Russlands Deutsche

Für die Deutschen aus Russland

Am 21. Februar hat die Welt den Tag der Muttersprache begangen. Was es dabei zu feiern gibt, mag nicht jedem sofort einleuchten. Das ist kein Unabhängigkeitstag, der erst erkämpft werden muss. Doch manchmal gilt das auch für das Recht auf die Muttersprache, wie Nelli Kossko weiß. Ein Porträt.

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Vor 100 Jahren: Wie der Hunger an die Wolga kam

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten für kein Land so dramatische Folgen wie für Russland. Doch die Zeit dazwischen war für die dortige Bevölkerung teils noch schicksalhafter. Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, breitete sich vor allem im Wolgagebiet eine verheerende Hungersnot aus, die Millionen Menschenleben kostete und erst 1922 allmählich abklang. Zehn Jahre später wiederholte sich diese humanitäre Katastrophe. Was das für die Wolgadeutschen bedeutete, darüber sprach die MDZ mit dem Saratower Historiker Arkadij German.

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Tragische Schicksale und ungeheurer Lebensmut

In diesem Jahr blickt der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK) auf 30 Jahre seines Bestehens zurück. Aus diesem Grund rückt auch die MDZ russlanddeutsche Themen verstärkt in den Mittelpunkt. Einer, der sich damit nicht zuletzt für sein Porträtbuch „Zukunft braucht Herkunft“ beschäftigt hat, ist unser ständiger Autor Frank Ebbecke. Hier spricht er darüber.

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