Gesellschaft

Spuren einer Zarin

Geboren als Prinzessin Sophie Augustine Friederike von Anhalt-Zerbst, schaffte es Katharina II. auf den russischen Thron. Während ihrer Regentschaft von 1762 bis 1796 verwandelte sie das Russische Reich in einen aufgeklärten Staat. Für ihre Leistung erhielt sie als einzige Herrscherin den Beinamen „die Große“. Bis heute kann man in russischen Städten Spuren Katharinas der Großen finden.

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Traumreisen der etwas anderen Art durch Russland

Die Corona-Krise hat den Fokus des Reisens auf das Inland verlagert. Auch entlegene Gegenden Russlands rücken damit verstärkt in den Blickpunkt – und was man dort über klassischen Tourismus hinaus unternehmen kann. Immer beliebter werden Freiwilligenprojekte in Naturschutzgebieten, wie man sie aus Europa kennt. Zu den attraktivsten Zielen gehören das vulkanische Kamtschatka und der Baikalsee.

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Die zwei heiligsten Feiertage des Jahres: Was ein Priester darüber denkt

Ostern und der Siegestag: Russlands wichtigster kirchlicher und der wichtigste weltliche Feiertag liegen in diesem Jahr nur eine Woche aus­einander. Aber was macht sie eigentlich so bedeutsam? Und wie wird am 2. und 9. Mai gefeiert? Die MDZ lässt dazu Sergej Filippow (55) zu Wort kommen, einen orthodoxen Priester aus der Provinzstadt Sosnogorsk in Nordrussland. Hier spricht der ausgebildete Pädagoge und ehemalige Sportlehrer über Ostertraditionen, über deutsche Soldaten und über Großväter, die er nie kennengelernt hat.

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IK-2: Sittengemälde eines Lagers

Das Innenleben der Strafkolonie, in der Kremlgegner Alexej Nawalny eine Freiheitsstrafe verbüßt und sich im Hungerstreik befindet, beschäftigt die Öffentlichkeit im In- und Ausland. Die Haftbedingungen am eigenen Leib erlebt hat der Nationalist Dmitrij Djomuschkin. Vor zwei Jahren sprach er mit dem Staatssender RT ausführlich darüber.

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Wohin mit den Streunern?

Immer wieder gibt es Ärger mit streunenden Hunden in Russland. Seit zwei Jahren werden sie per Gesetz sterilisiert und wieder ausgesetzt. Gefährliche Tiere kommen ins Heim. Doch viele würden das Problem gerne radikaler lösen.

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Wir Kinder des kosmischen Zeitalters

Wer zehn Jahre nach Gagarins Weltraumflug in Moskau geboren wurde, den holt der Kosmos immer wieder ein. Egal was aus einem wurde und wohin es einen verschlug – im Vorfeld des 12. April füllt sich der Facebook-Newsfeed unbedingt mit den vertrauten Geschichten. Null Politik, null Ideologie und schon gar kein Kommerz, nur Bilder aus der Kindheit, die dem Herzen teuer sind. Erinnerungen von MDZ-Chefredakteur Igor Beresin.

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Immer im Fokus

Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Verkehrssünder in Russland zur Kasse gebeten. Bislang sind die Standorte der Kameras individuell gekennzeichnet. Das soll sich nun ändern.

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„Wir befreien ein bis zwei Menschen am Tag“

Jeden Tag werden in Russland Menschen entführt und anschließend als Sklaven zur Arbeit gezwungen. Fast 800 000 Fälle sollen es sein. Seit zehn Jahren hilft die Non-Profit-Organisation Alternativa den Opfern und befreit sie aus Betrieben und Bordellen. Im MDZ-Interview spricht der Gründer und Leiter Oleg Melnikow darüber, wofür Menschen in Russland versklavt werden und wie seine Arbeit Organisation arbeitet.

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Der russische Pelé

Er rauchte und trank und trieb seinen sportlichen Gegnern den kalten Angstschweiß auf die Stirn: Eduard Strelzow galt als die größte Nachwuchshoffnung des sowjetischen Fußballs. Doch dann verschwand der Stürmer für mehrere Jahre im Gulag.