Automarken, Wohnungsbau, Flugziele: Zahlen zum Wirtschaftsjahr
2022 hat enorme Verwerfungen in der russischen Wirtschaft mit sich gebracht. Drei Zahlen illustrieren die Entwicklung.
2022 hat enorme Verwerfungen in der russischen Wirtschaft mit sich gebracht. Drei Zahlen illustrieren die Entwicklung.
An Aachen und Kostroma hätten sie sich alle ein Beispiel nehmen können. Wie die Beteiligten auf beiden Seiten eine 2005 besiegelte deutsch-russische Städtepartnerschaft mit Leben erfüllten, war vorbildlich. Doch seit dem 24. Februar läuft nichts mehr. Speziell beim Partnerschafts- und Freundschaftsverein in Aachen, all die Jahre die treibende Kraft hinter den Aktivitäten, ist man konsterniert. Hier spricht die Vereinsvorsitzende Annelore Einmahl (66).
Was haben die Russen vom Jahr 2022 erwartet und was wünschen sie sich am Silvester 2023?
Nach dem 24. Februar verließen mehr Diplomaten das Außenministerium als zuvor. Mit einer Zeitung zu sprechen, dazu erklärte sich nur ein ehemaliger Diplomat bereit, der jedoch anonym bleiben will.
Vor 100 Jahren wurde die Sowjetunion gegründet. Und wieder spricht man über das heutige Russland als UdSSR 2.0, deren Vorbild die UdSSR zu den „glücklichen Zeiten Breschnews“ war. Der MDZ-Autor Frank Ebbecke wirft einen kurzen ganz persönlichen Blick zurück in dieses Land und diese Zeit.
In Russland ist Abtreibungsverbot für Frauen unter 18 Jahren kein akutes Problem. Das heißt aber nicht, dass es keine Diskussion um das Thema gibt.
Der Dezember ist eine heiße Zeit für Roman Stenhauer. Die Neujahrstannen in ganz Sibirien warten, dass er sie schmückt, denn Roman ist ein bekannter Florist und Dekorateur. Aber in diesem Jahr hat er noch mehr Arbeit als sonst, denn seine Stadt Nowosibirsk wurde in diesem Jahr zur Neujahrshauptstadt Russlands gewählt.
Nach der eiligen Flucht vor der Mobilmachung fahren einige junge Männer zurück nach Russland. Drei Heimkehrer haben der MDZ ihre Geschichten erzählt.
Ein begehbares Stück Berliner Mauer: Mit diesem Kunstwerk sorgte die Moskauerin Tatjana Ludanik vor zwei Jahren für ein Highlight des Deutschlandjahres. Nun wurde das Objekt an neuem Ort aufgestellt.
Uljana Iljina hat ihr gesamtes Berufsleben mit Sprache gearbeitet, sei es als Lehrerin, Übersetzerin oder im PR-Bereich. Doch die Entwicklung in Russland hat sie zuletzt oft sprachlos gemacht. Nun ist die 48-Jährige als Spätaussiedlerin nach Deutschland gekommen. Und während sie mit ihrer Familie in der Quarantäne auf die Weiterreise ins Durchgangslager Friedland wartete, hat sie auf Bitte der MDZ einen Brief an ihre alte Heimat geschrieben.