Feuilleton

Russland und verpasste Chancen

Ein deutscher Journalist und ein russischer Autor diskutieren über Russland, die Wahrscheinlichkeit demokratischer Entwicklungen und die Chancen auf Verständigung im angespannten Ost-West-Verhältnis. Dabei kommen sie zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

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Die wahre Welt ist absurd

Er führte einen berühmten Salon in St. Petersburg, machte sich als kompetenter Kunsthistoriker einen Namen und kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg. Dass Wsewolod Petrow aber auch ein großer Schriftsteller mit einer Vorliebe für den Surrealismus war, erkennen viele Literaturfreunde erst jetzt.

Feuilleton

Bekenntnisse eines Obsessiven

Ein französischer Autor reist nach Russland – und entdeckt seine georgischen Wurzeln. In seiner Heimat ist Emmanuel Carrères Buch über seine doppelte Spurensuche bereits 2008 erschienen, nun wurde „Ein russischer Roman“ von Claudia Hamm ins Deutsche übersetzt.

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Vodolazkins russisch-spiritueller “Medicus”

Es wütet gerade die Pest über Russland, als der kleine Arseni zum Waisen wird. Wir befinden uns im 15. Jahrhundert. Die Welt ist zwar karg und kalt, aber auch voller Metaphysik, traumähnlicher Prophezeiungen, wundersamer Heilungen und religiöser Visionen.