Zeitgeschehen

„Geschichte ist grau“: Der Weltkrieg und ein russisch-polnischer Disput

Im Mai jährt sich die deutsche Kapitulation von 1945 zum 75. Mal. Doch statt dem Kriegsende ist plötzlich der Kriegsbeginn Thema einer heftigen russisch-polnischen Kontroverse. Auf eine Bemerkung von Russlands Präsident Putin über den „antisemitischen“ polnischen Botschafter im Berlin der Vorkriegszeit antwortete Polen mit Verweisen auf den Hitler-Stalin-Pakt. Über die geschichtlichen Hintergründe sprach die MDZ mit dem Historiker Matthias Uhl vom Deutschen Historischen Institut in Moskau.

Freizeit in Moskau

Eine Stadt wehrt sich

Moskau hatte Glück. Das Schicksal vieler anderer europäischer Metropolen, die von den deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurden, blieb Moskau erspart. Einen großen Anteil daran hatten die Menschen in der Stadt, die eine Flugabwehr organisierten und wichtige Ziele tarnten. Das Museum Moskaus zeigt in einer Ausstellung, wie die Bewohner die Verteidigung ihrer Stadt organisierten.

Kultur

Einer, der auszog, um in Hollywood Filme zu drehen

Nach Blockbustern wie „Die Frau des Zeitreisenden“ oder „Flightplan“ drehte Robert Schwentke
nun einen Histrorienfilm, der beim German Film Festival in Moskau gezeigt wurde. Am Rande
des Festivals sprach die MDZ mit dem Regisseur darüber, warum Filme über Gewalt oft in Schwarz-Weiß gedreht und Nazis meist von Deutschen gespielt werden.

Doping
Zeitgeschehen

Der Zweite Weltkrieg muss wiederholt werden

Achtung, Satire! Die Aufarbeitung des russischen Staatsdopings steht möglicherweise erst am Anfang, sie lässt nicht nur die Ergebnisse olympischer Spiele, sondern auch anderer Großereignisse in neuem Licht erscheinen, wenn man die Affäre nur zu Ende denkt. Wer weiß, wo die Russen noch alles gedopt haben.

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