Feuilleton

Die eingebildete Weltmacht

Es exportiert Waffen, entsendet weltweit Truppen und fordert eine Position auf Augenhöhe ein: Russland tritt als kraftstrotzender Global Player auf, an dem kein Weg vorbeiführt. Dass es hinter der Fassade oft anders aussieht, enthüllt nun das Buch eines früheren Russlandkorrespondeten.

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Begegnungen am Schwarzen Meer

Ein Meer, zwei Kontinente und sechs Länder: Der frühere MDZ-Redakteur Jens Mühling hat ein dreiviertel Jahr lang das Schwarze Meer umrundet. Seine Begegnungen, Erlebnisse und Beobachtungen beschreibt er nun in dem Reisebuch „Schwere See“.

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Theater in der Steppe

Vorstellungen in einer abgele­genen Industriestadt, Gastspiele vor Kolchosbauern: Die Geschichte des Deutschen Theaters in Kasachstan sagt nur den wenigsten Deutschen etwas. Schriftstellerin Eleonora Hummel hat dem unbekannten Kapitel deutscher Kultur nun einen Roman gewidmet.

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Kleines Mädchen ganz groß

Ende September lud der Katharinenball erstmals Zerbst die Freunde barocker Tanzkultur nach Zerbst. Mit dabei in Sachsen-Anhalt war auch eine Delegation aus Moskau. In ihrem Gepäck hatte sie ein besonderes Geschenk – eine reich illustrierte Märchengeschichte über den Aufstieg einer deutschen Prinzessin zur russischen Zarin.

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Russland und verpasste Chancen

Ein deutscher Journalist und ein russischer Autor diskutieren über Russland, die Wahrscheinlichkeit demokratischer Entwicklungen und die Chancen auf Verständigung im angespannten Ost-West-Verhältnis. Dabei kommen sie zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

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Die wahre Welt ist absurd

Er führte einen berühmten Salon in St. Petersburg, machte sich als kompetenter Kunsthistoriker einen Namen und kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg. Dass Wsewolod Petrow aber auch ein großer Schriftsteller mit einer Vorliebe für den Surrealismus war, erkennen viele Literaturfreunde erst jetzt.

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Bekenntnisse eines Obsessiven

Ein französischer Autor reist nach Russland – und entdeckt seine georgischen Wurzeln. In seiner Heimat ist Emmanuel Carrères Buch über seine doppelte Spurensuche bereits 2008 erschienen, nun wurde „Ein russischer Roman“ von Claudia Hamm ins Deutsche übersetzt.