Tschetschenien
Reisen

Die Wiederentdeckung des Kaukasus? Eine Leipziger Reiseagentur will den Tourismus in Tschetschenien fördern

2017 war ein neues Rekordjahr für den Tourismus in Russland. Während es die meisten Besucher nach Moskau und St. Petersburg zieht, wird die Kaukasusrepublik Tschetschenien als Urlaubsregion eher vermieden. Die Leipziger Reiseagentur „Paneurasia“ will das ändern und schloss im August den ersten Kooperationsvertrag mit dem tschetschenischen Tourismusministerium. Mitinhaber Konstantin Ermisch erklärt im Interview mit der MDZ, wie es zu der Zusammenarbeit kam und warum Tschetschenien seiner Meinung nach eine Reise wert ist.

Zeitgeschehen

WM in den Regionen: Karneval am Don

Es gibt ein „Vor“ und „Nach“ der WM, besonders in denjenigen Austragungsorten, die weniger
touristisch sind als Moskau und St. Petersburg. Rostow am Don hofft auf ein Wiedersehen. Ein
Ortsbesuch.

Sport

Die Fußballer vom Amt kommen nach Russland

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat diesen Sommer in Russland Großes vor. Und zwar gleich doppelt: Der Satz gilt sowohl für die Weltmeister als auch für die Bürgermeister. Anfang Juli reisen Letztere für zwölf Tage nach St. Petersburg und Moskau, um Fußball zu spielen, Fußball zu schauen und auch um Gutes tun. Das sagte Joachim Schuster, Bürgermeister von Neuen­burg am Rhein und Teamchef der Nationalmannschaft der Bürgermeister, der MDZ.

Aurora
Gesellschaft

Gestatten, Panzerkreuzer Aurora! Revolutionsheld und Museum

Die „Aurora“ hat unzählige Schlachten geschlagen, dabei so manchen Treffer gelandet und auch viele ein­stecken müssen. Berühmt geworden ist sie jedoch ausgerechnet durch einen Blindschuss. Er soll am 7. November 1917 das Ende der Provisorischen Regierung eingeläutet haben. Jack Fordon, 22-jähriger Slawistikstudent von der Uni Heidelberg und gerade für ein Austauschsemester in St. Petersburg, hat das Schiff – seit 1957 Museum – für uns besucht.

Gesellschaft

Hört die Signale: Das Vorgehen gegen die Europäische Universität und die Lehren

Die staatliche russische Bildungsaufsichtsbehörde Rosobrnadsor hat der Europäischen Universität in St. Petersburg die Lehrzulassung verweigert. Für den Soziologen und Philosophen Grigorij Judin von der Higher School of Economics ist das eine „Katas­trophe“ für Wissenschaft und Bildung in Russland, wie er in einem Beitrag für die Internetzeitung Meduza schreibt. Lesen Sie den Text hier in deutscher Übersetzung und leicht gekürzt.

Sport

Totale Offensive

So sieht eine Krise aus, wenn man Gasprom heißt: Der Fußballklub Zenit St. Petersburg, bei dem der Konzern Mehrheitseigner ist, durfte diesen Sommer 85 Millionen Euro in Neuzugänge investieren, um endlich auch international angreifen zu können. Doch selbst viele Kritiker glauben, das Geld sei gut angelegt.

Newa
Zeitgeschehen

Newa-Blues: Warum eine Friedensaktion im Unfrieden endete

Die deutsch-russische Verständigung hat es nicht leicht in diesen Tagen. Ausdauersportler Marco Henrichs wollte da ein Zeichen setzen: als Erster die Newa der Länge nach durchschwimmen und diese Aktion dem Frieden zwischen unseren beiden Ländern widmen. Doch aus dem gutgemeinten Vorhaben wurde nichts. Nach einigen Tagen in St. Petersburg reiste der Deutsche frustriert wieder ab.

Kultur

Street Art: Wie Lenin zur Eremitage kam

Weil ihm die Graffiti-Partys zu bunt wurden, machte ein Fabrikbesitzer sein Werk in St. Petersburg zum Street Art Museum. Der Betrieb läuft unterdessen weiter. Die neue Ausstellung widmet sich nicht nur der russischen Revolution.

Sport

Krestowskij-Stadion: Stahl und Diebstahl

Was für Deutschland der Berliner Hauptstadtflughafen ist, das ist für Russland das neue Stadion von Zenit St. Petersburg: ein öffentliches Dauerärgernis. Aber jetzt ist das Stadion zumindest fertig. Am 22. April rollt dort erstmals der Ball.

Regionen

Piters geheime Helden

St. Petersburg ist nicht nur die Hauptstadt und der Kultur und des Nordens, sondern auch der Katzen. Die Gründe dafür sind tief mit der über 300-jährigen Stadtgeschichte verbunden. Dabei waren sie einer Zarin zuwider.