30 Jahre Augustputsch: So habe ich ihn erlebt

Sie wollten den Zerfall der Sowjetunion aufhalten und beschleunigten ihn nur: Ganze drei Tage dauerte vor 30 Jahren ein Staatsstreich konservativer Kräfte, die Präsident Gorbatschow entmachteten und Panzer auffahren ließen. Unser Autor Grigorij Kroschin hat die dramatischen Stunden im Weißen Haus in Moskau, das zum Zentrum des Widerstandes wurde, hautnah miterlebt.

Volks-Armee: Teile der Taman-Division verbrüderten sich mit den Bürgern, die diesen Panzersoldaten im Gegenzug mit Lebensmitteln überschütteten. (Igor Michaljow/RIA Novosti)

19. August 1991, ein Montag, gegen 7 Uhr morgens. Noch im Halbschlaf greife ich mechanisch nach dem Transistorradio „Spidola“ und drücke die gewohnte Taste mit dem ersten Programm des Allunionsrundfunks. Dort ist die zu dieser frühen Stunde seltsam feierlich anmutende Stimme eines Sprechers zu hören: „Erklärung der sowjetischen Führung …“ Ich reibe mir die Augen und richte mich im Bett auf. Der Sprecher fährt fort: „Da Michail Sergejewitsch Gorba­tschow aus gesundheitlichen Gründen außer Stande ist, sein Amt als Präsident der UdSSR auszuüben, gehen die Vollmachten gemäß Artikel 127/7 der Verfassung der UdSSR auf den Vizepräsidenten Gennadij Iwanowitsch Janajew über …“ Und weiter ein merkwürdiger Text, bis die Stimme einen besonders strengen Ton annimmt: „Wir erklären … im Einklang mit Artikel … wird der Ausnahmezustand über bestimmte Gebiete der UdSSR für die Dauer von sechs Monaten verhängt … gilt seit 4  Uhr Moskauer Zeit am 19. August 1991 … das Staats­komitee für den Ausnahmezustand in der UdSSR gebildet … folgende Zusammensetzung: Baklanow, Krjutschkow, Pawlow, Pugo, Jasow, Janajew …“

„Haben die Gorbatschow verhaftet?“

Bevor der Sprecher zum Ende kommt, bin ich schon auf den Beinen und stehe im Nebenraum, wo mich Frau und Sohn, die ebenfalls aufgewacht sind, fragend anschauen. „Haben die Gorbatschow verhaftet? Ist das ein Umsturz?“ Wenn ich nur eine Ahnung hätte. „Du bist doch Parlamentsreporter“, sagt meine Frau, „du musst wissen, was bei euch los ist.“ Bei uns … „Ich fahre in die Redaktion, danach weiß ich mehr“, antworte ich. Ein eiliges Frühstück und ich mache mich auf den Weg.

Eine Woche vorher war ich vom „Krokodil“ (sowjetisches Satiremagazin – d. Red.) zur progressivsten, demokratischsten und betont oppositionellen Wochenzeitung „Stoliza“ gewechselt, die als Konkurrent von „Ogonjok“ galt, dem an Popularität verlierenden Sprachrohr der Reformanhänger in der Perestroika. Sein Chefredakteur Witalij Korotitsch hatte es vorgezogen, einen Lehrauftrag in den USA anzunehmen.

Die Redaktion von „Stoliza“ befand sich im Herzen von Moskau, auf der Petrowka-Straße. Ich muss also durch das gesamte Zentrum und sehe an diesem Morgen mal hier, mal da Grüppchen von Moskauern, die heftig diskutieren. Über die Gorki-Straße, die heutige Twerskaja, und andere Innenstadtstraßen rumpeln Panzer in Richtung Manegeplatz. Die Soldaten sind allerdings durchaus friedlich gestimmt, viele scheinen selbst nicht zu wissen, was sie hier eigentlich sollen. Sie scherzen mit den Passanten, plaudern, lachen. Und plötzlich entdecke ich auf der Panzerung einiger Fahrzeuge die aktuelle Ausgabe von „Stoliza“ mit der markanten Titelseite, auf der in Anspielung auf das Gemälde „Die drei Recken“ passenderweise allseits bekannte Spitzenpolitiker der damaligen Sowjetunion – und nun Köpfe des Komitees für den Ausnahmezustand – in einer Karikatur unter dem Titel „Drei lustige Freunde“ abgebildet waren: Innenminister Pugo, Verteidigungsminister Jasow und KGB-Chef Krjutschkow. 

