Großer Katharinenball
Coronavirus

Ein Jahr im Pandemie-Modus: Wie wir Corona überlebten

In Moskau wurde nur einmal die ganz große Keule rausgeholt, um die Pandemie kleinzukriegen. Am 30. März vor einem Jahr trat eine allgemeine Ausgangssperre in Kraft, die nach mehreren Verlängerungen erst zum 9. Juni endete. Seitdem sind die Einschränkungen des Alltagslebens eher moderat und punktuell. Was den MDZ-Redakteuren durch diese Zeit geholfen hat, erzählen sie hier.

Regionen

Eine Stadt, aus Holz gemacht

Tomsk ist in etwas so groß wie Dresden oder Bremen. Holzhäuser sind in der sibirischen Stadt deshalb natürlich eine Minderheit. Aber was für eine! Sie verleihen Tomsk sein besonderes Flair. Auch dem Deutschen Matthias Frey, der in dieser Regionalhauptstadt lebt, haben sie es angetan. In seiner MDZ-Kolumne schreibt er diesmal über den Umgang mit diesem Kulturerbe, der kein Holzweg sein soll.

Russlanddeutsche

Schwänke aus Sibirien: Wenn russisches Leben auf deutschen Humor trifft

Lange wollte sie niemand veröffentlichen, nun sind die Schwänke des Russlanddeutschen Adolf Walter (79) aus Sibirien auf YouTube zu sehen. Das Deutsch-Russische Haus in Omsk hat entsprechende Videos auf den eigenen Kanal hochgeladen. In einem davon sagt Walter, Schwänke seien „die Schatzkammer der deutschen Folklore“. Hier erzählt er seine Geschichte.

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Erstellung der Verrechnungspreisdokumentation in Russland

DVP Audit erstellt seit 2014 Verrechnungspreisdokumentationen in Russland. Der Verrechnungspreisspezialist und Wirtschaftsprüfer Pavel Kraev setzt alle i-Punkte auf dieses Thema.

Anforderungen an Verrechnungspreise in Russland

Unternehmen, die Geschäfte mit verbundenen Unternehmen abschließen, sollten der Steuerbehörde Dokumente zum Zweck der Überprüfung der Preise bei solchen Geschäften vorlegen. Die Nichtübereinstimmung des Verrechnungspreises mit dem Marktniveau kann auf eine Minimierung …

Russlanddeutsche

Für die Deutschen aus Russland

Am 21. Februar hat die Welt den Tag der Muttersprache begangen. Was es dabei zu feiern gibt, mag nicht jedem sofort einleuchten. Das ist kein Unabhängigkeitstag, der erst erkämpft werden muss. Doch manchmal gilt das auch für das Recht auf die Muttersprache, wie Nelli Kossko weiß. Ein Porträt.

Regionen

Die süße Seite von St. Petersburg

Selbst vor der Eremitage bilden sich in der Regel keine Schlangen, vor der Bäckerei mit der Aufschrift „Pyschki“ ein paar Straßen weiter aber schon. Die Location genießt einen legendären Ruf und gehört zu den 16 Läden in St. Petersburg, die 2008 von der Stadtregierung in ein „Rotes Buch“ besonders schützenswerter Orte aufgenommen wurden.

Regionen

Eine Stadt, die süchtig macht

In Leningrad geboren, hat German Moyzhes sein halbes Leben in Deutschland verbracht. Doch nun ist zurück in seiner Heimatstadt. In der MDZ spricht er über „sein“ St. Petersburg und seine fünf Lieblingsorte in der Stadt.

Rjumotschnajas
Moskau

Moskaus neue Schnaps-Liebe

Einst waren Rjumotschnajas Lokale für schnelles und billiges Trinken und Essen. Im neuen Russland galten sie lange Zeit als Überbleibsel der Sowjetunion. Jetzt hat Moskau eine neue Welle erfasst, die zeigt, wie vielfältig Schnaps-Shots sein können.

Moskau

Deutsche Eistanz-Profis trainieren in Moskau

Am 23. März beginnen die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm. Die deutschen Eistänzer Katharina Müller (25) und Tim Dieck (24) fliegen direkt von Moskau dorthin. Die letzten Tage vor den Wettkämpfen leben sie praktisch auf dem Eis des Sportpalastes „Megasport“, doch sie nahmen die Einladung der MDZ an, im Gorki-Park eine Runde auf dem Eis zu drehen.

Russlanddeutsche

Vor 100 Jahren: Wie der Hunger an die Wolga kam

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten für kein Land so dramatische Folgen wie für Russland. Doch die Zeit dazwischen war für die dortige Bevölkerung teils noch schicksalhafter. Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, breitete sich vor allem im Wolgagebiet eine verheerende Hungersnot aus, die Millionen Menschenleben kostete und erst 1922 allmählich abklang. Zehn Jahre später wiederholte sich diese humanitäre Katastrophe. Was das für die Wolgadeutschen bedeutete, darüber sprach die MDZ mit dem Saratower Historiker Arkadij German.