Diesendorf
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Johann Diesendorf und seine Nachkommen

Vom 19. bis 23. August feierte die Wolgastadt Marx ihr 260-jähriges Jubiläum. Sie wurde 1765 als Katharinenstadt gegründet. Zu den Jubiläumsaktivitäten gehörte auch ein Treffen der Nachkommen berühmter Familien dieser ehemaligen deutschen Kolonie, wie Diesendorf, Karle und Rauschenbach. Die Teilnehmerin der Veranstaltung, Anastassija Diesendorf, erzählt von ihren Vorfahren.

Marx
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Das hübsche deutsche Marx

In Marx an der Wolga erinnerte man sich dieser Tage an die Geschichte der Stadt, die Fußballmannschaft der Russlanddeutschen trug ein Freundschaftsspiel aus, und es traten Folkloregruppen auf. Zum ersten Mal fand ein Schönheitswettbewerb unter den russlanddeutschen Frauen statt. Die MDZ bat die Gewinnerin Maria Gerber, ihre Eindrücke zu schildern.

Dietmar Seiffert
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Über das Leben einer katholischen Gemeinde in Sibirien

In Kujbyschew in der Region Nowosibirsk gibt es eine katholische Gemeinde. Viele Gemeindemitglieder sind Nachkommen der deportierten Wolgadeutschen. Diejenigen, die die Kraft dazu haben, versammeln sich zum Gottesdienst in einer winzigen Kirche. Alle anderen werden von Pfarrer Dietmar Seiffert besucht. Die Korrespondentin von „Takije Dela“* Xenija Lyssenko begleitete ihn am Vorabend von Ostern durch die Dörfer und erhielt einen Blick in das Leben der sibirischen Katholiken.

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Deportationszüge der Wolgadeutschen

Im August 1941 begann die Deportation von fast einer Million Deutscher aus dem europäischen Teil der UdSSR. 83 Jahre später sind viele Dokumente über die groß angelegte Umsiedlungsaktion in den östlichen Regionen des Landes noch immer nicht freigegeben oder untersucht worden. Dazu gehören die sogenannten Zuglisten.

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Schützenswerte Ruinen

In der Wolgaregion sind etwa 20 ehemalige lutherische und katholische Kirchen erhalten geblieben, die heute nicht mehr genutzt werden und nach und nach verfallen. Der russlanddeutsche Architekt Anton Bogner aus Saratow macht sich Gedanken über den Umgang mit diesem historischen Erbe.

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Vor 100 Jahren gegründet: Das kurze Dasein einer Republik

Sie hatte nur 17 Jahre Bestand: Doch von der Wolgarepublik, einer Autonomie für die Sowjetdeutschen in den heutigen Regionen Saratow und Wolgograd, geht nach wie vor eine starke Faszination aus. Das schließt auch eine kritische Auseinandersetzung mit ein. Der Historiker Arkadi German aus Saratow hat sich einen Namen mit seinen Forschungen zur Geschichte der Wolgadeutschen und ihrer Republik gemacht. Zum 100. Jahrestag der Gründung der ASSR antwortet er auf fünf Standardfragen.

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Liebeserklärung an Tomsk

Gäbe es einen Wettbewerb um das schönste Begegnungszentrum der Russlanddeutschen, würde ihn wahrscheinlich das Russisch-Deutsche Haus in Tomsk gewinnen. Seit 1993 befindet es sich in einem alten Kaufmannshaus, einem Denkmal der Holzbaukunst. Am Tag der Feierlichkeiten anlässlich des 30. Geburtstages des Hauses sprach die MDZ mit einem seiner ersten Leiter, mit Iwan Scheiermann.

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Heimat mit dem Duft von Himbeeren

Der Norden des Gebiets Tomsk – Narym – war seit dem 17. Jahrhundert Verbannungsort für der Macht Missliebige. Im Jahre 1942 wurden са. 20 500 Wolgadeutsche, die ein Jahr zuvor nach Sibirien deportiert wurden, in diese Gegend zwangsumgesiedelt. Die Nachfahren dieser Deutschen leben bis heute in Narym. Was hält sie in dieser Gegend?

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Ein Wunder ohne Fortsetzung

1000 Kilometer, eine Woche, 20 Orte: Unter Anleitung von Wissenschaftlern haben junge Leute das ehemalige Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen in der Region Wolgograd erkundet. Ihre Erkenntnisse in Wort und Bild fließen in eine Datenbank ein. Veranstaltet wurde die ethnografische Expedition vom Jugendring der Russlanddeutschen. Für die MDZ schildert Teilnehmerin Regina Froschgeiser (31), Studentin für Marktforschung an der Moskauer Higher School of Economics, ihre Eindrücke. Sie fielen ernüchternd aus.