Meine Zeitung – geschlossen

Als ich die Redaktion betrete, laufe ich dem stellvertretenden Chefredakteur in die Arme. „Da hast du dich ja schön verpeilt mit deinem Weggang vom ,Krokodil‘, Alter“, empfängt er mich. „Die hat keiner geschlossen, da könntest du seelenruhig deiner Arbeit nachgehen. Aber bei uns hier ist Feierabend. Die neue Ausgabe wurde konfisziert. Alles, was noch nicht verkauft war. Wir bringen gerade die gesamte redaktionelle Technik in Sicherheit, solange sie noch nicht beschlagnahmt ist.“ Andrej Malgin, der Chefredakteur, wird später erzählen: „Am ersten Tag des Putsches von 1991 haben wir uns darauf vorbereitet, im Untergrund weiterzuarbeiten. Die Drucktechnik haben wir in die Wohnung meiner Schwiegermutter geschafft, uns abgesprochen, wie wir in Verbindung bleiben und wer wen ersetzt, falls es zu Verhaftungen kommt.“

„Und was mache ich jetzt?“, frage ich den Stellvertreter. „Nitschewo, Alter“, sagt der. „Es ist noch nicht aller Tage Abend. Heute sind wir zu, morgen wieder auf. Geh in dein Weißes Haus und arbeite. Halte die Augen offen. Deine Akkreditierung ist ja immer noch gültig. Dawaj!“

Worin besteht mein Job? Man schickt mich los, ich liefere. Also begebe ich mich in die Spur, zum Stadtteil Krasnaja Presnja, an meinen Arbeitsplatz, in „mein“ Weißes Haus, zum Obersten Sowjet Russlands. Dort hat sich schon eine Menschenmenge versammelt. Ich bahne mir meinen Weg ins Gebäude, wo alles beim Alten zu sein scheint. Man lässt mich ohne weiteres passieren. Im Pressezentrum ist es schon ziemlich voll, die Kollegen sind genauso ahnungslos wie ich.

In den Korridoren huschen die Volksdeputierten von hier nach da. Chasbulatow, Ruzkoj, Filatow, Kommunisten, Demokraten, Linke, Rechte … Alles wartet auf Jelzin.

Ich stehe irgendwie neben mir. Für wen soll ich nun eigentlich aus dem Weißen Haus berichten? Fürs „Krokodil“, das nicht geschlossen wurde, geht das nicht, denn dort bin ich ja nicht mehr. Für „Stoliza“ geht es auch nicht, denn das Blatt existiert de facto nicht mehr. Ein Teufelskreis. Was mache ich hier eigentlich?

Die Quelle im Weißen Haus

Das Weiße Haus in Moskau ist heute Sitz der russischen Regierung. Zu Zeiten des Augustputsches war dort der Oberste Sowjet Russlands, das Parlament der Russischen Sowjetrepublik, untergebracht, während der Oberste Sowjet der Sowjetunion seinen Sitz im Kreml hatte. (Foto: Tino Künzel)

Mitten in diese Gedanken über Sein und Nichtsein hinein fällt mir auf, dass komischerweise die Telefone im Pressezentrum nicht abgeschaltet sind, ungeachtet des Ausnahmezustands. Sowohl interne als auch externe und sogar internationale Anrufe können problemlos getätigt werden, wie ein Selbstversuch zeigt. Ich wähle die Nummern meiner Freunde in Frankreich und Deutschland und spreche mit ihnen, erzähle sogar ein wenig von der Lage in Moskau.

