Russlands Deutsche

Kostroma und die Deutschen – gestern und heute

Es steht oft etwas im Schatten anderer altrussischer Städte wie Jaroslawl oder Wladimir: Doch Kostroma, fünf Jahre jünger als Moskau, ist nicht nur historisch bedeutend, sondern gehört zu den bezauberndsten Orten an der Wolga. In seiner langen Geschichte haben auch Deutsche ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Minderheit in der Stadt ist bis heute überaus aktiv.

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„Es ist alles da, was man braucht“: Ein Bremer über die Wolgastadt Kostroma

Nicht jeden, der zu spät kommt, bestraft das Leben. Bei Reiner Gumz (73) war es eher umgekehrt. Hätte er in Moskau nicht einen Flug verpasst, wäre er auf dem Flughafen nicht seiner späteren Ehefrau Olga begegnet. Und nicht von Deutschland nach Russland umgezogen, in ihre Heimatstadt Kostroma an der Wolga. Er sei „der Liebe wegen hier“, sagt der pensionierte Justizvollzugsbeamte aus Bremen. Ist er auch mit Kostroma glücklich geworden?

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„Anders, als man denkt“: Ein Afrikaner über sein Leben in der russischen Provinz

Für Denis Sawadogo war Russland immer nur ein fernes, großes, kaltes Land mit schlechtem Leumund gewesen, als er sich in eine Russin verliebte und ihr in ihre Heimat folgte: die Provinzstadt Kostroma an der Wolga, 350 Kilometer nordöstlich von Moskau. Das ist drei Jahre her. Mit der MDZ sprach der 32-Jährige aus Burkina Faso jetzt darüber, wie sich sein Bild von Russland seitdem verändert hat.