Karakum
Kultur

„Moskau – Karakum – Moskau“: über die Wüste und die Wege

In Werbespots liebt man es, Autos in der Wüste zu zeigen. Eine ähnliche Art von Marketingkampagne organisierte die sowjetische Autoindustrie, indem sie ihre Fahrzeuge auf eine Reise durch Zentralasien schickte. Darüber ist kürzlich das Buch „Autorennen Moskau – Karakum – Moskau“ erschienen.

Aussichtspunkte
Moskau

Hoch hinaus: vier Aussichtspunkte über Moskau

In Moskau herrscht derzeit ein Wetter, bei dem es einem vorkommt, als wäre die einzig richtige Art, die Zeit zu verbringen, das Verweilen am Kamin bei etwas Warmem oder Hochprozentigem. Doch man kann auch gegen den Strom schwimmen – und in die Stadt hinausgehen. Wozu? Um sie sich anzusehen. Zum Glück ermöglicht die klare, frostige Luft den Blick weit in die Ferne. Die besten Aussichtspunkte für diesen Blick auf die Stadt hat die MDZ zusammengestellt.

Pfandhäuser
Wirtschaft

Pfandhäuser stehen vor der digitalen Revolution

Russische Pfandhäuser wollen die Liste der Gegenstände erweitern, die sie als Pfand akzeptieren. Neu hinzukommen sollen digitale Währungen und Vermögenswerte. Im Nationalen Verband der Pfandhäuser ist man überzeugt, dass sich das Portfolio der Branche dadurch in den kommenden drei Jahren verzehnfachen lässt. Worin sich das russische System vom deutschen unterscheidet, hat die MDZ-Korrespondentin Xenija Melnikowa recherchiert.

Häftlinge
Gesellschaft

Was und wie man etwas Häftlingen übergeben darf

Zu den Feiertagen bemühen sich die Angehörigen von Häftlingen, ihre inhaftierten Verwandten auf irgendeine Weise zu erfreuen. Aber neben geräucherter Wurst, Süßigkeiten und Orangen zieht das Personal regelmäßig auch verbotene Gegenstände ein.

Abschied
Gesellschaft

Ablösung von den Eltern: schwerer Abschied

Laut einer Studie des WZIOM ziehen Russen im Durchschnitt mit 21 Jahren von zu Hause aus. Im internationalen Vergleich ist das ein relativ frühes Alter. Xenija Melnikowa hat mit Menschen gesprochen, die diese Phase bereits durchlaufen haben.

Szene aus dem Film Glocken aus der Tiefe"
Kultur

Teilnahme ohne Teilnahme: Russland auf der Berlinale

Am 12. Februar startet in Berlin die 76. Berlinale. Gemäß einer seit 2022 etablierten „Tradition“ sind offiziell keine Filme aus Russland oder in russischer Koproduktion im Wettbewerb vertreten – doch das bedeutet nicht, dass russische Stimmen auf dem Festival fehlen.

nach Kirchen umbennant
Moskau

Bald mehr orthodox geprägte Namen in Moskau?

Geistliche begründen die Idee, Moskauer Straßen nach orthodoxen Kirchen umzubenennen, mit einer althergebrachten Praxis. Doch nicht alle Moskauer, die Traditionen und Geschichte bewahren möchten, sind mit dieser Perspektive zufrieden.

Das Brot
Russlands Deutsche

„Das Brot“: Deutsche Prinzipien unter russischen Bedingungen

Der deutsche Gastronom Konstantin Kissmann, der aus Hamburg nach Moskau kam, eröffnete seine Bäckerei „Das Brot“ in einem Gebäude der ehemaligen Spirituosenfabrik „Kristall“. Auf deutscher Disziplin, handwerklicher Technologie und einer persönlichen Philosophie baute er ein Unternehmen auf. Und das funktioniert auch trotz logistischer Schwierigkeiten und instabiler Lieferketten.

Die ganze Welt, von Jung bis Alt, denkt plötzlich an das Jahr 2016 zurück
Meinung und Medien

Ist 2026 das neue 2016?

Auf einmal ist es wieder überall: alte Selfies mit Snapchat-Filter, verwackelte Partyfotos, Skinny Jeans – und der Hashtag #2016vs2026. Millionen Nutzerinnen und Nutzer vergleichen in sozialen Netzwerken ihr Leben von damals mit dem von heute – darunter längst auch Prominente. War 2016 also wirklich besser oder einfach nur … anders?

SIM-Karte
Zeitgeschehen

Der lange Weg des Ausländers zu einer SIM-Karte

Telefon und Internet zum Ortstarif zu nutzen, macht den Aufenthalt in einem anderen Land angenehmer. Mehr noch: In Russland sind viele Dienstleistungen überhaupt nur mit einer russischen Handynummer verfügbar. Gleichzeitig wurde Ausländern der Zugang dazu jedoch deutlich erschwert. Unmöglich ist er nicht, wie MDZ-Autor Tino Künzel am eigenen Leib erfahren hat. Aber es sind dabei viele Schritte in der richtigen Reihenfolge zu gehen, was wohl die wenigsten Besucher auf sich nehmen werden.