Eine Ausstellung im Jüdischen Museum zeigt die Etappen der Emigration des Dichters
Kultur

Brodskys beste Quadratmeter

Die Ausstellung „Ein Ort, so gut wie jeder anderer“, die dem Leben von Joseph Brodsky im Exil gewidmet ist, wird bis zum 12. Januar 2025 zu sehen sein. Wie die Kuratoren erklären, ist die Ausstellung die erste, die „Brodskys tatsächliche Wege als Emigrant von 1972 bis zu seinem Lebensende und seine Bewegungen in poetischen Räumen aufzeigt“.

Freizeit in Moskau

Wie die bucharischen Juden sich treu blieben

Im usbekischen Buchara hat es die wenigsten von ihnen gehalten, als die Grenzen durchlässig wurden. Doch die bucharischen Juden pflegen ihren Glauben, ihre Traditionen und ihre Sprache auch fern der Heimat, so wie zuvor erst unter islamischer, dann unter sowjetischer Herrschaft. Nun ist ihnen eine Ausstellung im Jüdischen Museum gewidmet.

Freizeit in Moskau

Aufbruch und Avantgarde

Der „Bund der Jugend“ war Russlands erste avantgardistische Künstlervereinigung. Doch obwohl viele berühmte Maler der Gruppe angehörten, blieb sie weitgehend unbekannt. Ein Museum möchte das nun ändern.

Gesellschaft

Terror? Bei uns doch nicht

In Sachen Terror scheint es keine Gewissheiten mehr zu geben. Außer einer: dass sich jederzeit und überall der nächste Anschlag ereignen kann. Auch Russland war oft genug Zielscheibe von Terroristen. Wie leben Moskauer Schüler mit dieser Gefahr? Am Rande einer Veranstaltung des Zentrums für Toleranz am Jüdischen Museum hat MDZ-Redakteurin Ljubawa Winkokurowa Teilnehmer und die Organisatorin befragt.