Der Kampf gegen die „grauen“ Gehälter
„Graue“ Gehälter sind in Russland weit verbreitet. Eine neue Gesetzesinitiative will die Zahlungen härter bestrafen. Experten halten davon wenig.
„Graue“ Gehälter sind in Russland weit verbreitet. Eine neue Gesetzesinitiative will die Zahlungen härter bestrafen. Experten halten davon wenig.
Die russische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil mittelständischer Unternehmen in ihrem Land deutlich zu erhöhen. Was in den vergangenen Jahren zu gelingen schien, rückt nach der neuesten Erhebung in weite Ferne. Die Zahlen steigen nicht mehr, sie sinken.
Robust, langlebig und praktisch unkaputtbar: Produkte aus deutscher Produktion genießen unter Russen einen ausgezeichneten Ruf. Eine Reihe von Firmen nutzt dies – und gibt sich deutsch anmutende Namen. Doch die Waren gibt es im Land der Dichter und Denker so gar nicht.
Russland bietet unter Schwellenländern die besten Investitionsbedingungen für deutsche Familienunternehmen, sagt eine neue Studie. Das Land punktet durch qualifizierte Arbeitskräfte, geringe Besteuerung und eine gute digitale Infrastruktur.
Zwischen Realität und Erwartungen: Bis 2020 sollte die russische Wirtschaft mit einem anspruchsvollen Konzept modernisiert und die Bürger am Wohlstand beteiligt werden. Doch das Vorhaben lässt sich so nicht halten.
Eine Delegation um den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte Fabriken und Produktionsstätten in der Republik Tatarstan und der Region Uljanowsk. Weshalb die Reisenden Russlands Potential beeindruckte und warum sie für eine engere Kooperation eintreten.
Ständige Veränderungen, zündende Ideen und viel Kreativität: Unternehmen in Russland und Deutschland müssen sich ständig neu erfinden, um im Wettbewerb und auf dem Mark zu bestehen. Doch wie lassen sich Innovationen gezielt fördern?
Im Archiv der MDZ findet sich
ein Artikel über das zehnjährige
Firmenjubiläum des deutschen
Unternehmens INTERPONT: Eine
lustige Feier auf einem Dampfer die Moskwa entlang war das
damals, im Jahr 2004. Mit welchen Gedanken wird heute das
25-jährige Jubiläum angegangen?
Wir sprechen mit Gründerin und
Geschäftsführerin Anke Pötzsch
über den Markt und die Sanktionen.
Der Hanfanbau in Russland hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Erst ertragsreiches Agrarprodukt, wurde Cannabis später als Droge verteufelt und verboten. Doch Unternehmer setzen wieder vermehrt auf die vielseitige Pflanze und hegen große Pläne. Selbst der Staat lässt den Hanfanbau als Droge wieder zu. Wer allerdings in diesem Bereich investieren will, muss dies im Ausland tun.
Die politische Wetterlage ist nach wie vor frostig, doch es gibt durchaus Interesse an Kooperation mit Russland in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Eine Delegation aus Sachsen-Anhalt war nun zu Gast in Moskau und St. Petersburg.