Jetzt fällt mir auch ein, dass ich ja einen deutschen Journalisten in Moskau kenne, der Auslandskorres­pondent für eine Kölner Zeitung ist. Ich rufe ihn zu Hause an.

– Hallo Jens! Wieso bist du denn nicht im Weißen Haus? Hast du dich nicht akkreditieren lassen?

– Nein, das habe ich nicht geschafft. Konnte ja auch keiner wissen, wie sich die Dinge ent­wickeln. Bist du etwa dort?

– Ja. Interessiert dich unser Ausnahmezustand? Ich könnte für dich von hier berichten, solange die Telefone funktionieren. Meine ,Stoliza‘ hat man dichtgemacht, für die brauche ich also ohnehin nicht zu schreiben.

– Oh, das ist ein Geschenk des Himmels! Wenn du wirklich Informationen durchgeben kannst, machst du mich damit glücklich. Lass uns doch so verfahren: Du rufst mich regelmäßig an und berichtest auf Russisch, was dort konkret passiert, führst Interviews mit den Abgeordneten und so. Ich übersetze das alles so schnell wie möglich und gebe es in den Westen weiter, allerdings – sorry – unter meinem Namen. Was meinst du?

Und so sollte unsere Zusammenarbeit dann während der gesamten Dauer des Putsches laufen. Später habe ich erfahren, dass Jens mit den Informationen nicht nur seine Kölner Zeitung versorgte, sondern noch drei Dutzend andere deutschsprachige Medien belieferte. Ich war also fast schon die einzige Quelle gewesen, aus deren Munde – unter dem Namen von Jens – das deutschsprachige Europa erfuhr, was sich in Moskau tat.

In Erwartung des Sturms

Die erste Nacht verläuft relativ ruhig. Zusammen mit anderen Journalisten, Kameramännern und Fotografen verbringe ich sie im Weißen Haus mit seinen breiten Korridoren, Sälen und dem Pressezentrum. Natürlich habe ich zu Hause angerufen, meine Frau beruhigt, damit sie sich keine Sorgen macht. Sie wusste ja weder, wo ich stecke noch wie es mir geht oder was sich eigentlich im Lande abspielt. Im Fernsehen lief den ganzen Tag „Schwanensee“. Die wenigen Informationen, die scheibchenweise zu ihr durchdrangen, hatte sie von „Echo Moskwy“, und war deshalb mit dem Radio in unserer Wohnung von einer Ecke zur anderen gekrochen, um Empfang zu haben.

In der nächsten Nacht vom 20. auf den 21. August wächst die Anspannung von Stunde zu Stunde. Über die stationäre Radioanlage war verkündet worden, dass die Militärkolonnen von Marschall Jasow Kurs auf das Weiße Haus genommen haben, um es einzukreisen und um die russische Regierung, den Obersten Sowjet un­d allen voran natürlich den Störenfried Boris Jelzin festzunehmen. Vorsichtigen Optimismus flößt der Blick vom Balkon ein: Tausende mutige Moskauer haben den Sitz des russischen Parlaments umringt, viele harren all die Tage und Nächte dort aus, obwohl es teils in Strömen regnet. Hin und wieder werden Sprechchöre zur Verteidigung der Demokratie in Russland laut. Gleichzeitig ist allen klar: Einem Sturm durch die Armee haben die Insassen des Weißen Hauses absolut nichts entgegenzusetzen.

Irgendwann, als die Meldungen aus der Radioanlage über die Bewegungen der Militärs immer bedrohlicher klingen, werden die Frauen im Gebäude aufgefordert, unverzüglich nach Hause zu gehen, um so unnötige Opfer zu vermeiden. An die verbleibenden Abgeordneten, Journalisten und Mitarbeiter werden Gasmasken verteilt! Zur Erklärung heißt es, zum Schutz des Parlaments sei nichts anderes verfügbar.

