Vom Hör- in den Gerichtssaal: Ein Deutscher verliebt sich in die russische Provinz – und eckt an

Es dürfte nicht viele Deutsche geben, die einen solchen Narren an Russland gefressen haben wie Jörn Haese. Vor sieben Jahren war er das erste Mal hier, heute will er gar nicht mehr weg. Weil der 47-Jährige jedoch ein ziemlich unbequemer Zeitgenosse sein kann, hat ihn die Universität von Orjol einige Autostunden südlich von Moskau im Sommer 2017 aussortiert. Aber so einfach gibt sich Haese nicht geschlagen.

Jorn Haese studiert in Russland vor allem Russland. Mit allen Höhen und Tiefen. / Tino Künzel

Sie haben von England bis Kuba schon in diversen Ländern gelebt und noch mehr bereist. Wann ist Russland auf Ihrem Lebensweg aufgetaucht?

Das erste Mal 1984, da war ich noch keine 14 Jahre alt und mit meinen Eltern in einem Ferienheim in Binz auf Rügen. Dort lernte ich eine Reisedelegation aus Moskau kennen, die kam vom SIL-Automobilwerk in Moskau. Und irgendwie hat das gefunkt. Die kleinen Abzeichen, die man mir damals geschenkt hat, habe ich heute noch. Eine Dame hat sich besonders viel mit mir unterhalten und mir auch ein Buch geschenkt: „Weiße Nächte“ von Dostojewski, mit einer Widmung. Leider habe ich ihre Adresse verloren. Wenn das ginge, würde ich sie unheimlich gern wiedersehen.

Was war Russland damals für Sie?

Ich fand das immer irre: Diese Größe! Diese Weite! Diese Unendlichkeit! Die russischen Flüsse. Die Seen und Berge. Und die vielen verschiedenen Völker, die sich in diesem Riesenland irgendwie einigen müssen. Ich wollte in den Ural, nach Karelien, ans Schwarze Meer, ans Kaspische Meer. Später hat mir meine Russischlehrerin an der Uni in Potsdam angeboten, für mich einen Urlaub in Sibirien zu organisieren, sie hatte Bekannte an der Angara bei Irkutsk. Aber das war 1992, da haben meine Eltern gesagt: Russland? Das ist uns viel zu unsicher, du fährst nicht!

Wie lange dauerte es, bis Sie dann doch gefahren sind? 

2011 habe ich einen Sommer-Sprachkurs am Puschkin-Institut in Moskau belegt. Drei Monate. Aber das war ein Tropfen auf den heißen Stein. Also bin ich 2012 gleich für ein ganzes Jahr wiedergekommen. Die Erfahrung schlechthin war für mich, als ich im Mai und Juni mit meinem Kumpel Nikita aus Brüssel die Transsibirische Eisenbahn einmal bis Wladiwostok und zurück gefahren bin. 40 Tage. 350 Stunden haben wir allein im Zug gesessen, und immer Platzkart (dritte Klasse ohne Abteiltüren). An allen großen Städten sind wir raus. Sind gewandert, haben im Zelt übernachtet. Aber das Interessanteste waren die Gespräche mit den Leuten während der Bahnfahrten.

Der Bahnhof von Wladiwostok – 9288 Schienenkilometer von Moskau entfernt. / Tino Künzel

Das hört man oft. Wie haben Sie das erlebt?

Man wollte alles von uns wissen: Wo seid ihr her? Was macht ihr hier? Wir kamen mit allen ins Gespräch, von kleinen Kindern bis zu den Omis. Unsere Tagebücher füllten sich, der Stift hat geraucht. Nikita, dessen Urgroßvater einst aus Russland emigriert war, sprach ein besseres Russisch als ich und hat meist für uns beide geredet. Mich stellte er als „Joe aus London“ vor. Es war mir peinlich zu sagen, dass ich Deutscher bin. Ich wollte keine Assoziationen zum Weltkrieg. Also habe ich Nikita gebeten: Tue mir einen Gefallen und sag, dass ich Engländer bin.

