Im Brunnenbecken liegen die verbrannten Fragmente des Panoramas „Die Verteidigung von Sewastopol“. Konstantin Michaltschewski/RIA Novosti
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Das Sewastopol-Panorama: Vom Münchner Atelier zum Trümmerhaufen

Das Panorama „Die Verteidigung von Sewastopol 1854–1855“, das zum Gedenken an die Verteidiger der Stadt im Krimkrieg geschaffen wurde, überstand den Ersten Weltkrieg, geriet dann im Zweiten Weltkrieg in Brand. Nach seiner Restaurierung stand es jahrzehntelang Besuchern offen – und fiel am 10. Juni erneut dem Krieg zum Opfer. Die MDZ ist den deutschen Spuren in der Geschichte des Pano­ramas nachgegangen.

Michail Piotrowski
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Michail Piotrowski: „Schließt die Büchse der Pandora!“

Im April 2026 wurden zwei alte Ikonen – „Gottesmutter von Wladimir“ und „Gottesmutter von Don“ – aus der Sammlung der Tretjakow-Galerie in Moskau an die Russisch-Orthodoxe Kirche übergeben. Die Zeitung „Kommersant“ fragte den Direktor der Eremitage, Michail Piotrowski, was er von der Übergabe von Museumsexponaten an wen auch immer halte. Die wichtigsten Punkte des Interviews.

Bogomolow
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Regisseur Konstantin Bogomolow: Kurzes Gastspiel am MChAT

Die Geschichte um die Ernennung Konstantin Bogomolows zum Rektor der Theaterschule des Moskauer Künstlertheaters (MChAT) und seine fast augenblickliche Entbindung von diesem Posten ist weit über die Theaterwelt hinausgedrungen. Warum eigentlich?

Karakum
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„Moskau – Karakum – Moskau“: über die Wüste und die Wege

In Werbespots liebt man es, Autos in der Wüste zu zeigen. Eine ähnliche Art von Marketingkampagne organisierte die sowjetische Autoindustrie, indem sie ihre Fahrzeuge auf eine Reise durch Zentralasien schickte. Darüber ist kürzlich das Buch „Autorennen Moskau – Karakum – Moskau“ erschienen.

Szene aus dem Film Glocken aus der Tiefe"
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Teilnahme ohne Teilnahme: Russland auf der Berlinale

Am 12. Februar startet in Berlin die 76. Berlinale. Gemäß einer seit 2022 etablierten „Tradition“ sind offiziell keine Filme aus Russland oder in russischer Koproduktion im Wettbewerb vertreten – doch das bedeutet nicht, dass russische Stimmen auf dem Festival fehlen.

Artktis
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Der Weg zum Pol: Wie die russische Kunst die Arktis entdeckte

Der Januar 2026 wird vielen wegen der Schneefälle und der Kälte in Erinnerung bleiben, die Moskau in ein Wintermärchen verwandelt haben. Dieses Wetter ist der beste Grund, um die Ausstellung „Arktis. Der Pol der Farben“ in der Tretjakow-Galerie zu besuchen, wo Eis und Schnee die wichtigsten Motive der Kunstwerke sind.

Wörterbuch der Russischen Sprache
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Der Hinterteil wird zur Problemzone

In Russland wurde am Ende des Jahres ein neues Wörterbuch der Staatssprache vorgestellt, das heftige Diskussionen ausgelöst hat. Darin werden über 45 000 Wörter erklärt. Die größte Resonanz fand jedoch das Wort „schopa“, das zunächst als obszön eingestuft wurde.

Lieber Willy
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„Lieber Willy“: Die neue Serie ist extrem vereinfacht

Die neue russische Serie „Lieber Willy“, angekündigt als Beitrag „über die geheime Freundschaft zwischen dem sowjetischen Generalsekretär Leonid Breschnew und dem deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, die die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahrt hat“, ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Vor allem fällt die Freiheit auf, mit der die Autoren dieses politischen Krimis mit historischen Fakten umgehen.

Kunst für die Massen: in Museumssälen ja, in Alben nein
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Museen als Bremse für Kunstverlage

Russische Buchverbände wollen die Gebühren für die Nutzung von Abbildungen von Museumsexponaten abschaffen. Derzeit machen die Abgaben an Museen die Herausgabe von Kunstbänden oft unrentabel.