Fotoalbum „Über die Helden vergangener Zeiten"
Russlands Deutsche

Neuer Bildband: Sowjetdeutsche im Krieg und Wiederaufbau

„Über die Helden vergangener Zeiten“ ist der fünfte Bildband der Reihe „Deutsche der UdSSR“, herausgegeben von dem Internationalen Verband der deutschen Kultur. Er versammelt Fotografien, die sowjetdeutsche Frontkämpfer, Arbeiter der Heimatfront und jene Menschen zeigen, die das Land aus den Trümmern wiederaufbauten. Ein Auszug aus dem Nachwort zur Publikation, die zweisprachig (Russisch/Deutsch) erschien.

Erinnerungskultur
Gesellschaft

Erinnerungskultur: russische Antworten auf deutsche Fragen

MDZ-Chefredakteur Igor Beresin hat mehr als einmal von deutschen Kollegen und Bekannten Fragen zum Zweiten Weltkrieg gehört – über das Fortbestehen der Erinnerung an dieses Ereignis und die Haltung der Russen dazu. Es ist schwierig, von allen Russen zu reden und unmöglich, in ihrem Namen zu urteilen. Daher scheinen die Antworten oft auf die Ebene der Familie und der persönlichen Erfahrung zu verwiesen. Es handelt sich also um eine eher subjektive Sicht des Problems. Das mag so sein.

Die Ausstellung „Lasst die Lebenden sich erinnern und die Generationen wissen“ beginnt
Freizeit in Moskau

Die Schlacht um Berlin im Bild

Das Jüdische Museum und Toleranzzentrum in Moskau eröffnete eine Ausstellung anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Die Ereignisse der letzten Kriegstage und der Fall Berlins werden dem Publikum durch die emotionale Sichtweise herausragender sowjetischer Fotografen vor Augen geführt.

Kultur

Mensch bleiben in Theresienstadt

Auf der Bühne des Moskauer Theaters „Die Maske“ läuft das Musical „Cabaret Terezin“. Die Regisseurin Nina Tschussowa gewann in diesem Jahr den Preis „Hüter des Gedenkens“ des Russischen Jüdischen Kongresses. Die MDZ sprach mit der Schöpferin des Stückes, welches auf den Gedichten und der Musik von Häftlingen des Ghetto Theresienstadt beruht.

Kultur

Über Russlands ersten Oscar

Vor 80 Jahren, im Sommer 1942, suchte der amerikanische Produzent David O. Selznick den Gründer der Film-Akademie in Hollywood, Louis Burt Mayer, auf, um ihm einen sowjetischen Dokumentarfilm zu zeigen. „Ich gehe nicht weg, bis sie sich den Film angesehen haben“, sagte Selznick. An die Geschichte dahinter erinnert nun der Film „Der erste Oscar“.

Zeitgeschehen

Leningrad: „Größte Stadtkatastrophe im Zweiten Weltkrieg“

Die meisten Leningrader bekamen im Zweiten Weltkrieg nicht einen einzigen deutschen Soldaten zu Gesicht. Dennoch starb zwischen 1941 und 1944 ungefähr jeder Dritte von ihnen, während die Wehrmacht draußen vor den Toren der Stadt stand. Ab dem 8. September vor 80 Jahren war Leningrad eingeschlossen. Über eines der traurigsten Kapitel des Krieges hat die MDZ mit dem deutschen Historiker Jörg Ganzenmüller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gesprochen, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar ist.

Wirtschaft

Abschied vom Warenkorb

Wie viel Geld braucht man zum Bestreiten der grundlegenden Bedürfnisse? Diese Frage beantworteten russische Ökonomen Jahrzehnte lang mit Berechnungsmodellen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ab dem Jahr 2021 wird nun ein neues System verwendet.

75 Jahre Kriegsende

Die vergessene Parade

Sie steht im Schatten der berühmten Parade auf dem Roten Platz und wurde von der kommunistischen Geschichtsschreibung lange totgeschwiegen: Am 7. September 1945 hielten die Sowjetunion und die Westalliierten in Berlin eine gemeinsame Siegesparade ab. 75 Jahre danach ist die Militärschau aus der gemeinsamen Erinnerung verschwunden.