Gesellschaft

Hausaufgabe nach 34 Jahren

War eine militärische Grundausbildung in sowjetischen Schulen sinnvoll? Was ist besonders in Erinnerung geblieben? Der Chefredakteur MDZ hat eine gedankliche Reise in die Vergangenheit gemacht, zurück in seine Schule.

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Das Große Ethnografische Diktat: Erfahrungen beim Schreiben

Seit 2005 begeht Russland am 4. November den Tag der Nationalen Einheit. Aus Anlass dieses Feiertages kann man seit 2016 das Große Ethnografische Diktat schreiben. Es macht die Teilnehmer mit den Traditionen verschiedener Völker des großen Landes bekannt. Verständlicherweise wird in diesem Jahr der „Einheit der Nation“ besondere Bedeutung beigemessen.

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Stille Nacht

Der Jahreswechsel wird in Russland diesmal betont defensiv gefeiert. Schon jede dritte Region hat angekündigt, das Festprogramm abzuspecken. Speziell die größten, teuersten und lautesten Veranstaltungen stehen auf der Streichliste. Es gehöre sich nicht, Party zu machen, wenn an der Front gekämpft werde, finden viele. Das Geld soll stattdessen in die Ausrüstung der Soldaten fließen.

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„Die Kirche ist ein Ort für denkende Menschen“

Nach dem Weggang Dietrich Brauers aus Russland wurde Wladimir Proworow das neue Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche (ELK) in Russland. Das wurde schon im Juni bekannt. Im Oktober fand in Moskau die Synode statt, wo auch andere Formalitäten geregelt wurden. Nach den Sitzungen der Synode sprach die MDZ erstmals mit Wladimir Proworow darüber, was heute in der ELK vor sich geht.

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Philosophenschiff: Als führende Intellektuelle ausgewiesen wurden

Vor 100 Jahren mussten gleichzeitig mehr als 200  Vertreter der Intelligenz Russland verlassen. Das war ein Schlag für das gesellschaftliche Leben des Landes, aber die Rettung für die neuen sowjetischen Machthaber, die innere Feinde fürchteten. Von dieser erzwungenen Emigration erzählt jetzt eine Ausstellung im „Haus des russischen Auslands“ in Moskau.

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Auf der Flucht: Wie Russen von heute auf morgen nach Kasachstan emigrierten

Von sibirischen Großstädten wie Omsk oder Nowosibirsk aus ist die russisch-kasachische Grenze fast schon nebenan. Als am 21. September in Russland eine Teilmobilmachung verkündet wurde, machten sich viele statt an die Front auf den Weg ins Nachbarland. Dort wurden binnen zwei Wochen nach offiziellen Angaben etwa 200.000 Einreisen von Russen gezählt. Für die MDZ haben Ira Posrednikowa und Sascha Romanowski mit einigen der Emigranten gesprochen. Hier erzählen sie ihre Geschichten.

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Im falschen Film: Kinobranche hat wenig zu lachen

In der sowjetischen Filmkomödie „Gentlemen des Glücks” sagt eine der Hauptfiguren den Satz: „Wsjo, kina ne budet“, auf Deutsch „Das war‘s mit Kino“. Dieses berühmte Filmzitat hat in den russischen Medien gerade wieder Hochkonjunktur. Denn die Kinobranche macht schwere Zeiten durch.

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Neues Schuljahr: Weniger Fremdsprachen, mehr Patriotismus

Der feierliche Auftakt des neuen Schuljahrs lieferte heute an den russische Schulen bereits einen Vorgeschmack davon, was alles anders wird. Ein Fahnenappell gehört nämlich ab sofort zum gewohnten Bild. Außerdem wird die zweite Pflichtfremdsprache wieder abgeschafft, weshalb viele Schulen keinen Deutschunterricht mehr anbieten werden. Ein Überblick über die Änderungen.

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Ein Platz an der Sonne: Wo machen die Russen Urlaub?

In den Zeiten vor Corona machten Millionen von Russen Urlaub am Mittelmeer. Aber in diesem Sommer, wie auch in den zwei Sommern zuvor, können nur wenige zu den europäischen Urlaubsorten gelangen. Die MDZ erkundigte sich bei russischen Reiseveranstaltern, wo in diesem Jahr Urlaubsreisen gebucht werden.