Es ist vorbei

„Grigorij, Sie wissen nicht zufällig, wie man dieses Ding aufsetzt?“, fragt mich verlegen mein guter Bekannter und häufiger Interview­partner Jewgenij Ambarzumow, ein namhafter russischer Abgeordneter, damals Mitglied im Komitee für Internationale Beziehungen des Obersten Sowjets und später Russischer Botschafter in Mexiko. „Was soll ich sagen, Jewgenij Arschakowitsch“, druckse ich herum, „an der Militärfakultät der Universität für Ingenieurs- und Bauwesen hat man uns Studenten seinerzeit gezeigt, wie das geht.“ Mit großer Mühe legen wir uns gegenseitig die Gasmasken an. „Heißt das jetzt, dass ein Gasangriff bevorsteht?“, fragt Ambarzumow.

Der heiße August 1991 erreicht seinen Kulminationspunkt. Am Morgen des 21. August macht die Nachricht die Runde, die Armee habe sich auf die Seite Jelzins geschlagen, die Putschisten hätten aufgegeben und wir würden also den Sieg der Demokratie feiern können. Die Mitstreiter des russischen Präsidenten schnappen sich ein Megafon und verkünden die freudige Botschaft vom Balkon des Weißen Hauses den vielen Tausend Verteidigern auf der Straße, die wieder die ganze Nacht Wache gehalten haben. Nun sei es Zeit, nach Hause zu gehen, wird ihnen zugerufen, danke für alles.

Die erschöpften Menschen fallen sich in die Arme, zerstreuen sich allmählich. Und auf einmal eine Eilmeldung über die Radioanlage: „Auf der Leningrader Schosse sind Panzer zu sehen, die in Richtung des Weißen Hauses fahren.“ Ist der Putsch also doch noch nicht vorbei? Hat man die Bürgerwehr zu früh nach Hause geschickt? Im Weißen Haus herrscht Panik. Ich beobachte, wie im allgemeinen Durcheinander auf der Seitentreppe zum Notausgang zwei demokratische Abgeordnete wie von Sinnen nach unten hasten. Der frühere Milizionär Igor Kutscherenko und der Schauspieler Oleg Bassilaschwili nehmen drei, vier Stufen auf einmal. Als Publikumsliebling Bassilaschwili mit finsterer Miene an mir vorbeifliegt, höre ich seine berühmte Stimme: „Diese Bekloppten, diese Bekloppten!“

Grigorij Kroschin (82) ist ein vielfach preisgekrönter russischer Journalist und Buchautor, der seit 1996 in Düsseldorf lebt. Von ihm erschienen mehr als 300 Interviews, da­runter mit Gorbatschow und Jelzin. Für seine Arbeit während des Putsches 1991 wurde er von Jelzin mit einer Medaille als „Verteidiger des freien Russlands“ ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren für die „Moskauer Deutsche Zeitung“.

Hintergrund

Für den 20. August 1991 war die Unterzeichnung eines neuen Unionsvertrag anberaumt, der aus der Sowjetunion einen Staatenbund gemacht hätte – mit weitreichenden Vollmachten für die bisherigen Sowjetrepubliken. Das Reformprojekt von Michail Gorbatschow war als Ausweg aus der politischen Dauerkrise gedacht. Seine Perestroika hatte in den Unionsrepubliken eine lange unterdrückte nationale Selbstbesinnung in Gang gesetzt. Speziell im Baltikum und im Kaukasus, aber auch anderswo wollte man sich nicht länger von Moskau bevormunden lassen.
Doch ein Teil des Machtapparats versuchte, den Abschluss des Unionsvertrages mit allen Mitteln zu verhindern und die alte Ordnung zu bewahren. Sowjetpräsident Gorbatschow wurde im Zuge des sogenannten Augustputsches auf der Krim, wo er im Urlaub weilte, kaltgestellt. Am nächsten Tag, dem 19. August, hieß es in einer offiziellen Verlautbarung, er sei krank und amtsunfähig.

