Russlands Nachbarn

Das Märchenland an der Seidenstraße

Seit dem Tod von Langzeitherrscher Islom Karimow 2016 verändert sich Usbekistan schrittweise. Ab Februar fällt nun die Visapflicht für Besucher aus 45 Staaten weg. Touristen können sich fortan bis zu 30 Tage im Land aufhalten und reisen. Drei Gründe für einen Besuch.

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Ein Komiker macht ernst

Er wurde mit einer Serie über den ukrainischen Staatschef bekannt und dementierte lange seine politischen Ambitionen: Der Comedian Wolodimir Selenskij tritt bei der ukrainischen Präsidentschaftswahl an. Beobachter räumen ihm gute Chancen auf das Amt ein.

Russlands Nachbarn

Das Grauen am Bug: Erinnerungen an einen Völkermord

Alexandra Bogdan und Luca Arapu aus dem südosteuropäischen Moldawien haben in jungen Jahren Schlimmes erlebt. Weil sie Roma sind, wurden sie aus ihrer Heimat vertrieben, in Lager gesteckt. Heute fristen sie eine karge Existenz am Rande der Gesellschaft. André Widmer hat sie besucht und Erinnerungen an Verbrechen notiert, die bis heute wenig erforscht sind.

Russlands Nachbarn

Ein russischer Zufluchtsort namens Riga

Riga ist eine russische Insel in Lettland. Neben den Alteingesessenen, die seit Jahr und Tag 40 Prozent der Einwohner stellen, liegt das auch an Zuzüglern aus Russland, die unzufrieden mit Putins Politik sind und im Nachbarland einen Neuanfang wagen.

Baikonur
Russlands Nachbarn

Die letzte Stadt vorm Himmel: In Baikonur dreht sich die Erde langsamer

Baikonur ist der russische Weltraumbahnhof in Kasachstan, von dem aus einst Gagarin zu seiner Erdumrundung aufbrach und heute die ISS mit Nachschub versorgt wird. In der benachbarten Stadt gleichen Namens bereiten sich die Besatzungen auf ihre Flüge vor, doch ansonsten scheint dort die Zeit stehengeblieben zu sein. Russland zieht sich auf Raten aus Baikonur zurück, viele sitzen auf gepackten Koffern. Wir haben das Lebensgefühl in diesem traditionsreichen Ort einzufangen versucht, unter anderem im Gespräch mit Jugendlichen.

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Nobody‘s Darling: Zur polnischen Sicht auf Russland

Russland und Polen waren in ihrer Geschichte oft genug ziemlich beste Feinde. Auch heute könnte das Verhältnis, gelinde gesagt, besser sein. Was sagt einer dazu, der von Berufs wegen für den Dialog zuständig ist? MDZ-Autorin Jacqueline Westermann traf sich in Warschau mit Ernest Wyciszkiewicz, dem Direktor des Zentrums für polnisch-russischen Dialog und Verständigung.