Gesellschaft

Trauern per Livestream

Abschiednehmen auf YouTube und Grabpflege als Online-Leistung: Während der Coronapandemie nutzen immer mehr Russen innovative Dienstleistungen von Bestattungsunternehmen. Dabei ist der Trend gar nicht neu.

Gesellschaft

Wenn die Welt zu komplex wird

Verschwörungstheorien haben weltweit Hochkonjunktur. Doch während sie in Deutschland vor allem durch Privatpersonen im Internet verbreitet werden, sind in Russland Politik und Medien treibende Kräfte. Welchem Zweck dienen die Geschichten?

Gesellschaft

Der Stolz der Liquidatoren von Tschernobyl

Der Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 hat nicht nur vor Ort seine Spuren hinterlassen. Er ist auch in die Biografien der sogenannten Liquidatoren eingegangen, die mit den Folgen kämpften oder auch Erkenntnisse aus der Katas­trophe zu gewinnen versuchten. 600.000 Menschen aus der gesamten Sowjetunion sollen es gewesen sein, darunter der Biologe Andrej Kitschigin aus Syktywkar. In der MDZ spricht er darüber, wie er als Wissenschaftler diese Zeit erlebte.

Gesellschaft

„Als intellektuelles Phänomen ausgedient“

Am 22. April jährt sich Wladimir Lenins Geburtstag zum 150. Mal. Der Kult um den Revolutionsführer kannte in der Sowjetunion kaum Grenzen. Doch welche Bedeutung hat Lenin in der Erinnerungskultur des heutigen Russlands? Die MDZ im Gespräch mit Ekaterina ­Makhotina, Osteuropahistorikerin an der Universität Bonn.

Gesellschaft

Das Krisen-Korn

Nudeln, Seife oder Klopapier? Von wegen! In unsicheren Zeiten legen Russen Vorräte mit Gretschka an. Warum das eher geschmacksarme Pseudogetreide in der Krise zum Alleskönner wird.

Gesellschaft

Auf den Spuren der Sowjetarmee

Die Streitkräfte der Sowjetunion haben zahlreiche Spuren in Deutschland hinterlassen. Die MDZ hat mit Menschen gesprochen, die die Erinnerung an dieses Kapitel der Geschichte wach halten.