Gesellschaft

Geliefert: Mein Alltag als Kurierin in Russland

Die Moskauerin Aljona Kowalenko (29) ist ausgebildete Pilotin. In der Coronakrise legte sie eine berufliche Notlandung hin und arbeitet seitdem als Kurierin im Onlineversand. Der MDZ hat sie vom Innenleben einer Branche erzählt, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Wie Aktivisten Plastikberge vermeiden wollen

Kürzlich verkündete Wladimir Putin, Russland strebe bis 2060 die CO₂-Neutralität an – eine Kehrtwende in der Klimapolitik. Unterdessen wachsen die Berge an Abfall – vor allem aus Plastik – weiter. Gerade in den abgelegenen Regionen ist das Müllentsorgungssystem oftmals schlecht oder gar nicht reguliert. Der erschreckende Großteil landet auf Mülldeponien. Wenn da nicht die wären, die dem Plastik den Kampf ansagen.

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Sauer macht lustig

Es gibt kaum etwas Deutscheres als Sauerkraut. Aber auch in Russland hat es eine lange Tradition. Von alters her wird Weißkohl im Herbst eingesäuert, um im langen Winter davon zehren zu können, sei es als Beilage oder als Zutat beispielsweise für den Suppenklassiker Schtschi. Diese Geschichte wird heute bei Folklorefesten nacherzählt.

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Die Früchte einer Datschensaison

Den ganzen Sommer über hat MDZ-Chefredakteur Igor Beresin als waschechter Moskauer Staus und lange Wege in Kauf genommen, um möglichst viel Zeit auf der Datscha verbringen zu können. Aber nun geht die Saison zu Ende. Zeit, die Früchte der Arbeit in den Kofferraum zu packen. Oder auch nicht.

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Öffentlicher Nahverkehr mit Mehrwert

Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Regel ein Mittel zum Zweck. Sie bringen Einheimische zur Arbeit, zum Einkaufen oder nach Hause und Touristen zu Sehenswürdigkeiten. Aber manchmal sind sie selbst eine Sehenswürdigkeit. MDZ-Autorin Maria Bolschakowa stellt fünf Fahrzeuge aus fünf Regionen Russlands vor, die für die einen Alltag sind und für die anderen ein Abenteuer – zu Wasser, zu Land und in der Luft.

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Skaten unter Hammer und Sichel

Schon Ende der 1970er Jahre wurde das erste sowjetische Skateboard produziert, in den 1980ern war Saratow die „Skater-Hauptstadt“ der UdSSR. Es blühte eine Kultur mit Wettbewerben und Fachmagazinen.

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Russlands Häuslebauer und ihre Vorlieben

2010 flüchteten die Moskauer auf ihre Datschen, als die Stadt wegen Torfbränden in dichten Rauch gehüllt war. 2020 gab es wieder eine Massenflucht aufs Land, diesmal wegen der Pandemie. Aber was, wenn man überhaupt kein Häuschen im Grünen hat? Das ist ein guter Grund, eins zu bauen.