Politik

Anpassen statt verhindern

Trotz der jüngsten Bekenntnisse des Präsidenten zum Klimaschutz lässt Russland keine Bemühungen erkennen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Das Land versucht vielmehr, mit den Folgen des Klimawandels zurechtzukommen. Doch das geht vielen Experten nicht schnell genug.

Politik

Nawalny liegt auf der Intensivstation

Alexej Nawalny ist zweifelsohne die prominenteste Figur der russischen Opposition. Jüngst hatte er wieder für Aufregung gesorgt. Nun liegt der 44-Jährige mit einer schweren Vergiftung im Krankenhaus.

Politik

Der Blick des Diplomaten

Erklärungen dafür, weshalb sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland am Boden befindet, gibt es viele. In „Meine Jahre in Berlin“ versucht sich nun der einstige Auslandsvertreter Wladimir Grinin an einer Chronik der vertanen Chancen. Deutschland steht für ihn unter der Fuchtel des transatlantischen Partners.

Moskau

Schöne neue Welt

Ein auf Jahrzehnte angelegtes Städtebauprojekt im Südwesten der Hauptstadt sieht Wohnraum für über eine Million Menschen vor. Arbeitsplätze vor Ort sollen das Stadtzentrum entlasten. Wo steht das kühne Vorhaben acht Jahre nach dem Startschuss?

Regionen

Internationale Journalisten in Sotschi: Skifahren, Fachsimpeln und Feiern

Sechs Jahre nach Olympia kamen erneut 125 Journalisten wegen des Wintersports nach Sotschi. Nur schnallten sie sich selbst die Bretter an. Im Skiressort Rosa Chutor hielt der Internationale Journalisten-Skiclub sein diesjähriges Treffen ab – erstmals überhaupt in Russland. Die Eindrücke waren bleibend, wie der Deutsche Ulli Brünger als Teilnehmer schreibt.

Politik

Was von Russlands illustren Ex-Ministern bleibt

Mit dem Rücktritt der Regierung ging ein Ruck durch die politische Landschaft Moskaus. Seit Ende Januar steht das neue Kabinett fest – und damit auch, wer künftig nicht mehr in den mächtigen Reihen des Parlaments Platz nehmen wird.

Feuilleton

Ettinger und Jachina: Übersetzer im „Leserausch“

Zu DDR-Zeiten war er im diplomatischen Dienst beschäftigt und Chefdolmetscher von Erich Honecker, im wiedervereinten Deutschland in der Bundesgeschäftsstelle der Linken für Außenpolitik zuständig. Seit er im Ruhestand ist, hat sich Helmut Ettinger einen Namen als Übersetzer gemacht, auch der Bücher der Russin Gusel Jachina. Mitte Januar saßen beide bei einer Lesung Jachinas auf einer Bühne im Dresdner Rathaus. Am Rande der Veranstaltung hat die MDZ mit Ettinger gesprochen.