Serpuchow
Freizeit in Moskau

Serpuchow: Die schöne Unbekannte

Wer einen Tagesausflug von Moskau aus machen möchte, hat im Umland viel Auswahl. Serpuchow dürften dabei die wenigsten auf dem Zettel haben. Zu Unrecht. Denn die Stadt hat einiges zu bieten und putzt sich gerade für ihren großen Traum heraus: die Aufnahme in den Goldenen Ring.

Meister & Magnete

In der Welt zuhause – daheim in Russland

Der Lebensweg von Lada Samodumskaya ist nicht ­alltäglich. Aus einfachen ­Verhältnissen stammend, hat sie sich Schritt für Schritt hochgearbeitet. Bis an die Spitze des berühmten Baltschug Kempinski, eines der besten Hotels Moskaus. Trotz aller Weltläufigkeit, die für ihren Beruf notwendig ist, steht für sie fest: Aus Moskau möchte sie nicht weg.

Gesellschaft

Kalinin-Straße? „Eine Beleidigung für jeden Moskauer“

Russlandweit tragen mehr als 2000 Straßen den Namen von Michail Kalinin, einem sowjetischen Spitzenpolitiker und treuen Gefolgsmann Stalins. Igor Stepanow, früherer Abteilungsleiter bei der Generalstaatsanwaltschaft, findet das unerträglich. Er hat bei der Stadt Moskau die Umbenennung der Moskauer Kalinin-Straße beantragt. Im MDZ-Interview erklärt er, warum.

Wirtschaft

Aeroflot schiebt Pobeda nach vorn

Die Aeroflot-Gruppe will sich neu aufstellen. Eine kürzlich vorgelegte Unternehmensstrategie mit dem Titel „30/30“ sieht vor, dass die Muttergesellschaft Aeroflot ihre Kurz- und Mittelstrecken an die Billigtochter Pobeda abtritt. Die wird damit zur größten Fluggesellschaft Russlands.

Moskau

Seltsame Papphüte und die erste Fanta

Während Erwachsene über den Olympia-Boykott diskutierten, freuten sich Kinder über die erste Fanta. Mit den Olympischen Sommerspielen kam internationales Flair und ein frischer Wind in die Hauptstadt. Vierzig Jahre ist das nun her. Moskauer erzählen von ihren Kindheitserinnerungen.

Moskau

Klasse für die Masse: Melnikow und das etwas andere Sowjeterbe

Die sichtbarste städtebauliche Hinterlassenschaft der Sowjetzeit in Moskau sind die Plattenbaugebiete. Lange, bevor sie entstanden, und noch vor dem Stalinschen Neoklassizismus hinterließ aber auch Konstantin Melnikow (1890 – 1974) Spuren im Stadtbild. Wie viele andere suchte der Architekt in den 1920er und 1930er Jahren nach einer Formensprache für die neue Gesellschaft und entwarf Gebäude mit Charakter. Der „sowjetische Gaudi“ geriet alsbald ins Abseits, die Obrigkeit warf ihm „bürgerliche Fantastereien“ vor. Doch sein Erbe ist bis heute sehenswert. Am 3. August wäre Konstantin Melnikow 130 Jahre alt geworden.

Zeitgeschehen

Drei Bücher, zwei Länder, eine Geschichte

Die Voraussetzungen hätten deutlich besser sein können. Trotzdem ist es Forschern aus Deutschland und Russland gelungen, eine Buchreihe über die wechselvolle Beziehungsgeschichte beider Länder zu vollenden. Im Interview sprechen die Historiker Horst Möller und Helmut Altrichter über die Herausforderung, gemeinsam zu erzählen.

Wirtschaft

Ein Wundermittel und viel Leere

Russland testet angeblich bereits einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Ein Erfolg würde das Ansehen der russischen Medizinindustrie schlagartig erhöhen. Denn die spielt international bisher nicht in der ersten Liga.

Politik

Es brodelt in Fernost

Seit der Verhaftung des Gouverneurs Sergej Furgal Anfang Juli folgte in Chabarowsk eine Großdemonstration auf die andere. Die Menschen sind wütend auf die Regierung im fernen Moskau. Dort sucht man offenbar noch nach dem richtigen Umgang mit der Protestbewegung.