Danach haben Sie weiter Russisch gelernt?

Ja, aber nicht im Sprachkurs. Mir war klar: Ich brauchte eine Familie und das tägliche Drumherum. Über meine Eltern ist ein Kontakt zustande gekommen. Und so bin ich im August 2012 aufs Dorf gefahren: Smirnyje in der Region Orjol. Vielleicht 20 Häuser, fünf Kühe, zehn Schweine, tausend Küken. Und 60 ganz liebe Menschen. Ich habe bei drei netten Omis gewohnt: Raissa, Valentina und Galina. Keiner dort konnte Deutsch, herrlich. Von morgens bis abends war ich von russischer Sprache umgeben.

Das war kein Unterricht im eigentlichen Sinne, Sie haben einfach am Alltag teilgenommen und sich auf diese Weise die Sprache erschlossen.

Ich bin mit Freude ins kalte Wasser gesprungen. Und weil ich der einzige Mann im Haushalt war, wollte ich mich auch nützlich machen. Ich habe also im Garten geholfen, den Schuppen aufgeräumt, die Felder mit bestellt, habe Holz gehackt, einen Hühnerstall gebaut und Kisten fürs Gemüse. Die Omis haben köstlich gekocht und mich von vorne bis hinten verwöhnt. Als ich im Dezember wieder fahren musste, hat man eine Abschiedsfeier veranstaltet und den Tisch gedeckt, dass keine Gabel mehr darauf gepasst hätte. Man hat drei Tage gekocht, Lieder gedichtet, eine Ode geschrieben. Ich wurde unter Tränen verabschiedet.

Sie waren dann sicher auch nicht mehr Joe, sondern Jörn.

Ich habe gemerkt, dass es wohl doch nicht die beste Idee war, mich auf der Transsibirischen Eisenbahn zu verstellen. Hier schätzt man die deutsche Pünktlichkeit und Ordnung, das Akribische, das Hinterfragende. Auf dem Dorf hat man sich gefreut, einen Deutschen bei sich zu haben. Trotz dieser furchtbaren Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Warum wollten Sie eigentlich Russisch lernen? Das hat sicher eine Vorgeschichte.

Mich hat Russland von Kindesbeinen an fasziniert. Und als ich dann hier war, haben mich vor allem die ganz einfachen Dinge beeindruckt. Dass ein 20-jähriger junger Mann in der Metro für ein siebenjähriges Mädchen aufsteht. Das würde ich in London nie sehen. Und ich muss auch sagen, ich finde die sozialen Beziehungen zwischen den Menschen in diesem Land viel intensiver und ehrlicher als in England, Deutschland oder Amerika. Man sagt ja immer, dass die Russen viel Leid ertragen können. Das führt auch dazu, dass man enger zusammenrückt und sich hilft. Man ist eher füreinander da, gerade auf den Dörfern. Mir ist das Menschliche wichtig hier. Und irgendwann habe ich mir gesagt: Du bist so viel in der Welt herumgekommen, von Europa über Nepal und Nigeria bis nach Mittelamerika, aber Russland ist etwas für länger. Vielleicht sogar für immer.

Jörn Haese in Moskau: Züge haben ihn Russland nähergebracht. / Tino Künzel

Sie könnten sich vorstellen, hier Wurzeln zu schlagen und alt zu werden?

Warum denn nicht? Man lebt ja nicht schlecht in Russland. Was braucht man schon zum Glücklichsein? Sicher kein großes Auto, kein großes Haus und keinen Kredit, den man bis zum Lebensende abbezahlt. Auf dem Dorf, wo ich nach wie vor regelmäßig bin, vermisse ich nichts. Ich habe ein kleines Auto, das mich durch die Gegend fährt. Ich sitze am See und lese meine Bücher. Die Kartoffeln sind frisch aus der Erde gezogen, der Knoblauch ist scharf und die Karotten sind nicht nur riesengroß, sie schmecken anders als die aus dem Supermarkt auch noch wie Karotten. Ich bin zufrieden.

