Zeitgeschehen

Kaliningrad als Sprungbrett

Russlanddeutsche verbinden Deutschland und Russland. Nicht nur in der Kultur. Auch in der
Wirtschaft ist die Gruppe mit den beiden Vaterländern sehr aktiv – das zeigte das dritte Kultur- und
Geschäftsforum in Kaliningrad.

Zeitgeschehen

Der lange Weg zur Selbstverwaltung

Ende September tagte in Kaliningrad die 23. Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Vertreter beider Länder sprachen über die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit. Ein Projekt der Russlanddeutschen erhielt dabei eine besondere Anerkennung.

Zeitgeschehen

Coesfeld und Marx: Deutsch-russische Partnersuche mit Hindernissen

Sie sind als Privatleute den ganzen weiten Weg aus Nordrhein-Westfalen ins russische Wolgagebiet gekommen – ein Dutzend Frauen und Männer aus dem Kreis Coesfeld im Münsterland, vom Politiker über den Landwirt bis zum Fleischer. Eingeladen hat der Kreis Marx in der Region Saratow. Man will eine Partnerschaft der beiden Kreise diskutieren. Kann das etwas werden?

Zeitgeschehen

Als Deutscher bei den „Nachtwölfen“: „Wir sind anders“

Zehntausende Kilometer hatte Bikerin Diana Irmisch aus dem sächsischen Aue über die Jahre in Russland zurückgelegt, als ihre jüngste Fahrt auf einer Autobahn in Polen tödlich endete. Zur Beisetzung kamen jetzt Mitglieder des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ aus halb Europa ins Erzgebirge und rollten in einer langen Kolonne zum Auer Friedhof. Organisiert hatte das Frank Mattheus (48), einziges Mitglied der „Nachtwölfe“ in Sachsen.

Zeitgeschehen

Skandal im Sperrbezirk: Russe plant neue Mauer in Berlin

Berlin hat in Sachen Kultur schon alles Mögliche erlebt. Wie wäre es also mit etwas Unmöglichem? Ein russischer Regisseur und ein russischer Geldgeber wollen rund um ein Areal von 37.000 Quadratmetern mitten in der Berliner Innenstadt die Mauer wieder aufbauen. Das ist Teil einer Installation, die in Berlin und darüber hinaus nun die Gemüter erhitzt.

Zeitgeschehen

Friedliches Miteinander mit Russland: Warum Herr Eichmann ins Kloster ging

Helmut Eichmann ist weit gelaufen, um seine Botschaft unter die Leute zu bringen. 400 Kilometer legte der Vorsitzende des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Bad Pyrmont neulich in 14 Tagestappen zu Fuß zurück, um ein Nachdenken über den Frieden in Gang zu setzen – und sich für bessere Beziehungen zu Russland einzusetzen. Der 68-jährige ehemalige Berufsschullehrer und heutige Rentner hofft auf die Medien, um möglichst viele zu erreichen.

Zeitgeschehen

„Deutscher mit Vorteil“: Als Spätaussiedler in Deutschland

Seit Mesut Özils geräuschvollem Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird in Deutschland wieder verstärkt darüber diskutiert, wie es um den Umgang mit Menschen steht, die einen Migrationshintergrund haben. Wie akzeptiert sind sie, was erleben sie möglicherweise an Vorbehalten, an Rassismus gar? Hier berichtet der Russlanddeutsche Wladislav Miller, geboren in Sibirien, von seinen Alltagserfahrungen. Der heute 29-jährige Spätaussiedler ist Webdesigner bei einer Kommunikationsagentur in Hannover.