausschreitungen in Kasachstan um die Welt, deren Beurteilung auch der Redaktion der MDZ schwer fällt. Unseren Kollegen von der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ in Almaty gelang es, Augenzeugenberichte aus der größten Stadt des Landes zu sammeln, die wir hier für sich sprechen lassen möchten.

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Shurnuch: Ein Dorf in zwei Ländern

Die Nachbarländer Armenien und Aserbaidschan streiten seit Jahrzehnten um Bergkarabach. Was zu Sowjetzeiten eine autonome Provinz auf aserbaidschanischem Gebiet war, brachten Anfang der 1990er Jahre armenische Streitkräfte unter ihre Kontrolle. Außerdem besetzten sie sieben umliegende Regionen. Die verlor Armenien im Ergebnis eines neuerlichen Krieges vor einem Jahr wieder. Nun liegt die Gemeinde Shurnuch in den Kaukasusbergen mitten auf der neuen Grenze.