Gesellschaft

Leningrader Blockade: Menschliches aus einer unmenschlichen Zeit

Sergej Beresowskij war elf Jahre alt, als seine Heimatstadt Leningrad 1941 in den Würgegriff deutscher und finnischer Truppen geriet. Sie bezogen in einiger Entfernung Stellung und warteten darauf, dass die Eingeschlossenen an Hunger und Kälte starben. Heute ist der Junge von damals 88 Jahre alt, hat lange als Anwalt gearbeitet. Und nun berichtet er auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal, wie er die Blockade er- und überlebte, selbst tief bewegt und seine Zuschauer zu Tränen rührend. Die MDZ hat ausgewählte Passagen übersetzt.

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„Putin hat früher schlechter gesprochen“

Wer vor einem Millionenpub­likum im Fernsehen auftritt, der soll sich doch bitteschön an die Regeln der russischen Sprache halten, findet Tatjana Gartman. Die Russischlehrerin aus Nischnij Nowgorod, genervt von den vielen Grammatik- und Betonungsfehlern, liest prominenten Sündern im Internet die Leviten. Die Resonanz ist groß.