Politik

Anpassen statt verhindern

Trotz der jüngsten Bekenntnisse des Präsidenten zum Klimaschutz lässt Russland keine Bemühungen erkennen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Das Land versucht vielmehr, mit den Folgen des Klimawandels zurechtzukommen. Doch das geht vielen Experten nicht schnell genug.

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Systemopposition: Nicht mehr gefragt

Sie präsentiert leicht von der Kremllinie abweichende Vorschläge und hält sich sonst an die Regeln: Die sogenannte Systemopposition feierte bei den Kommunalwahlen im Herbst Erfolge. Und dennoch kriseln die oppositionellen Parteien in der Duma – warum?

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Der alte Bekannte

Vom Befürworter einer Annäherung zum Verfechter einer harten Gangart: Joe Biden hat im Lauf seiner fast 50-jährigen Karriere mehrmals die Sowjetunion und Russland besucht. Wie sich dabei sein Blick auf Moskau änderte.

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Alles muss besser werden und nichts soll sich ändern

Die Bereitschaft der Russen, für ihre Belange auf die Straße zu gehen, wächst. In der Regel sind es lokale Themen, die den Trigger bilden, doch auch politische Forderungen bis hin zum Rücktritt von Gouverneuren oder auch von Präsident Putin schließen sich oft an. Gefährlich scheint das dem Kreml jedoch nicht zu werden. Der Soziologe Alexej Lewinson vom renommierten Lewada-Zentrum hat zuletzt in einem viel beachteten Interview mit „Radio Swoboda“ darüber gesprochen, warum seiner Meinung nach selbst erfolgreicher Protest die Machtverhältnisse nicht erschüttern wird. Auszüge.

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Wahl der Qual

In Russland macht man sich wenig Hoffnung, dass die bettlägerigen bilateralen Beziehungen zu den USA nach der dortigen Präsidentschaftswahl wieder auf die Beine kommen. Dementsprechend hielt sich auch das Inte­resse am Wahlausgang in engen Grenzen. MDZ-Praktikant Nikolaj Stepanow (18), Jurastudent aus Moskau, hat sich kurz vorm Urnengang in seinem Bekanntenkreis umgehört, welcher der Kandidaten mehr Sympathien genießt und aus russischer Sicht besser sein könnte.

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Tarussa: Wenn Lenin auf dem Kirchplatz steht

Tarussa ist ein kleines Städtchen in der Region Kaluga und ein bekannter Rückzugsort für Moskauer Intellektuelle. Mitten durch diese Landoase verläuft nun eine Frontlinie. Denn neulich wurden dort auf einen Schlag 16 Straßen umbenannt, auch die Leninstraße und der Leninplatz. Für Russland ein unerhörter Vorgang, der die Gemüter erhitzt.

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Das ferne Echo des Krieges

Es sind die heftigsten Gefechte seit Jahren: Seit Ende September kämpfen armenische und aserbaidschanische Truppen um die Kontrolle der umstrittenen Region Berg-Karabach. Doch wie erleben Aserbaidschaner und Armenier den Konflikt in Moskau? Die MDZ hat mit Vertretern der beiden Völker gesprochen.

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Zwischen Macht und Muse

In Deutschland eher ungewöhlich, in Russland gelebte Tradition: Auch höchste politische Entscheidungsträger probieren sich in den schönen Künsten, veröffentlichen Gedichtsbände, Romane oder schreiben Lieder. Eine Auswahl.

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Die Lautsprecherin

Zwischen gewitzter Schlagfertigkeit und offenem Sarkasmus: Wenn Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa ans Mikro tritt, wird es meist ungemütlich und bemerkenswert undiplomatisch. Eine Sammlung ihrer denkwürdigsten Aussprüche.