Meinung und Medien

Gul heißt Blume

Sprachbarrieren, prekäre Arbeitsbedingungen und Wohnungsnot: Die Situation tadschikischer, usbekischer und kirgisischer Arbeitsmigrantinnen in Russland ist schwierig. Informationen oder Beratungsstellen sind rar. Auf den Vorschlag von einer Mutter mit Migrationshintergrund wurde in St. Petersburg nun die mehrsprachige Zeitung „Gul“ gegründet, welche praktische Alltagstipps und Orientierung bei juristischen Fragen gibt. Im Interview erklärt die 24-jährige Redakteurin Ajim Baky aus Kirgistan, wie das ehrenamtliche Projekt Frauen aus Zentralasien stärken will.

Wirtschaft

Der fliegende Alleskönner

Jahrzehntelang dominierten Russland und die USA den Markt für schwere Transporthubschrauber. Doch nun will auch China mit einem eigenen Modell in die Branche einsteigen. Warum Peking bei seinem Vorstoß auf Starthilfe aus Moskau angewiesen ist.

Regionen

Milliarden und Mono

Sogenannte Monostädte entstanden im vergangenen Jahrhundert meist um ein einziges großes Unternehmen und prägen bis heute Russland. Nun sollen die in die Jahre gekommenen Orte fit für die Zukunft gemacht werden. Doch wie kam es eigentlich zur Gründung der Industriestädte?

Moskau

DJs – die Muntermacher am Mischpult

Welche Musikgenres sind in Moskaus Clubs zurzeit angesagt? Wieviel verdient man eigentlich als DJ? Und welches sind aktuelle Trends? Die MDZ hat sich mit Chris Helmbrecht unterhalten. Er legt seit über 15 Jahren in Moskau auf und ist ein Kenner der Szene in der Hauptstadt.

Freizeit in Moskau

„Ein Teil des Welterbes“

Zwei herausragende Bauten des frühen 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Terragni und Golosow“ im Schtschusew-Architekturmuseum. Der Sujew-Arbeiterclub in Moskau und der Wohnkomplex Novocomum in Como entstanden etwa zur gleichen Zeit und sind als Teil einer internationalen Bewegung zu sehen.

Feuilleton

Die Rückkehr der Zarin

Es entstand vor über 200 Jahren und war bisher nur auf der Mittelmeerinsel Malta zu bestaunen: Das sogenannte Porträt mit dem Georgsband von Katharina der Großen wird in einer Einzelausstellung in Moskau gezeigt.