Bescheiden leben könnten Sie auch anderswo.

Aber nicht mit diesen Perspektiven. Die Lage Russlands ist sehr interessant, sowohl geografisch als auch geopolitisch. Man ist dicht dran an der arabischen Welt, man ist mit Asien und Europa verknüpft. Und dann die natürlichen Ressourcen. Es gibt hier Wahnsinnspotenziale! Hier kann viel passieren. Und hier wird viel passieren. Da möchte ich gern dabei sein. Und ich habe mir gedacht: Um hier zu arbeiten, ist eine Ausbildung in dem Land natürlich von Vorteil. Also habe ich mich entschieden, in Russland ein Wirtschaftsstudium aufzunehmen, und mich 2014 an der Uni in Orjol eingeschrieben.

Sie haben Erfahrung im Hotelwesen, im Finanzwesen. Damit würden Sie sicher auch in Russland Arbeit finden. Warum noch einmal ein Studium? Und warum ausgerechnet in der russischen Provinz statt an einer großen Universität in Moskau oder St. Petersburg?

Ich wollte immer mehr wissen über Wirtschaft, über Wirtschaftstheorien. Makroökonomie und Mikroökonomie. Dass die Wahl auf Orjol gefallen ist, hatte mit den persönlichen Beziehungen zu tun, von denen oben schon die Rede war, weniger mit der Uni. Aber ich wollte auch den Großstadtstress nicht mehr. Ich bin in Kleinmachnow aufgewachsen, das ist ein kleiner Ort südlich von Berlin. Wir wohnten immer im Wald. Dann hat es mich eines Tages nach London verschlagen. Und daraus sind zehn Jahre geworden. Bis es mir reichte. Wissen Sie, was es heißt, im Büro unter Tage zu sitzen, nur mit künstlichem Licht und Klima­anlage? Davon hatte ich die Nase voll. Genug gelitten, genug verdient.

Ihr ursprünglich auf vier Jahr angelegtes Studium in Orjol fand im vorigen Sommer ein plötzliches Ende: Die Uni hat Sie rausgeworfen. Was war da los?

Formal hat man das damit begründet, ich hätte meine Aufgaben und Pflichten als Student verletzt. Ich bin denen scheinbar zu oft auf die Füße getreten, also wollte man mich loswerden. Und hat gleich auch noch mit dem Visum kurzen Prozess gemacht. Ich musste innerhalb von drei Tagen das Land verlassen.

Bevor wir dazu kommen, was dann passierte, lassen Sie uns zunächst einen Blick darauf werfen, wie es sich als Student in Orjol lebt. Sie waren bestimmt der einzige Deutsche?

Ja. Unsere Gruppe hatte 30 Studenten. Fünf davon waren Ausländer: ich aus Deutschland, zwei aus dem Kongo und zwei aus Benin.

Die Ausländer stammten also üblicherweise aus Entwicklungsländern?

Die meisten aus Afrika und Asien. Auch Syrien war vertreten. Im Wohnheim Nummer 6, wo ich wohnte, war einer von vier Aufgängen nur für Ausländer bestimmt.

Wie waren Ihre Wohnverhältnisse dort?

Ich hatte ein Einzelzimmer, knapp drei mal drei Meter. Das habe ich in den ersten 14 Tagen komplett neu eingerichtet und von früh bis spät geklebt, gehämmert, genagelt und geschraubt. Neue Tapete, neues Linoleum. Ein Tisch, zwei Stühle. An der einen Wand mein Schreibtisch und darüber mein Hochbett, in der Ecke ein selbstgebauter Schrank. An der anderen Wand 20 laufende Meter Regal für meine 700 Bücher. Solange ich in London war, lagen die in Kisten verpackt zu Hause und haben mir sehr gefehlt. Ich komme aus einem recht intellektuellen Elternhaus, unser ganzes Haus war voller Bücher. Und ich habe immer gelesen. Deshalb konnte ich nicht anders, als meine Bibliothek mit dem Auto mit nach Orjol zu nehmen.


