Geschichte einer Russlanddeutschen: „Ich habe mein Volk nicht verraten“
„Sie sind nur dem Namen nach Deutsche“ – so verstand die 85-jährige Russlanddeutsche den Ablehnungsbescheid auf ihren Antrag als Spätaussiedlerin. Obwohl sie unter der Deportation gelitten hatte, galt ihr Bekenntnis zur deutschen Identität als bloßes Lippenbekenntnis: zu spät, zu formal. Ein zerstörter Heimkehrertraum.

