Ihre MDZ ist jetzt hausgemacht

Die Redaktion der Moskauer Deutschen Zeitung ist neuerdings kein Ort, sondern viele Orte. Wo genau die Redakteure im Homeoffice ihrer Arbeit nachgehen, zeigen wir Ihnen hier.

Malaja Pirogowskaja 5, Büro 54. Wenn Sie uns mal besuchen kommen möchten: Das ist die Adresse der MDZ, zumindest unter normalen Umständen. Ein ausgesprochen schöner Arbeitsplatz im obersten Stockwerk des Deutsch-Russischen Hauses, das wiederum ein hübsch sanierter Altbau ist. Zur Vorzugslage gehört, dass man in 20 Minuten zu Fuß am Kiewer Bahnhof, am Gorki-Park, am Luschniki-Stadion oder – mit der Metro – am Roten Platz ist.

Das helle Gebäude im Vordergrund ist das Deutsch-Russische Haus, wo die MDZ ihren Stammplatz hat. (Foto: Tino Künzel)

Hier wird also die „Moskauer Deutsche Zeitung“ gemacht und jeden zweiten Mittwoch in die Drucke­rei geschickt. Aber nun läuft im Deutsch-Russischen Haus nur ein Minimalbetrieb. Und weil besondere Umstände besondere Maßnahmen erfordern, ist der Sitz der Redak­tion seitdem sozusagen dezentralisiert und befindet sich überall dort, wo die Redakteure wohnen (siehe Bildergalerie unten).

Die Geografie ist breit und reicht vom Herzen der Stadt bis zu den Außenbezirken, vom Osten bis zum Westen und vom Norden bis zum Süden von Moskau und da­rüber hinaus. Die Häuser sind eher austauschbar, aber in Zeiten von Corona zählen ja ohnehin vor allem die inneren Werte. Technisch war es durchaus anspruchsvoll, für uns alle auch aus der Ferne den Zugriff auf das Redaktionssystem zu gewährleisten. Das journalistische Rüstzeug nimmt man ja ohnehin überall mit hin. Und so erscheint die MDZ auch in diesen Tagen wie gewohnt, nur eben hausgemacht.

Tino Künzel

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