Gesellschaft

Fertiggerichte statt Zugrestaurant

Die russische Eisenbahn möchte das gastronomische Angebot im Zug umgestalten. Die Speisewagen sollen weitgehend verschwinden und durch Bistrowagen mit aufgewärmtem Essen ersetzt werden. Das Ende der Reisekultur? Oder wird niemand den „Waggon-Restaurants“ nachtrauern?

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Seit 90 Jahren: Roter Teppich auf Rädern

Es ist auch heute noch ein Erlebnis, mit dem „Roten Pfeil“ zwischen Moskau und St. Petersburg unterwegs zu sein. Bei seiner Premiere am 10. Juni 1931 war Russlands ältester Premiumzug aber geradezu eine Sensation.

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Die Datscha, das gelobte Land

Ein halbes Jahr war das Paradies vor den Toren der Stadt geschlossen. Aber jetzt hat in Russland die Datschensaison begonnen. Und das heißt: Millionen Russen verbringen das Wochenende auf ihrem Grundstück im Grünen oder ziehen gleich ganz dorthin um. Auch unser Chefredakteur Igor Beresin ist ein Datschnik. Werfen Sie mit ihm zusammen in einer neuen MDZ-Kolumne einen Blick über den Gartenzaun!

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Spuren einer Zarin

Geboren als Prinzessin Sophie Augustine Friederike von Anhalt-Zerbst, schaffte es Katharina II. auf den russischen Thron. Während ihrer Regentschaft von 1762 bis 1796 verwandelte sie das Russische Reich in einen aufgeklärten Staat. Für ihre Leistung erhielt sie als einzige Herrscherin den Beinamen „die Große“. Bis heute kann man in russischen Städten Spuren Katharinas der Großen finden.

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Traumreisen der etwas anderen Art durch Russland

Die Corona-Krise hat den Fokus des Reisens auf das Inland verlagert. Auch entlegene Gegenden Russlands rücken damit verstärkt in den Blickpunkt – und was man dort über klassischen Tourismus hinaus unternehmen kann. Immer beliebter werden Freiwilligenprojekte in Naturschutzgebieten, wie man sie aus Europa kennt. Zu den attraktivsten Zielen gehören das vulkanische Kamtschatka und der Baikalsee.

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Die zwei heiligsten Feiertage des Jahres: Was ein Priester darüber denkt

Ostern und der Siegestag: Russlands wichtigster kirchlicher und der wichtigste weltliche Feiertag liegen in diesem Jahr nur eine Woche aus­einander. Aber was macht sie eigentlich so bedeutsam? Und wie wird am 2. und 9. Mai gefeiert? Die MDZ lässt dazu Sergej Filippow (55) zu Wort kommen, einen orthodoxen Priester aus der Provinzstadt Sosnogorsk in Nordrussland. Hier spricht der ausgebildete Pädagoge und ehemalige Sportlehrer über Ostertraditionen, über deutsche Soldaten und über Großväter, die er nie kennengelernt hat.