Feuilleton

Ettinger und Jachina: Übersetzer im „Leserausch“

Zu DDR-Zeiten war er im diplomatischen Dienst beschäftigt und Chefdolmetscher von Erich Honecker, im wiedervereinten Deutschland in der Bundesgeschäftsstelle der Linken für Außenpolitik zuständig. Seit er im Ruhestand ist, hat sich Helmut Ettinger einen Namen als Übersetzer gemacht, auch der Bücher der Russin Gusel Jachina. Mitte Januar saßen beide bei einer Lesung Jachinas auf einer Bühne im Dresdner Rathaus. Am Rande der Veranstaltung hat die MDZ mit Ettinger gesprochen.

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Fritz Mierau: Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte

„Brüche, Abschiede, Aufbrüche ins Unbekannte: keine literatur-historischen Reminiszenzen, sondern einen Lebensstil“, nannte Fritz Mierau seine eigenen Arbeiten. Als Übersetzer, Herausgeber, Essayist und Slawist prägte er die Rezeption russischer Literatur für mehrere Generationen in der DDR und darüber hinaus bis heute. Jetzt ist Fritz Mierau im Alter von 83 Jahren gestorben. Über seine Bedeutung spricht die deutsche Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner.

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Die Abenteuer des Meisters: Bulgakow-Ausstellung in Moskau

In diesem Jahr feiert die deutsche Übersetzung des Romans „Der Meister und Margarita“ sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat das Michael-Bulgakow-Museum die beeindruckende Ausstellung „Moskau ist nicht Berlin“ zusammengestellt, die sich mit dem schweren Schicksal des „russischen Faust“ in Deutschland auseinandersetzt.