Bis zu zehn Jahre Haft für russische Charity-Chefin Lida Moniava
Strafverfahren in Russland: Der Charity-Chefin Lida Moniava drohen bis zu 10 Jahre Haft wegen angeblicher „Diskreditierung der Armee“. Sie legt ihr Amt nieder.
Strafverfahren in Russland: Der Charity-Chefin Lida Moniava drohen bis zu 10 Jahre Haft wegen angeblicher „Diskreditierung der Armee“. Sie legt ihr Amt nieder.
In diesem September entscheidet Russland über die Zusammensetzung seiner nächsten Staatsduma. Ein Machtwechsel zeichnet sich nicht ab. Spannender ist, welche Parteien hinter „Einiges Russland“ an Gewicht gewinnen und wie offen der Kampf um Platz zwei tatsächlich ist.
Einen Studienplatz an einer renommierten oder auch nur guten Universität in Russland zu bekommen, wird immer schwieriger. Doch die diesjährige Zulassungskampagne wird definitiv in die Geschichte eingehen. Wie kommen frische Schulabgänger an die Universitäten? Der Weg zur Hochschulbildung in Fragen und Antworten.
In Russland ist ein Gesetz in Kraft getreten, das die Rechte von im Ausland lebenden Russen einschränkt, sofern sie in Abwesenheit verurteilt oder mit einer Geldstrafe belegt wurden. Sie verlieren die Möglichkeit, einen Auslandspass zu erhalten, Wohnungen und Fahrzeuge in Russland zu verkaufen sowie über ihre Kontoguthaben zu verfügen.
Am 5. August präsentierte die Zentrale Wahlkommission die Reihenfolge der Parteien auf dem Stimmzettel. Die Partei „Jabloko“ (Apfel) erhielt den zweiten Platz auf der Liste. Am 10. August hob das Oberste Gericht die Registrierung der Partei für die Duma-Wahlen auf. Warum?
Das russische Kulturministerium arbeitet an einem geschlossenen Bibliotheksbestand für sogenannte destruktive Literatur. Kritiker sehen Parallelen zum sowjetischen „Spezchran“. Noch sind viele Fragen offen – doch die Debatte über den Umgang mit Literatur und Meinungsvielfalt hat bereits begonnen.
Das Verhältnis zwischen dem Telegram-Gründer Pavel Durov und den Geheimdiensten verschiedener Länder ist denkbar kompliziert. Nun folgt die nächste Episode: Der russische Inlandsgeheimdienst FSB wirft dem Unternehmer die Unterstützung terroristischer Aktivitäten vor. Wie wird das in Russland gesehen?
MDZ-Chefredakteur Igor Beresin wagte die Reise in die Weiten der Region Twer auf dem Höhepunkt (oder erst am Anfang?) der Benzinkrise.
Schon seit Wochen diskutieren die Menschen in ganz Russland nicht mehr über die Sperrung des mobilen Internets, sondern über drängendere Probleme. Wo gibt es noch Benzin? Warum herrscht Mangel? Und kann man etwas dagegen tun? Die Antworten hängen vom Blickwinkel und der jeweiligen Position ab.