Zur Person
Jörn Haese wurde 1970 in Ost-Berlin geboren. In der DDR ließ er sich zum Koch und Kellner ausbilden. Nahm 1990 ein Jurastudium in Potsdam auf, ohne es zu beenden. Kochte und kellnerte in Berlin (darunter 1994 bei der Wahl Roman Herzogs zum Bundespräsidenten im Reichstagsgebäude) und in London. Stieg in Manchester bei der Hilton-Hotel-Kette ein, für die er dann in verschiedenen Funktionen auch an anderen Standorten in Europa tätig war. Absolvierte die Ècole hôtelière de Lausanne, die als beste Hotelfachschule der Welt gilt. Arbeitete anschließend im Finanzwesen, unter anderem im renommierten Londoner Restaurant „sketch“ und im britischen Parlament – zunächst im Unter-, dann im Oberhaus. Kam 2011 erstmals für einen Sprachkurs nach Russland und studierte seit 2014 in der Provinzhauptstadt Orjol. Wurde 2017 exmatrikuliert, wogegen er erfolgreich klagte.


Die Zustände in russischen Studentenwohnheimen sind berühmt-berüchtigt. Wie ist es Ihnen in Orjol ergangen?

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren. In Orjol kenne ich auch eines, da hat die Wohnheimleiterin ihren Laden im Griff. Bei uns war es so, dass bei den russischen Studenten schon mehr oder weniger regelmäßig kontrolliert wurde. Die Ausländer hat man dagegen sich selbst überlassen. In den drei Jahren, die ich dort gewohnt habe, ist nichts repariert worden. Im Bad sind die Fliesen abgefallen, die Rohre sind verkalkt, die Abflüsse verstopft, alles rostet vor sich hin. Das Wasser fließt teils tagelang nicht ab und tropft in die unteren Etagen durch, die Deckenwände sind durchnässt und verschimmelt. Von Seiten der Uni hat das nie jemanden gekümmert. Ich habe Werkzeug – einen  Schlagbohrer und einen elektrischen Schraubendreher – gekauft, das dann auch der Hausmeister mitbenutzen konnte, ich habe selbst hergerichtet, was besonders dringend war. Ansonsten hat sich nie etwas getan. Ich musste nach meiner Exmatrikulation ausziehen, bin aber mit den Studenten im Kontakt und weiß, dass dort auch seitdem keine Abhilfe geschaffen wurde. Ich habe im April 2017 Fotos von den Sanitäreinrichtungen geschossen und ans Bildungsministerium nach Moskau geschickt. Die könnte man heute noch mal genauso machen.

Sie haben nicht versucht, das Problem zunächst vor Ort zu lösen, sondern sich gleich ans Bildungsministerium gewandt?

Die Heimleitung hat nie auf Beschwerden reagiert. Und so passierte im Frühjahr 2016 die Sache mit den Bettwanzen.

Welche Sache? 

Als es draußen wärmer wurde, zog mein Kommilitone aus dem Benin kurzärmelige Hemden an. Und da sah ich: Seine Arme waren mit roten Flecken übersät. Wir haben uns dann gemeinsam sein Zimmer angeschaut. An den Holzverkleidungen der Betten, an der Tapete – überall kleine dunkle Punkte. Unter der Matratze fanden wir sie dann: Bettwanzen. In Massen. Ich: Warum hast du dich denn nicht schon längst bei der Wohnheimverwaltung gemeldet? Er: Das habe ich schon vor Monaten gemacht, die haben mich wieder weggeschickt. Es dauerte dann nicht lange, da hatte ich die Viecher auch in meinem Zimmer.

Das war wahrscheinlich nicht zu vermeiden.

