Feuilleton

Ettinger und Jachina: Übersetzer im „Leserausch“

Zu DDR-Zeiten war er im diplomatischen Dienst beschäftigt und Chefdolmetscher von Erich Honecker, im wiedervereinten Deutschland in der Bundesgeschäftsstelle der Linken für Außenpolitik zuständig. Seit er im Ruhestand ist, hat sich Helmut Ettinger einen Namen als Übersetzer gemacht, auch der Bücher der Russin Gusel Jachina. Mitte Januar saßen beide bei einer Lesung Jachinas auf einer Bühne im Dresdner Rathaus. Am Rande der Veranstaltung hat die MDZ mit Ettinger gesprochen.

Zeitgeschehen

„Wind of Change“: 30 Jahre nach dem Welterfolg

Geschrieben noch vor dem Mauerfall, veröffentlicht erst im Jahr danach: Doch „Wind of Change“ von den Scorpions gilt als Hymne der Wendezeit. 30 Jahre nach dem Mauerfall spielte die Band nun wieder in Moskau, traf auch Michail Gorbatschow. Frontmann Klaus Meine findet, es sei Zeit für einen neuen Wind of Change.

Zeitgeschehen

Sowjetsoldaten in der DDR: „Freunde“, die keine sein konnten

Sie waren Besatzer, daraus wurden mit der Zeit „Waffenbrüder“ und „Freunde“: Fast 50 Jahre gehörten sowjetische bzw. russische Soldaten zum (ost)deutschen Alltag. Ein Vierteljahrhundert nach ihrem Abzug wirft nun eine Ausstellung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst einen Blick hinter die Kulissen dieser Parallelwelt. Die MDZ sprach mit Kurator Christoph Meißner.