Zeitgeschehen

Tabuisiertes Verbrechen

Millionen Zwangsarbeiter schufteten während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Unternehmen. Ihr Schicksal spielt in der Erinnerungskultur bislang eine untergeordnete Rolle. Eine Gedenkstätte in Leipzig möchte das ändern.

Moskau

Invasion der blauen Trecker

Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein schwärmt täglich ein Heer blauer Traktoren aus, um Moskaus Straßen mit Wasser zu besprengen. Manche wundern sich darüber, anderen ist es ein Ärgernis. Das nasse Treiben soll der Sauberkeit und dem Schutz vor Hitze dienen.

Wirtschaft

Essen unter sächsischer Fahne: Wie sich „Karl Schnitzel“ in der Krise schlägt

Mit deutscher Küche in der Moskauer Gastroszene erfolgreich zu sein, ist gar nicht so einfach. Aber Michael Reichel glaubt, dass er die richtige Idee hatte, als er am 31. Dezember 2019 seinen Schnitzel-Imbiss auf der Bagration-Brücke eröffnete. Drei Monate später musste der Stand wegen der Pandemie schließen. Im MDZ-Interview verrät Reichel, welches Rezept er und sein Team in der Krise verfolgen und warum man sogar gestärkt daraus hervorzugehen hofft.

Coronavirus

„Machen Sie sich keine Sorgen“

Wer sich als Ausländer während der Corona-Pandemie in Russland aufhält, darf bis Mitte Juni bleiben. Ein Dekret sorgt für unbürokratische Regelungen im Umgang mit Visa und Arbeitsgenehmigungen.

75 Jahre Kriegsende

Unaufhaltsam dem Verderben entgegen

Die Schlacht um Stalingrad gilt in Deutschland als der Inbegriff der militärischen Katastrophe. Doch schon einmal zuvor, in Napoleons Russlandfeldzug von 1812, erlitten deutsche Truppen eine traumatische Niederlage im Osten. Bei der Erinnerung daran taten sich vor allem Württemberger hervor. Dabei wollte deren König diesen Krieg überhaupt nicht.

Wirtschaft

Das Ende der Kritik

Er verdreht Überschriften, löscht über Nacht Beiträge und behandelt Redakteure wie Befehlsempfänger: Das Wirtschaftsblatt „Wedomosti“ hat einen neuen Chefredakteur. Soll die renommierte Zeitung nun auf Kremlkurs gebracht werden?