Politik

Mit Russlandvisum auch nach Belarus

Die Staatsduma hat ein russisch-belarussisches Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Visa ratifiziert. Damit ist der Weg frei für Drittstaatler, mit dem Visum des einen Landes auch in das andere einzureisen.

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Ein Heldenjahr

Orden, Medaillen und Ehrentitel, verliehen vom Staat, sind nicht nur persönliche Anerkennungen. Sie sind auch ein Signal an die Gesellschaft, welchen leuchtenden Beispielen nach Meinung der Obrigkeit zu folgen ist. Wer also hat das Jahr 2022 – aus Staatssicht – mit Auszeichnung bestanden?

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Russische Narrative: Weltanschauliches in fünf Zitaten

Noch nie hat die Welt so fragend nach Russland geblickt wie in diesen Zeiten. Die Antworten zu den Motiven der russischen Politik mögen das Ausland ratlos zurücklassen, aber sie zielen ohnehin vor allem auf die eigene Bevölkerung ab und finden dort zweifellos großen Anklang. Auch die nachfolgenden Zitate vom Dezember 2022 stehen für Narrative, wie sie in Russland weit verbreitet sind.

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Über Gott und die Welt: Was ein Handbuch russische Soldaten lehrt

Ein Spaziergang ist es nicht. Aber wenn die russischen Soldaten beim Ukraine-Einsatz befolgen, was Veteranen des Afghanistan-Kriegs ihnen in einem offiziell empfohlenen Büchlein ans Herz legen, dann kann nach Meinung der Autoren nicht viel schiefgehen. Aufschlussreich ist die Lektüre allemal.

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Komfortzone ade!

Seit der Bekanntgabe der Mobilmachung scheint es so, als ob Russland in einer irrealen Welt lebt. Im Gegenteil, die bittere Realität klopft endlich an die Tür.

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Sanktionen gegen alle? Europa streitet über Visastopp für Russen

Die Grenzen zu Europa sollen für Russen weniger durchlässig werden. Speziell Russlands unmittelbare Nachbarn im Westen appellieren an die übrigens Schengen-Staaten, die Vergabe von Touristenvisa an russische Staatsbürger kollektiv zu stoppen. Einstweilen erschweren sie selbst die Einreise.

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Nicht eine Identität, sondern viele

Russlanddeutsche Lebensläufe sind oft verschlungen. Natalie Pawlik (29) kennt das von ihrer eigenen Familie. Die SPD-Politikerin, seit April neue Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung, wurde in Sibirien geboren. Mit der MDZ hat sie über ihre Erfahrungen bei der Integration in Deutschland, über Identität und ungleiche Chancen gesprochen.