Zeitgeschehen

Russland? „Immer anders, als man denkt“

Vom Chaos der 90er Jahre über die Tschetschenien-Kriege bis zur Fußball-WM 2018: Udo Lielischkies und Hermann Krause haben als ARD-Korrespondenten in Russland viel erlebt. Jetzt gehen der Fernseh- und der Radiomann in den Ruhestand. Welche Ein­blicke in russische Realitäten sie in – mit Unterbrechung – elf beziehungsweise 16 Jahren Russland (Lielischkies seit 1999, Krause seit 1989) gewonnen haben, darüber sprachen sie mit der MDZ.

Polenow
Zeitgeschehen

Was ein russischer Diplomat über Deutsche gelernt hat

Wladimir Polenow ist seit 1974 russischer Diplomat. Mehrfach war er in Deutschland tätig. Seine Erlebnisse hat er jetzt in dem Buch „Pelmeni po bawarski“ (Pelmeni auf bayrisch) niedergeschrieben. Im MDZ-Interview spricht er über seine Erlebnisse in Deutschland und darüber, wie man mit Deutschen verhandelt.

Zeitgeschehen

Zeitumstellung: Was die Stunde geschlagen hat

Am letzten Sonntag im Oktober werden in Deutschland die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. Es könnte das letzte Mal sein, denn eine große Mehrheit hat den Wechsel zwischen Sommer- und Normalzeit satt. Dessen Abschaffung ist für 2019 sogar europaweit angekündigt. Russland hat sie bereits hinter sich. Mit welchen Erfahrungen?

Zeitgeschehen

Kaliningrad als Sprungbrett

Russlanddeutsche verbinden Deutschland und Russland. Nicht nur in der Kultur. Auch in der
Wirtschaft ist die Gruppe mit den beiden Vaterländern sehr aktiv – das zeigte das dritte Kultur- und
Geschäftsforum in Kaliningrad.

Zeitgeschehen

Der lange Weg zur Selbstverwaltung

Ende September tagte in Kaliningrad die 23. Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Vertreter beider Länder sprachen über die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit. Ein Projekt der Russlanddeutschen erhielt dabei eine besondere Anerkennung.

Zeitgeschehen

Coesfeld und Marx: Deutsch-russische Partnersuche mit Hindernissen

Sie sind als Privatleute den ganzen weiten Weg aus Nordrhein-Westfalen ins russische Wolgagebiet gekommen – ein Dutzend Frauen und Männer aus dem Kreis Coesfeld im Münsterland, vom Politiker über den Landwirt bis zum Fleischer. Eingeladen hat der Kreis Marx in der Region Saratow. Man will eine Partnerschaft der beiden Kreise diskutieren. Kann das etwas werden?

Zeitgeschehen

Als Deutscher bei den „Nachtwölfen“: „Wir sind anders“

Zehntausende Kilometer hatte Bikerin Diana Irmisch aus dem sächsischen Aue über die Jahre in Russland zurückgelegt, als ihre jüngste Fahrt auf einer Autobahn in Polen tödlich endete. Zur Beisetzung kamen jetzt Mitglieder des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ aus halb Europa ins Erzgebirge und rollten in einer langen Kolonne zum Auer Friedhof. Organisiert hatte das Frank Mattheus (48), einziges Mitglied der „Nachtwölfe“ in Sachsen.