Freizeit in Moskau

Vom Kolobok aus dem Ofen bis zur Brotfabrik

Im Zentrum „Sotow“ wurde eine Ausstellung mit dem lakonischen Titel „Brot“ eröffnet, die der Geschichte des Brotes in Russland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die Exposition ist wie ein Märchen aufgebaut, dessen Hauptfigur das Brot ist, das vom Land in die Stadt gezogen ist.

Kokoschnik
Meinung und Medien

Hände weg vom Kokoschnik!

Als die ehemalige Direktorin des Puschkin-Museums, Jelisaweta Lichatschjowa, dem russischen Kokoschnik italienische Wurzeln zuschrieb, entbrannte ein heftiger Streit. Die Reaktionen darauf sind aufschlussreich: Sie spiegeln das Muster nahezu jeder Debatte über nationale Symbole in Russland. Jeder hat in dieser Auseinandersetzung seine eigene Rolle.

Freizeit in Moskau

Schönheit im Alltag: „Nicht-naive Naive“ im Zarizyno

Im Zarizyno-Museum findet die Ausstellung „Nicht-naive Naive“ statt, die der naiven Kunst gewidmet ist – einer berührenden und unterschätzten Kunstrichtung. In der Ausstellung werden fast 500 Werke gezeigt, darunter Gemälde von Pawel Leonow, Reliefs von Alexei Pitschugin, Skulpturen von Wladimir Sasnobin und ein Straßenschild, das von Niko Pirosmani geschaffen wurde.

Moskau

Kultur unter der Kuppel: Konstantin Tons Depot lebt auf

In Moskau wurde der neue Kul­turort „TON-Zentrum“ eröffnet, der sich in der Nähe der Bahnhöfe befindet. Das ehemalige Dampflokdepot wurde zu einem multifunktionalen Ausstellungsraum sowie zu einem Konzert- und Theaterort umgestaltet.

Freizeit in Moskau

„Matrjoschka“ voller Überraschungen

Der Moskauer Zirkus wurde in den Jahren der Sowjetunion zu einem Markenzeichen, das in der ganzen Welt bekannt war. Der älteste Zirkus der Hauptstadt, der Nikulin-Zirkus, bewahrt die großen Traditionen der russischen Zirkuskunst und hebt sich gleichzeitig von den anderen Zirkussen in Russland ab. Jetzt begeistert er mit seinem neuen Programm „Matrjoschka“.

Meinung und Medien

Direktor des Russischen Hauses in Berlin: „Wir machen weiter, solange es möglich ist“

In den letzten Monaten stand das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin, besser bekannt als Russisches Haus, im Mittelpunkt von Skandalen. An die Stelle der Proteste außerhalb der Mauern sind Vorschläge zur Untersuchung der Aktivitäten des Instituts unter Einbeziehung der Staatsanwaltschaft getreten.
Die MDZ sprach mit Pawel Iswolski, dem Leiter des Russischen Hauses, über die heutige Situation.

Moskau

Der Geist des Brotes der Avantgarde

Einer der bedeutendsten Bauten des Konstruktivismus ist die ehemalige Brotfabrik № 5, die letztendlich restauriert und in das Sotow-Zentrum zur Erforschung des Konstruktivismus umgewandelt wurde. Jetzt befindet sich hier ein Kino, eine Buchhandlung, ein Café und natürlich Ausstellungsflächen, wo zurzeit die Ausstellung „1922. Konstruktivismus. Der Beginn“ zu sehen ist.

Kultur

Kultur mit dem Deutschlandexpress

Noch bis 30. Juni können Besucher aus allen Ecken der Welt das Format „Deutschlandexpress“ entdecken. Im Rahmen des Deutschlandjahres finden bis dahin Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und mehr über klassische Online-Kanäle, aber auch über die Virtual Reality