Dem „Staatskomitee für den Ausnahmezustand“ standen 4000 Soldaten sowie fast 800 Panzer und andere schwere Fahrzeuge zur Verfügung. Dennoch war der Spuk nach drei Tagen vorbei. Bereits am 20. August hatten mehrere Hunderttausend Menschen in Moskau und Leningrad gegen den Umsturz demonstriert. Die Moskauer stellten sich massenhaft hinter – besser gesagt vor – Boris Jelzin, der gerade erst zum Präsidenten der Russischen Sowjetrepublik gewählt worden war und sich schon davor als neuer starker Mann profiliert hatte. Anders als Gorbatschow (mit dem ihn eine gegenseitige Abneigung verband) wollte er keine bessere Sowjetunion und keinen reformierten Sozialismus, sondern möglichst viel Souveränität für einen Übergang zur Marktwirtschaft.

Die Erklärung des „Staatskomitees“ vom 19. August (das am selben Tag auch eine Pressekonferenz abhielt) hatte Jelzin in einem Erlass umgehend als Staatsstreich und Staatsverbrechen qualifiziert. Alle entsprechenden Handlungen seien ungesetzlich, hätten auf dem Gebiet Russlands keine Gültigkeit und würden strafrechtlich verfolgt. Dass er vor dem Weißen Haus, von wo aus er den Putschisten Paroli bot, auf einen Panzer stieg und eine Botschaft an das Volk verlas, war eine starke Geste und verfehlte seine Wirkung nicht. Viele Moskauer kamen, um sich um ihn und das Weiße Haus zu scharen, Barrikaden zu errichten und zu zeigen, was sie von dem Putsch hielten.

Die Putschisten schreckten letztlich vor Blutvergießen zurück, am 21. August löste sich das „Staatskomitees“. So blieben drei junge Männer, die sich in der Nacht davor auf dem Gartenring einer Panzerkolonne entgegengestellt hatten, und drei Protagonisten des Putsches, die sich nach dessen Scheitern das Leben nahmen (darunter Innenminister Pugo), die einzigen Todesopfer.

Während einer Großdemo am 22. August wurde über dem Weißen Haus erstmals die russische weiß-blau-rote Trikolore statt der roten Sowjetfahne gehisst. Vor der KGB-Zentrale im Stadtzentrum brachte eine aufgebrachte Menge die Statue des Tscheka-Gründers Felix Dserschinski zu Fall.
Und Gorbatschow? Er wirkte nach seiner Rückkehr von der Krim nach Moskau wie aus der Zeit gefallen. Wegen der prekären wirtschaftlichen und sozialen Lage schon vor dem Putsch angeschlagen, musste er sich am 23. August bei einem Auftritt vor Abgeordneten des Obersten Sowjets Russlands im Weißen Haus nun auch Fragen zur Daseinsberechtigung des Sozialismus im Lande und der Kommunistischen Partei gefallen lassen. Jelzin, schon im Sommer 1990 aus der KPdSU ausgetreten, setzte mit einem Erlass die Tätigkeit der Partei auf russischem Boden aus und verbot sie einige Monate später ganz. Am 24. August legte Gorbatschow sein Amt als Generalsekretär der KPdSU nieder.

Bis Ende August verkündeten sechs weitere Sowjetrepubliken ihren Austritt aus der Sowjetunion, nachdem das die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Armenien bereits im Jahr davor getan hatten. Am 8. Dezember 1991 beschlossen die Staatsoberhäuper von Russland, Weißrussland und der Ukraine die Gründung der GUS anstelle der Sowjetunion. Gorbatschow trat als Sowjetpräsident am 25. Dezember zurück. Einen Tag später gab es die Sowjetunion nicht mehr. Auch über dem Kreml wehte nun die russische Flagge.

Tino Künzel

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