Russlands Deutsche

Kostroma und die Deutschen – gestern und heute

Es steht oft etwas im Schatten anderer altrussischer Städte wie Jaroslawl oder Wladimir: Doch Kostroma, fünf Jahre jünger als Moskau, ist nicht nur historisch bedeutend, sondern gehört zu den bezauberndsten Orten an der Wolga. In seiner langen Geschichte haben auch Deutsche ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Minderheit in der Stadt ist bis heute überaus aktiv.

Gesellschaft

Spuren einer Zarin

Geboren als Prinzessin Sophie Augustine Friederike von Anhalt-Zerbst, schaffte es Katharina II. auf den russischen Thron. Während ihrer Regentschaft von 1762 bis 1796 verwandelte sie das Russische Reich in einen aufgeklärten Staat. Für ihre Leistung erhielt sie als einzige Herrscherin den Beinamen „die Große“. Bis heute kann man in russischen Städten Spuren Katharinas der Großen finden.

Regionen

Eine Stadt, fünf Geschichten: Rybinsk, Provinzort von Welt

Um Russland zu entdecken, sollte man es machen wie die Wolga und immer in Bewegung bleiben. Auf ihren 3500 Kilometern Dauerlauf kommt sie durch zahlreiche Städte, kleine wie große. Darum möchte man Europas längsten Fluss fast beneiden, aber der Reisende hat es sogar noch besser: Während die Wolga nirgendwo verweilen kann und ihr Horizont an den Ufern endet, fängt sein Streifzug dort erst richtig an. Das lohnt sich sogar an Orten, die nicht jedem sofort geläufig sind. Rybinsk, 250 Kilometer nördlich von Moskau, ist so ein Fall. Die zweitgrößte Stadt der Region Jaroslawl birgt jede Menge Geschichten. Hier erzählen wir fünf davon.

Gesellschaft

Deutsche und Russen auf engster Tuchfühlung

Ende September fand der Große Katharinenball erstmals auch in Zerbst statt, der Stadt, in der die spätere Katharina die Große ihre Kindheit verbrachte. An den Ball schloss sich das Katharina-Forum an, ein deutsch-russisches Wirtschaftsforum von Format.

Feuilleton

Kleines Mädchen ganz groß

Ende September lud der Katharinenball erstmals Zerbst die Freunde barocker Tanzkultur nach Zerbst. Mit dabei in Sachsen-Anhalt war auch eine Delegation aus Moskau. In ihrem Gepäck hatte sie ein besonderes Geschenk – eine reich illustrierte Märchengeschichte über den Aufstieg einer deutschen Prinzessin zur russischen Zarin.

Feuilleton

Die Rückkehr der Zarin

Es entstand vor über 200 Jahren und war bisher nur auf der Mittelmeerinsel Malta zu bestaunen: Das sogenannte Porträt mit dem Georgsband von Katharina der Großen wird in einer Einzelausstellung in Moskau gezeigt.

Gesellschaft

Katharina Superstar

Keine Frau war in Russland jemals mächtiger als Katharina die Große. 34 Jahre, von 1762 bis zu ihrem Tod 1796, herrschte die Deutsche auf dem russischen Thron über das Land – und veränderte es. An ihr Leben und ihre Epoche erinnert jedes Jahr der Große Katharinenball in Moskau, veranstaltet vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur mit Unterstützung der Stadt. Die bereits vierte Auflage steigt am 15. September, wie immer im Schloss Zarizyno. Aus diesem Anlass haben wir in Form von Fun Facts Facetten von Katharina Superstar zusammengetragen.