Erinnerungskultur: Von gepanzerten Kinderwagen
Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg unterscheidet sich von Land zu Land. Doch was sollten wir alle gemeinsam im Gedächtnis behalten, um die Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern.
Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg unterscheidet sich von Land zu Land. Doch was sollten wir alle gemeinsam im Gedächtnis behalten, um die Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern.
Ossis sind die geborenen Russlandversteher und Wessis haben keine Ahnung: In Diskussionen klingt immer wieder an, dass es in Ost- und Westdeutschland sehr unterschiedliche Vorstellungen von Russland gibt. Das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) hat die Einstellungen nun in der Studie „Russlandbilder in Ost und West“ untersucht.
Einst DDR-Botschaft, heute Goethe-Institut – das Gebäude mit der Adresse Leninskij Prospekt 95A ist ein Stück deutsch-russischer Geschichte. Eine aktuelle Ausstellung nimmt sich dieser Geschichte an.
Deutsche und Russen verbindet seit Jahrhunderten ein besonderes Verhältnis. An die Höhen und Tiefen des Zusammenlebens der beiden Nationalitäten erinnerten nun Geistliche und Historiker in einem Fachgespräch.
Ein deutscher Journalist und ein russischer Autor diskutieren über Russland, die Wahrscheinlichkeit demokratischer Entwicklungen und die Chancen auf Verständigung im angespannten Ost-West-Verhältnis. Dabei kommen sie zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen.
Einfach waren die vergangenen Jahre nicht. Denn auf der großen politischen Bühne bestimmten und bestimmen vorwiegend Misstöne das deutsch-russische Verhältnis. Diese Spannung kaschiert, dass Deutschland immer noch ein hohes Ansehen in Russland genießt und dass die Menschen einiges voneinander lernen können und wollen.
2019 ist das deutsch-russische Kreuzjahr des Wissenschafts- und Hochschulaustausches. Die MDZ sprach mit Isabel Pfeiffer-Poensgen, Bildungsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, über die Bedeutung der binationalen Kooperation.
Eine halbe Stunde lang drehen wir unsere Bahnen auf dem Roten Platz. Unter den Kufen nur einige Zentimeter Eis, das mit jeder Minute weniger wird. Die Kälte kriecht zunehmend durch die Jacke und die Beine werden schwächer. Eine Runde noch, dann gibt es Kaffee zum Aufwärmen, sagt Markus Ederer. Der freundliche Bayer ist Botschafter der Europäischen Union. Die MDZ traf ihn an einem seiner Lieblingsorte.
Wladimir Polenow ist seit 1974 russischer Diplomat. Mehrfach war er in Deutschland tätig. Seine Erlebnisse hat er jetzt in dem Buch „Pelmeni po bawarski“ (Pelmeni auf bayrisch) niedergeschrieben. Im MDZ-Interview spricht er über seine Erlebnisse in Deutschland und darüber, wie man mit Deutschen verhandelt.
Zwei deutsche Aktive erzählen über ihre Erfahrungen mit ihren russischen Partnern.