Freizeit in Moskau

Wo die Zeit stehen geblieben ist

Moskau ist eine schnelllebige Stadt. Das gilt besonders für Restaurants und Kneipen. Oft verschwinden Orte, die man liebgewonnen hat, nach kurzer Zeit wieder. Entweder wird die Miete zu teuer oder der Besitzer will einfach ein neues Konzept ausprobieren. Aber es gibt sie noch, die Lokale, die dem Zeitgeist trotzen und teilweise seit Jahrzehnten fast unverändert existieren. Wer sich auf sie einlässt, entdeckt ein anderes Moskau.

Moskau

Parfum und Patronen

In einem unscheinbaren Haus im Moskauer Zentrum wurden in der Stalinzeit zehntausende Menschen erschossen. Nun soll in dem schicksalsträchtigen Gebäude ein Geschäft für exquisite Düfte eröffnet werden.

Meinung und Medien

An der Realität vorbei

Der böse Russe: Kaum eine Nation kommt in Videospielen so schlecht weg wie Russland. Nun hat „Call of Duty“ Vorwürfe für Russophobie und Geschichtsverfälschung geerntet. Wie lange soll das noch so weitergehen?

Wirtschaft

Finanzkompetenz ab der Grundschule

Sparen und Rechnen: Die russische Regierung will die Finanzkompetenz ihrer Bürger verbessern. Wo liegen die Probleme, was wird konkret unternommen und welche Ergebnisse gibt es?

Russlands Nachbarn

Vergessen am Dnjestr

Leben in einem Staat, der keiner ist: Fast anderthalbtausend Deutschstämmige gibt es noch in Transnistrien. Die MDZ hat die Nachfahren süddeutscher Siedler in der kleinen Separatistenrepublik zwischen Moldau und der Ukraine besucht.

Wirtschaft

Putins Plan platzt

Zwischen Realität und Erwartungen: Bis 2020 sollte die russische Wirtschaft mit einem anspruchsvollen Konzept modernisiert und die Bürger am Wohlstand beteiligt werden. Doch das Vorhaben lässt sich so nicht halten.

Gesellschaft

Mutter Russland trägt Pelz

Nobelmarken wie Gucci und Prada sagen Nein zu Pelz und sogar die Queen verzichtet. Doch in Russland kommt der westliche Trend zu Kunstfell nicht an. Warum russische Modeunternehmer künftig weiter auf Mäntel aus Marder, Nerz und Co setzen.

Freizeit in Moskau

Aufbruch und Avantgarde

Der „Bund der Jugend“ war Russlands erste avantgardistische Künstlervereinigung. Doch obwohl viele berühmte Maler der Gruppe angehörten, blieb sie weitgehend unbekannt. Ein Museum möchte das nun ändern.