75 Jahre Kriegsende

Hermann Krause: Mein Name steht auf vielen Gräbern in Russland

Hermann Krause wird täglich an den Krieg erinnert. Dessen furchtbare Folgen für Millionen Schicksale sind seine Arbeit. Der 67-jährige frühere WDR-Hörfunkreporter, der seit 1989 aus Russland berichtete, ist heute Büroleiter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Moskau. Für die MDZ hat er seine Gedanken zum 9. Mai aufgeschrieben.

Zeitgeschehen

Kriegsheld Iwan Konew vom Sockel gestürzt

1945 jubelten ihm die Einwohner von Prag zu. Auf Bildern ist zu sehen, wie sie Spalier stehen für Iwan Konew, den Befreier. Doch 75 Jahre später war ein Denkmal für ihn in der Stadt nicht mehr wohlgelitten und wurde abgerissen. Nur ein Beispiel für neue Frontlinien in den historischen Perspektiven.

Freizeit in Moskau

Eine Stadt wehrt sich

Moskau hatte Glück. Das Schicksal vieler anderer europäischer Metropolen, die von den deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurden, blieb Moskau erspart. Einen großen Anteil daran hatten die Menschen in der Stadt, die eine Flugabwehr organisierten und wichtige Ziele tarnten. Das Museum Moskaus zeigt in einer Ausstellung, wie die Bewohner die Verteidigung ihrer Stadt organisierten.

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