Feuilleton

Fünf Hauptrollen für die Hauptstadt

Schnee, Eis und zweistellige Minustemperaturen: Derzeit lädt das Wetter nicht gerade zu Spaziergängen durch Moskau ein. Allerdings besteht kein Grund für Verdruss. Denn Cineasten können die Metropole auch in Komödien, Dramen und Spielfilmen durchstreifen. Welche Moskaufilme an langen Winterabenden besonders sehenswert sind.

Lisa
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Blockbuster über eine Heilige

In den russischen Kinos ist „Doktor Lisa“ über Russlands bekannteste humanitäre Aktivistin angelaufen. Handwerklich und künstlerisch kann der Film nur bedingt überzeugen. Dafür erforscht er, was im heutigen Russland gesagt werden kann.

Feuilleton

Geistesblitze im Lazarett

Episches Geballer und übertriebenes Pathos sucht man vergeblich im neuen Streifen über Russlands berühmtesten Waffenkonstrukteur. Der Film ist ruhig erzählt und kommt beinahe brav daher.

Freizeit in Moskau

Wo Moskau die Hauptrolle spielt

In der russischen Hauptstadt werden nicht nur die wichtigsten politischen Fragen des Landes entschieden, sondern auch zahlreiche Spielfilme, Krimis und Actionstreifen gedreht. Stadtführer sprechen von mindestens 125 bekannten Aufnahmeorten. Die MDZ stellt eine Auswahl der Film-Locations für eigene Erkundungen zu Fuß vor.

Zeitgeschehen

Kriegsheld und Filmstar: Experten über den Sowjetpanzer T-34

Über den Großen Vaterländischen Krieg von 1941 bis 1945 werden in Russland nach wie vor jedes Jahr Filme gedreht. Zuletzt kamen innerhalb kurzer Zeit gleich drei mit Panzern als Thema in den Verleih. Erfolg bei den Zuschauern war nur einem beschieden, dafür aber so richtig. „T-34“ ist am 1. Januar angelaufen und hat die Kinos im Sturm erobert wie die Rote Armee einst Berlin. Schon nach wenigen Wochen stand das zweitbeste Einspielergebnis in der Geschichte des russischen Films zu Buche. Was sollte man zum Filmvorbild, dem Panzer T-34, wissen? Dazu hat die MDZ einen russischen und einen deutschen Experten befragt.

Eins, Zwei, Drei
Feuilleton

Träger zweier Kulturen und Sprachen

2017 begannen im Altai die Aufnahmen für den zweiten Teil der Kinotrilogie „Eins, Zwei, Drei”. Im Dezember feierte die Produktion des Inter- nationalen Verbandes der deutschen Kultur in Berlin Premiere. Von den Kritikern wurde der Film wohlwollend aufgenommen. Und das hat gute Gründe.

Feuilleton

Rebell, Heizer, Rocker

Der in Deutschland angelaufene Musikfilm „Leto“ erzählt die Geschichte der Leningrader Rockszene und den frühen Werdegang des Sängers Wiktor Zoi. Doch wer war der Mann, der nach seinem frühen Unfalltod zu einem Halbgott der russischen Rockmusik wurde?

Feuilleton

Konservative Kritiker empören sich über schwarze Komödie

Blasphemie und Schande: Eine Film, der in der Zeit der Leningrader Blockade spielt, erregt die geballte Kritik konservativer Politiker und Kulturschaffender. Der Regisseur des noch unveröffentlichten Streifens fühlt sich falsch verstanden – und vermutet Parallelen zur Gegewart als Grund für die Ablehnung.

Moskau

Kino statt Kommunismus: Wie ein Plattenbauviertel im falschen Film landete

Vor gut 40 Jahren haben sich Moskaus Stadtplaner wieder mal eine Platte gemacht. Herausgekommen ist Tschertanowo Nord, ein experimenteller Wohnbezirk 15 Kilometer südlich vom Kreml. Die sowjetische Moderne sollte Schule machen im ganzen Land. Doch bald darauf gab es keine Sowjetunion mehr, das Viertel blieb einmalig und damit auch unverwechselbar. Mit seinem ganz speziellen Kolorit ist es nach wie vor als Wohnadresse gefragt und darüber hinaus eine beliebte Filmkulisse.