Feuilleton

Wiederentdeckt: Das Epos von der Wolga

Stalin verhinderte die Veröffentlichung und machte ihn damit zur Legende: „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky gilt als wahrscheinlich wichtigster Roman der Russlanddeutschen. Der Germanist Carsten Gansel hat den lange verschollen geglaubten Roman nun in Moskau aufgespürt.

Politik

Russland-Experte Rahr legt ersten Thriller vor

Die Prophezeiungen des Nostradamus, eine Familiengeschichte zwischen Ost und West und ein entschlüsselter Präsident: In „2054 – Putin decodiert“ begibt sich Alexander Rahr auf eine literarische Spurensuche nach Russlands Zukunft. Die MDZ hat ihn dazu befragt.

Feuilleton

Engel sprechen Russisch: Ein Roman über Spätaussiedler

Seit den 1920er Jahren ist der Berliner Bezirk Charlottenburg auch als Charlottengrad bekannt – ein Ort der russischen Diaspora. Hier lebt der russische Autor Mitja Vachedin. Kürzlich erschien sein erster Roman auf Deutsch, dem es an Absurdität und Nachdenklichkeit nicht fehlt.

Feuilleton

Bekenntnisse eines Obsessiven

Ein französischer Autor reist nach Russland – und entdeckt seine georgischen Wurzeln. In seiner Heimat ist Emmanuel Carrères Buch über seine doppelte Spurensuche bereits 2008 erschienen, nun wurde „Ein russischer Roman“ von Claudia Hamm ins Deutsche übersetzt.

Feuilleton

Eugen Ruge: „Ich habe keine irrationalen Ängste vor Russland“

Im April erschien Eugen Ruges preisgekrönter Familienroman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ in russischer Übersetzung. Ein Porträt des 20. Jahrhunderts, das über Mexiko und die Sowjetunion in die DDR führt. Im Interview spricht der Autor über Identität, Geschichtsvergessenheit und Empathie.