Zeitgeschehen

Die Gräben gehen auf

Wie viele Russen hat unsere Autorin Antonina Tschjertasch Angehörige auf beiden Seiten der russisch-ukrainischen Grenze. Was früher selbstverständlich und unproblematisch war, wurde nach 2014 zunehmend und nach dem Beginn der russischen „Spezialoperation“ endgültig zur Zerreißprobe.

Gesellschaft

„Wollen die Russen Krieg?“

Mariupol, Cherson, Charkiw. Diese Ortsnamen hört man in den Berichten des russischen Verteidigungsministeriums schon seit einer Woche immer wieder. Menschliche Verluste auf beiden Seiten. Man will es nicht wahr haben. Ist es wirklich so weit gekommen? Ja, ist es. Und damit werden wir nun leben müssen.

Meinung und Medien

Umgang mit Russland: Streit gehört dazu

Mit dem Regierungswechsel in Deutschland stellt sich die Frage: Muss sich auch die Politik gegenüber Russland ändern? Und wenn ja, was wären dabei die Prämissen? Dazu lässt die MDZ die Spitzen der deutschen politischen Stiftungen in Russland zu Wort kommen. Heute: Peer Teschendorf, Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Moskau.

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Starkes Geschäft in Russland trotz Krise

Daria Pogodina, Geschäftsführerin von OOO swilar, über prak­tische Lösungen für ausländische Unternehmen in Russland. Die Pandemie und die Krise in diesem Jahr haben es Unternehmen beigebracht, trotz großer Un­­sicherheiten schnell und effektiv Entscheidungen zu treffen.

Zeitgeschehen

Wem gehört der Borschtsch?

Der Rote-Beete-Eintopf ist ein echter Klassiker der osteuropäischen Küche und gerade in der kalten Jahreszeit sehr beliebt. Doch nun tobt zwischen Russland und der Ukraine ein Streit über die Herkunft der beliebten Suppe.

Zeitgeschehen

Als Deutscher unter „slawischen Preußen“

Von Belarus weiß man in Deutschland wenig, was über die Nachrichtenlage hinausginge, und in Russland auch nicht viel mehr. Wie also die aktuellen Ereignisse einordnen? Die MDZ hat zu Land und Leuten den Deutschen Daniel Krutzinna (45) befragt. Der Unternehmens- und Regierungsberater arbeitet und lebt seit 2007 in Belarus.

Regionen

„Der Ural war mir nicht wild genug“

Vor vier Jahrzehnten kam Alexander Lesnjanskij von der Ukraine nach Transbaikalien. Eine Entscheidung, die er nie bereut hat. Erst als Geologe, dann als Reisender und Fotograf erforschte er die wilde Natur der Region im Osten Russlands. Im Interview erzählt er, was die Faszination des Landes ausmacht, und wie es sich am besten bereisen lässt.