Abriss
Moskau

Ohne Rücksicht: Opfer des Moskauer Stadtumbaus

Russlands Hauptstadt putzt sich seit einigen Jahren heraus. Doch dem Bauboom fallen immer wieder liebgewonnene Gebäude zum Opfer, sehr zum Ärger der Einwohner. Die MDZ stellt Bauwerke vor, die 2018 aus dem Stadtbild verschwanden.

Politik

Der Mann, der aus der Kälte kam

Moskaus Bürgermeister Sobjanin hat die Aura eines Apparatschiks, aber auch den Ruf eines Machers. Jetzt steht der treue Gefolgsmann Putins vor der Wiederwahl. Gut über ihn sprechen sogar jene, die den Mächtigen sonst nicht das Wort reden.

Sobajnin
Moskau

Rasante Modernisierung: Wie Moskau sich unter Sergej Sobjanin entwickelt hat

Ob auf Baustellen, in Krankenhäusern, Schulen oder Parks: Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin gibt sich in der Öffentlichkeit gern als jemand, der Moskaus Probleme anpackt und die Stadt in einem atemberaubenden Tempo modernisiert. Vor den Bürgermeisterwahlen am 9. September wirft die Redaktion der Moskauer Deutschen Zeitung einen Blick auf die Veränderungen in der Stadt, die Sobjanin seit seinem Amtsantritt vorangetrieben hat.

Moskau

Ja zum Nein: Warum viele Moskauer ihre Wohnaltbauten verteidigen

Das Programm zum Abriss von 4546 alten Vier- und Fünfgeschossern in Moskau ist zum Politikum geworden. Zwar befürworten nach Angaben der Stadt 90 Prozent der Bewohner die Pläne, doch laut ist vor allem der Widerstand: Die Gegner ihrer Umsiedlung artikulierten sich Mitte Mai auch auf einer Großkundgebung. Was ist der Grund für den Protest? Hier erzählt der Ingenieur Wladimir Djomkin (56), einer der Betroffenen und unser Kollege bei der MDZ, warum sein Haus fast geschlossen dagegen gestimmt hat.

Chruschtschowka
Gesellschaft

Die „Chruschtschowka“: Russlands erster Plattenbau hat ausgedient

Sie ist so berühmt wie berüchtigt: Russlands älteste Serien­immobilie, die „Chruschtschowka“, war eine soziale Wohltat, aber als erstes Kind des Massenwohnungsbaus auch mit vielen Geburtsfehlern behaftet. Jetzt sollen die Fünfgeschosser aus den 50er und 60er Jahren landesweit abgerissen werden – allein in Moskau betrifft das 8000 Häuser. Doch im Vergleich zu dem, was an ihre Stelle treten soll, sind sie im wahrsten Sinne des Wortes das kleinere Übel.