Zeitgeschehen

Kurz und schmerzlos zum Russland-Visum

Visafreiheit im Reiseverkehr mit Deutschland und anderen EU-Ländern wird es für Russland so schnell nicht geben. Doch Moskau baut einseitig nach und nach Visahürden ab. Ab dem Jahreswechsel soll ein E-Visum für Russland-Reisen von bis zu 16 Tagen verfügbar sein. Die Arbeit daran befindet sich auf der Zielgeraden.

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Russland, eine Liebeserklärung

Der Schwabe Markus Müller ist Betriebswirt und lebt mit seiner russischen Frau Ksenia in Ulm. Womit er sich neben der Büro­arbeit noch ausgiebig beschäftigt, ist: Russland. Seit zweieinhalb Jahren betreibt der 33-Jährige einen Reiseblog namens „Russland erleben“, stellt 15  Reiseziele ausführlich vor und gibt Tipps zur Reisevorbereitung. Hier schreibt er über seine Leidenschaft für das Reiseland Russland.

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„In Russland bin ich ein Fremdkörper“

Tolles Land, tolle Menschen? Wenn Igor Trutanow über Russland spricht, klingt das alles etwas anders, als es oft genug auch in der MDZ zu lesen ist. Der 60-Jährige war von 1999 bis 2001 selbst bei der MDZ, bevor er mit seiner Familie nach Kanada übersiedelte. Im Frühjahr verschlug es ihn mal wieder für sieben Wochen in die alte Heimat. Darüber hat Redakteur Tino Künzel mit ihm geredet.

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Ein Klassiker mit Romben

Er steht auch noch in den abgelegensten Winkeln: Der PO-2 ist der am meisten verbreitete Zaun Russlands. Sein Erfinder kann dies allerdings nicht so ganz nachvollziehen.

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Die Leningrader Blockade und das Wunder der Versöhnung

Die Deutschen hätten sie fast umgebracht, damals, als die Wehrmacht von 1941 bis 1944 fast 900 Tage ihre Stadt belagerten. Heute erzählen die Überlebenden der Leningrader Blockade, die Blokadniki, jungen Deutschen von dieser Zeit. „Humanitäre Geste“ heißt das deutsch-russische Projekt, das den Dialog fördern will. Über Grenzen und Generationen hinweg.

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Geschichte kann schmerzhaft sein

Die Organisation Memorial engagiert sich für Menschenrechte und die Aufarbeitung des stalinistischen Terrors. Anke Giesen und Kateryna Gamolina von der deutschen Zweigstelle sprechen im MDZ-Interview über staatliche Repressionen in Russland.

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Tabuisiertes Verbrechen

Millionen Zwangsarbeiter schufteten während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Unternehmen. Ihr Schicksal spielt in der Erinnerungskultur bislang eine untergeordnete Rolle. Eine Gedenkstätte in Leipzig möchte das ändern.

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Hessen investiert in die Erinnerung

Hessen hat die Mittel für die Kulturarbeit der Heimatvertriebenen und für die Spätaussiedlerintegration kräftig aufgestockt. Die Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf verriet der MDZ, welchen Vorhaben diese Gelder zu Gute kommen.

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Leipzigs orthodoxe Kirche im Porträt

„Verlassen Sie nie die Stadt Leipzig, ohne die russische Gedächtniskirche zu besuchen!“, heißt es auf einer Postkarte von 1913. Tatsächlich ist das orthodoxe Gotteshaus einzigartig in Leipzig, allein wegen seiner Architektur. Doch während der Coronakrise steht Erzpriester Alexej Tomjuk vor denselben Herausforderungen wie andere Geistliche. Der MDZ hat er die Pforten der Kirche geöffnet und über sich und seine Arbeit gesprochen.