Zeitgeschehen

Leningrad: „Größte Stadtkatastrophe im Zweiten Weltkrieg“

Die meisten Leningrader bekamen im Zweiten Weltkrieg nicht einen einzigen deutschen Soldaten zu Gesicht. Dennoch starb zwischen 1941 und 1944 ungefähr jeder Dritte von ihnen, während die Wehrmacht draußen vor den Toren der Stadt stand. Ab dem 8. September vor 80 Jahren war Leningrad eingeschlossen. Über eines der traurigsten Kapitel des Krieges hat die MDZ mit dem deutschen Historiker Jörg Ganzenmüller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gesprochen, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar ist.

Wirtschaft

Abschied vom Warenkorb

Wie viel Geld braucht man zum Bestreiten der grundlegenden Bedürfnisse? Diese Frage beantworteten russische Ökonomen Jahrzehnte lang mit Berechnungsmodellen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ab dem Jahr 2021 wird nun ein neues System verwendet.

75 Jahre Kriegsende

Die vergessene Parade

Sie steht im Schatten der berühmten Parade auf dem Roten Platz und wurde von der kommunistischen Geschichtsschreibung lange totgeschwiegen: Am 7. September 1945 hielten die Sowjetunion und die Westalliierten in Berlin eine gemeinsame Siegesparade ab. 75 Jahre danach ist die Militärschau aus der gemeinsamen Erinnerung verschwunden.

Zeitgeschehen

Ein Befreier kehrt zurück

Er kämpfte in der Schlacht um Berlin, organisierte das Leben in der zerstörten Hauptstadt und verzichtete auf Vergeltung: Vor 75 Jahren starb Nikolai Bersarin bei einem tragischen Verkehrsunfall in Berlin. Nun hat der Militär ein Denkmal bekommen.

75 Jahre Kriegsende

Der Fleischwolf von Rschew

Sie zählt zu den blutigsten Kämpfen des Zweiten Weltkrieges, wurde aber lange verdrängt: In der Schlacht von Rschew fielen rund zwei Millionen sowjetische Soldaten. Die Geschichte eines vergessenen Blutbades, an das nun ein monumentales Denkmal erinnert.

75 Jahre Kriegsende

Die unbekannten Kämpfer: Russlanddeutsche in der Roten Armee

Sie gehören zu den weniger bekannten Seiten des Zweiten Weltkriegs – die Russlanddeutschen in der Roten Armee. Robert Klein war einer der wenigen, der die höchste Auszeichnung der UdSSR – Held der Sowjetunion – erhielt. Doch Klein war nicht allein. An seiner Seite kämpften auch Georgier, Kasachen und Ukrainer, mit denen ihn eine lebenslange Freundschaft verband.