Eröffnung der Ausstellung „Moskauer Kunsttheater 1941-1945“
Kultur

Museen zum Thema 80 Jahre Sieg: Erinnerung und Politik

Moskau feierte den 80. Jahrestag des Kriegsendes im großen Stil. In etwa 90 thematischen Ausstellungen erzählen die Museen vom Großen Vaterländischen Krieg als heldenhaftem und zentralem Ereignis der russischen Geschichte. Sie lassen dabei viele Themen unberührt, die in der russischen Gesellschaft nicht eindeutig wahrgenommen werden.

Erinnerungskultur
Gesellschaft

Erinnerungskultur: russische Antworten auf deutsche Fragen

MDZ-Chefredakteur Igor Beresin hat mehr als einmal von deutschen Kollegen und Bekannten Fragen zum Zweiten Weltkrieg gehört – über das Fortbestehen der Erinnerung an dieses Ereignis und die Haltung der Russen dazu. Es ist schwierig, von allen Russen zu reden und unmöglich, in ihrem Namen zu urteilen. Daher scheinen die Antworten oft auf die Ebene der Familie und der persönlichen Erfahrung zu verwiesen. Es handelt sich also um eine eher subjektive Sicht des Problems. Das mag so sein.

Russlands Deutsche

„Deinen Namen gibt der Sieg dir wieder“

Unter denen, die während des Großen Vaterländischen Krieges ihre multinationale Heimat verteidigten, waren auch Sowjetdeutsche. Einige von ihnen änderten ihre deutschen Namen, um an die Front zu kommen. Die MDZ hat Geschichten verschiedener Helden gesammelt, die unter fremden Namen kämpften.

75 Jahre Kriegsende

Die unbekannten Kämpfer: Russlanddeutsche in der Roten Armee

Sie gehören zu den weniger bekannten Seiten des Zweiten Weltkriegs – die Russlanddeutschen in der Roten Armee. Robert Klein war einer der wenigen, der die höchste Auszeichnung der UdSSR – Held der Sowjetunion – erhielt. Doch Klein war nicht allein. An seiner Seite kämpften auch Georgier, Kasachen und Ukrainer, mit denen ihn eine lebenslange Freundschaft verband.