Meinung und Medien

Netz statt Flimmerkiste

Blogger gewinnen immer mehr Leser und den TV-Moderatoren laufen die Zuschauer weg: Der Medienwandel geht auch am größten Land der Erde nicht vorbei. Eine Studie beleuchtet nun die Veränderungen in der Mediennutzung der Russen.

Gesellschaft

Stolz aber noch nicht offen

Unterdrückt, verfolgt und bedroht: So stellen sich viele das Leben von schwulen und lesbischen Menschen in Russland vor. Doch die Einstellung gegenüber Homosexuellen ist im Wandel. Kein Grund, um die Hände in den Schoß zu legen, meint ein junger Moskauer.

Gesellschaft

Wenn die Armee wichtiger als der Präsident ist

66 Prozent der Russen halten ihr Militär für vertrauenswürdig. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Lewada-Zentrum. In den Präsidenten setzen dagegen nur 58 Prozent der Befragten ihre Hoffnungen. Die MDZ sprach mit Studienautor Denis Wolkow über die Gründe.

Politik

Keine Revolutionsstimmung im Februar 2017

Ein Jahrhundert nach der russische Revolution ist in der russischen Gesellschaft keine Lust auf Umbruch zu spüren. Das bestätigen aktuelle Meinungsumfragen, die selbst Politikexperten schon Sorgen machen.

Sowjetunion
Gesellschaft

25 Jahre Ende der Sowjetunion: Sehnsucht nach einem Lebensgefühl

Am 8. Dezember 1991 besiegel­ten die Präsidenten Russlands, Weiß­­russlands und der Ukraine mit einem Vertrag das Ende der Sowjetunion. Aber auch 25  Jahre später sind die Russen mit dem verflossenen Staat längst nicht fertig. Aber es ist nicht die Sowjetunion Lenins, sondern die von Wyssozkij, die vielen nach wie vor am Herzen liegt.

Moskau

Bunkern in Moskau

Lange Zeit waren die Moskauer Bunkeranlagen in Vergessenheit geraten. Doch in Zeiten neuer Bedrohungen besinnen sich manche auf alte Lösungen zurück. Die momentan angespannte weltpolitische Situation lässt das Interesse an sowjetischem Zivilschutz wieder aufleben.

Kommentar

Ausländer hui, Ausländer pfui

Russland hat ein schizophrenes Verhältnis zum Rest der Welt: Es freut es sich wie ein Schoßhündchen über jede Anerkennung aus dem Ausland, verteufelt aber gleichzeitig vermeintliche Einflussnahmen aus eben diesem Ausland.