Zumal bei mir die Tür immer offen stand und jeder kommen konnte, wenn er etwas auf dem Herzen hatte. Und das haben die Leute dann auch gemacht. Man kam zum Frühstück, zum Abendbrot, um zu reden, um Filme zu gucken. Einmal hieß es: Wir würden gern Englisch lernen. Alles klar. Ich bin also los und habe im Spielzeugwarengeschäft eine Schreibtafel gekauft, damit es losgehen konnte. Dann haben wir sieben Wochen Englisch geübt, jeweils eine Stunde abends. Bis zu den Prüfungen.

Was haben Sie gegen die Wanzen unternommen?

Ich habe 30 bis 40 von denen in ein Schraubverschlussglas gepackt und bin damit zum stellvertretenden Rektor gefahren, um ihn zu fragen, wer wir eigentlich für die Unileitung sind und ob man nicht gedenkt, sich mal für unsere Belange einzusetzen. Daraufhin wurde ein Kammerjäger bestellt. Der hat dann sein Zeug versprüht und damit war die Wanzenplage tatsächlich vorbei. Dafür bekamen wir ein paar Monate später eine Masseninvasion von Kakerlaken. All die Rohre und Leitungen im Wohnheim waren ja nicht richtig abgedichtet – ein ideales Terrain für Insekten.

Zurück zu Ihrem Ausschluss von der Uni: Da haben Sie nicht einfach Ihre Sachen gepackt und mit dem Kapitel abgeschlossen.

Ich habe mir ein neues Visum besorgt, bin wieder nach Orjol gefahren und habe geklagt. Nach vier Sitzungen wurde am 13. November das Urteil verkündet  – zu meinen Gunsten. Die junge Richterin hat entschieden, dass die Exmatrikulation rechtswidrig war, die Uni mich als Student wieder zulassen und mir zudem 20.000  Rubel moralische Entschädigung zahlen muss. Donnerwetter! Überhaupt muss ich sagen, dass man bei russischen Behörden oft auf junge, engagierte Leute trifft, das war zumindest meine Erfahrung bei der Staatsanwaltschaft. Die haben eine ganz andere Einstellung als die Älteren, sind offener, quirliger, da weht ein frischer Wind.

Haben Ihre Mitstudenten Sie vor Gericht unterstützt?

Ich wollte Lehrkräfte als Zeugen vorladen, ich habe Studenten gebeten, sich zumindest als Zuhörer in den Gerichtssaal zu setzen. Und keiner kam. Bis auf zwei, von denen der eine sein Diplom schon hat und der andere in Moskau studiert. Die Lehrer haben gesagt, Sie könnten nicht gegen ihren Arbeitgeber auftreten. Die Studenten haben einfach Angst, irgendetwas zu tun, was ihnen später auf die Füße fallen könnte.

Wie passt das zu Ihrer Aussage von den engen sozialen Bindungen und der Hilfsbereitschaft in Russland?

Bei den Abhängigkeiten, denen die Leute unterliegen, kann ich sie verstehen. Die Angst, dass man ihnen in der Folge Steine in den Weg legt, ist berechtigt. Mir hat man ja auch immer geraten, mich bloß nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Ich habe den anderen Studenten gesagt: Ich weiß, dass ihr diesen Weg nicht gehen könnt und auch nicht die Mittel für einen Rechtsanwalt habt. Aber ich habe mein Leben zu einem gewissen Grade schon gelebt. Ich kann das Risiko eingehen und mache das auch gern für euch mit.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Universität hat Berufung eingelegt.

Und Sie sind entschlossen, dass bis zum Schluss durchzuziehen?

Mittendrin aufzuhören, gibt‘s nicht. (Update: Die Berufungsklage der Universität wurde Ende Januar bereits nach diesem Interview abgewiesen. Jörn Haese hat damit auch in zweiter Instanz Recht bekommen.)

Das Interview führte Tino Künzel.

Jörn Haese: Der Ruhestörer aus Deutschland ist wieder da

Kommentare

Kommentare

Newsletter




Wir bitten um Ihre E-Mail: