Freizeit in Moskau

Wo die Zeit stehen geblieben ist

Moskau ist eine schnelllebige Stadt. Das gilt besonders für Restaurants und Kneipen. Oft verschwinden Orte, die man liebgewonnen hat, nach kurzer Zeit wieder. Entweder wird die Miete zu teuer oder der Besitzer will einfach ein neues Konzept ausprobieren. Aber es gibt sie noch, die Lokale, die dem Zeitgeist trotzen und teilweise seit Jahrzehnten fast unverändert existieren. Wer sich auf sie einlässt, entdeckt ein anderes Moskau.

Freizeit in Moskau

Aufbruch und Avantgarde

Der „Bund der Jugend“ war Russlands erste avantgardistische Künstlervereinigung. Doch obwohl viele berühmte Maler der Gruppe angehörten, blieb sie weitgehend unbekannt. Ein Museum möchte das nun ändern.

Freizeit in Moskau

Christus und Idylle

Er begründete eine ganze Kunstrichtung und wurde mit christlich inspirierten Gemälden berühmt: Wassili Polenow zählt zu den einflussreichsten russischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Eine Retrospektive in der Neuen Tretjakow-Galerie zeigt nun sein Schaffen.

Freizeit in Moskau

Wo sowjetische Dichter lebten: zu Besuch in Peredelkino

Die Datschensiedlung Peredelkino war Rückzugsort und Treffpunkt für sowjetische Schriftsteller. Heute zieht es Literatur- und Kunstfans aus der ganzen Welt in den Vorort von Moskau. Dort lässt sich nicht nur nachempfinden, wie die kreativen Köpfe gelebt haben, man stößt auch auf Kunstwerke von Picasso, Chagall und Miró.

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Wolle und Widerspruch

Sie wurde mit Bildern aus Wolle und einer Mal-Maschine bekannt: Rosemarie Trockel zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen im Ausland. Nun sind ihre Arbeiten zum ersten Mal in Moskau zu sehen.

Freizeit in Moskau

„Ein Teil des Welterbes“

Zwei herausragende Bauten des frühen 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Terragni und Golosow“ im Schtschusew-Architekturmuseum. Der Sujew-Arbeiterclub in Moskau und der Wohnkomplex Novocomum in Como entstanden etwa zur gleichen Zeit und sind als Teil einer internationalen Bewegung zu sehen.