Universität
Gesellschaft

Ehemalige HSE-Dozenten gründen eine eigene Hochschule

Die renommierte Higher School of Economics hat zahlreiche oppositionell eingestellte Lehrkräfte vor die Tür gesetzt. Denn die verstoßen angeblich gegen neue Richtlinien der Universität. Jetzt wollen die Dozenten eine eigene Universität gründen. Ein unabhängiges Bildungsprojekt, das frei von Zensur sein soll.

Gesellschaft

Hoffen auf eine Zukunft ohne häusliche Gewalt

Während der Selbstisolation hat die häusliche Gewalt in Russland zugenommen. Die Politikerin Aljona Popowa engagiert sich seit Jahren für mehr Sicherheit für Frauen. Im MDZ-Interview spricht die Politikerin und Gründerin des Hilfsnetzwerks #DuBistNichtAllein (#ТыНеОдна) über das Gewaltproblem und Schutzmöglichkeiten für Betroffene.

Gesellschaft

Verbrecher als Vorbilder

Prügeln, erpressen, vergewaltigen: Die Jugendbewegung AUE glorifiziert Verbrechen und Gewalt. Nun wurde sie von Russlands Oberstem Gericht als extremistisch eingestuft – und verboten. Die wichtigsten Fakten über die Subkultur und ihren Einfluss auf russische Jugendliche.

Gesellschaft

Große Geschichte in kleinen Dingen

Fast zwei Jahrhunderte hatten deutsche Siedler an der Wolga gelebt, als die Wolgadeutschen im Spätsommer 1941 nach Sibirien und Kasachstan deportiert wurden. Am 28. August jährt sich ein entsprechender Beschluss der Sowjetführung. Was kam damals mit in die Fremde? Nachkommen der Deportierten erzählen.

Gesellschaft

Die Geduldsprobe: Auswandern in Zeiten von Corona

Für viele Russlanddeutsche wurde das Coronavirus zur Geduldsprobe. Denn ihre Ausreisepläne nach Deutschland mussten erst einmal verschoben werden. Waren zunächst die Grenzen dicht, musste im Juni auch das Grenzdurchgangslager Friedland wegen Infektionen schließen. Mittlerweile hat sich die Situation wieder normalisiert.

Gesellschaft

Von Moskau nach Sergijew Possad: Die MDZ entdeckt Russland zu Fuß

Sergijew Possad nordöstlich von Moskau ist ein berühmter Pilgerort, beherbergt die Stadt doch mit dem Dreifaltigkeitskloster eines der größten Heiligtümer der russischen Orthodoxie. Auch aus Moskau kommen Gläubige seit Jahrhunderten hierher, um zu beten. In Anlehnung an den historischen Pilgerweg, den unter anderem auch die Zaren nahmen, haben Enthusiasten nun in den letzten Jahren abseits von Straße und Schiene eine Route eingerichtet, auf der Fußgänger vom Kreml zum Kloster gelangen können, seien sie Pilger, Wanderer oder Freizeitsportler. Die 120 Kilometer erfordern dabei mehrere Übernachtungen auf der Strecke oder jeweils eine Rückkehr nach Moskau. Die MDZ hat sie in fünf Etappen aufgeteilt und abwechselnd bewältigt. Was das für eine Reise war, lesen Sie hier.

Gesellschaft

Kalinin-Straße? „Eine Beleidigung für jeden Moskauer“

Russlandweit tragen mehr als 2000 Straßen den Namen von Michail Kalinin, einem sowjetischen Spitzenpolitiker und treuen Gefolgsmann Stalins. Igor Stepanow, früherer Abteilungsleiter bei der Generalstaatsanwaltschaft, findet das unerträglich. Er hat bei der Stadt Moskau die Umbenennung der Moskauer Kalinin-Straße beantragt. Im MDZ-Interview erklärt er, warum.

Gesellschaft

Mit frostigen Grüßen aus Übersee

Süß, cremig und ziemlich gehalt- voll: Viele Russen schwärmen noch immer für den Geschmack traditioneller Eissorten, die schon zu Sowjetzeiten verkauft wurden. Warum es die Leckerei- en ohne eine Reise in die USA heute so wahrscheinlich nicht geben würde.

Gesellschaft

Ein Deutscher über Corona in Russland: Vieles nur auf dem Papier

Es ist dreieinhalb Monate her, dass in Russland erste Ausgangssperren eingeführt wurden. Inzwischen kehrt allmählich wieder Normalität ein. Wie ist das Land durch die Pandemie gekommen? Die MDZ hat den in St. Petersburg lebenden Deutschen Thomas Röper (48), Autor des Blogs „Anti-Spiegel“ über die deutsche Russlandberichterstattung, nach seinen Erfahrungen und Ein­drücken gefragt.