Gesellschaft

Ein Deutscher über Corona in Russland: Vieles nur auf dem Papier

Es ist dreieinhalb Monate her, dass in Russland erste Ausgangssperren eingeführt wurden. Inzwischen kehrt allmählich wieder Normalität ein. Wie ist das Land durch die Pandemie gekommen? Die MDZ hat den in St. Petersburg lebenden Deutschen Thomas Röper (48), Autor des Blogs „Anti-Spiegel“ über die deutsche Russlandberichterstattung, nach seinen Erfahrungen und Ein­drücken gefragt.

Wirtschaft

Weniger Büro, mehr Homeoffice? Deutsche Chefs zum Berufsalltag nach Corona

Zwei Monate Homeoffice haben Spuren hinterlassen. Viele mussten ihr Leben umstellen. Manche haben daran Gefallen gefunden, andere weniger. Jetzt werden nach und nach die Corona-Beschränkungen aufgehoben. Wird damit im Berufsleben wieder alles wie früher? Oder findet gerade ein Umdenken statt? Das hat die MDZ die Chefs von deutschen Unternehmen in Moskau und der AHK gefragt. Die Antworten fielen durchaus unterschiedlich aus.

Hilfe
Coronavirus

Corona-Hilfe aus dem Ausland

Als die Lage in Russland noch ruhig war, schickte der Kreml großzügig Corona-Hilfen ins Ausland. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Mehrere Staaten versuchen Russland zu helfen. Manch ein Angebot wirkt dabei skurril. Und andere werden nicht gern gesehen.

Zeitgeschehen

„In Russland bin ich ein Fremdkörper“

Tolles Land, tolle Menschen? Wenn Igor Trutanow über Russland spricht, klingt das alles etwas anders, als es oft genug auch in der MDZ zu lesen ist. Der 60-Jährige war von 1999 bis 2001 selbst bei der MDZ, bevor er mit seiner Familie nach Kanada übersiedelte. Im Frühjahr verschlug es ihn mal wieder für sieben Wochen in die alte Heimat. Darüber hat Redakteur Tino Künzel mit ihm geredet.

Coronavirus

„Machen Sie sich keine Sorgen“

Wer sich als Ausländer während der Corona-Pandemie in Russland aufhält, darf bis Mitte Juni bleiben. Ein Dekret sorgt für unbürokratische Regelungen im Umgang mit Visa und Arbeitsgenehmigungen.

Wirtschaft

Auch für einen einzigen Passagier

Die Coronakrise trifft den Verkehrssektor besonders hart. Der internationale Flugverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen und auch die innerrussischen Verbindungen wurden deutlich zusammengestrichen. Welche Folgen hat das für einen Flughafenbetreiber? Die MDZ hat mit Daniel Burkard vom Moskauer Flughafen Domodedowo gesprochen.

Feuilleton

Krank geschrieben

Lange vor der Coronakrise: Viren und Krankheiten inspirieren Schriftsteller immer wieder zu großen Erzählungen. Auch in der russischen Literatur lassen sich so einige malade Helden finden.