Wolle und Widerspruch
Sie wurde mit Bildern aus Wolle und einer Mal-Maschine bekannt: Rosemarie Trockel zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen im Ausland. Nun sind ihre Arbeiten zum ersten Mal in Moskau zu sehen.
Sie wurde mit Bildern aus Wolle und einer Mal-Maschine bekannt: Rosemarie Trockel zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen im Ausland. Nun sind ihre Arbeiten zum ersten Mal in Moskau zu sehen.
Zwei herausragende Bauten des frühen 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Terragni und Golosow“ im Schtschusew-Architekturmuseum. Der Sujew-Arbeiterclub in Moskau und der Wohnkomplex Novocomum in Como entstanden etwa zur gleichen Zeit und sind als Teil einer internationalen Bewegung zu sehen.
Es entstand vor über 200 Jahren und war bisher nur auf der Mittelmeerinsel Malta zu bestaunen: Das sogenannte Porträt mit dem Georgsband von Katharina der Großen wird in einer Einzelausstellung in Moskau gezeigt.
Sie waren Besatzer, daraus wurden mit der Zeit „Waffenbrüder“ und „Freunde“: Fast 50 Jahre gehörten sowjetische bzw. russische Soldaten zum (ost)deutschen Alltag. Ein Vierteljahrhundert nach ihrem Abzug wirft nun eine Ausstellung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst einen Blick hinter die Kulissen dieser Parallelwelt. Die MDZ sprach mit Kurator Christoph Meißner.
Die Tretjakow-Galerie läutet eine neue Etappe ein. Ende Juni eröffnete das Museum mit „Der Freiflug“ einen neuen Ausstellungsraum, der sich der interdisziplinären Kunst verschreibt.
Russland ist das größte Land der Welt. Um all seine Sehenswürdigkeiten zu bereisen, reicht ein Urlaub nicht aus. Um Zeit (und Geld) zu sparen, können Sie aber die jüngst in Moskau eröffnete Ausstellung „Russland in Miniatur“ besuchen.
Die wechselvollen Jahre der Zwischenkriegszeit prägten italienische und sowjetische Künstler. Eine Schau in der Moskauer Galerie Heritage widmet sich dieser heute weitgehend unbekannten Verbindung der Malerei beider Staaten, die sich auch von der Renaissance inspirieren ließ.
Überall stapeln sich Tassen, der Hutmacher stellt Alice absurde Fragen und das Murmeltier schläft immer wieder ein. Die Teeparty ist das wohl berühmteste Kapitel in „Alice im Wunderland“. Eine Ausstellung in Moskau nähert sich der Teeparty auf vielfältige Weise.
Die Millionenstadt Perm und die dazugehörige Region liegen am östlichen Ende von Europa. Von hier, aus dem Vorland des Urals, wurden tausende junge Männer vom großen Krieg mitten ins Herz von Europa geschleudert. Manche von kamen in Kriegsgefangenenlager auf dem Gebiet von Niedersachen. Was das für Menschen waren, zeichnet jetzt eine bewegende deutsch-russische Ausstellung nach – durch das Prisma der Familien, aus denen sie herausgerissen wurden.
Moskau hatte Glück. Das Schicksal vieler anderer europäischer Metropolen, die von den deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurden, blieb Moskau erspart. Einen großen Anteil daran hatten die Menschen in der Stadt, die eine Flugabwehr organisierten und wichtige Ziele tarnten. Das Museum Moskaus zeigt in einer Ausstellung, wie die Bewohner die Verteidigung ihrer Stadt organisierten.