Deutscher Hof in Asowo
Russlands Deutsche

Ein Freilichtmuseum für sibiriendeutsche Kultur entsteht bei Omsk

Gespräche auf Deutsch und Russisch, fröhliches Lachen, der Duft von Kreppeln aus der Sommerküche und ein vertrautes Lied auf dem Akkordeon: So feierte am 25. Juli in Asowo das „Haus eines Sibiriendeutschen“ seine Eröffnung. Es bildet den Auftakt eines ambitionierten Kulturprojekts: des „Deutschen Hofes“, der derzeit im Gebiet Omsk entsteht.

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Wie die Deutschen in Sibirien russisches Lapta spielen

Das russische Spiel Lapta wird in die Schulprogramme für den Sportunterricht aufgenommen. Das verkündete kürzlich der Bildungsminister der RF Sergej Krawzow. Nachdem sie diese Nachricht gehört hatte, setzte sich die MDZ-Redakteurin, die noch nie Lapta gespielt hat, mit denen in Verbindung, die das Spiel gut kennen: mit den Deutschen aus dem Dorf Zwetnopolje.

Kultur

Im Dorfladen spricht man Deutsch

Magdalena Sturm arbeitete vier Jahre als Redakteurin des Institutes für Auslandsbeziehungen (ifa) in Omsk und sammelte in einem Blog Geschichten über das Leben der Russlanddeutschen aus Sibirien. Eine Auswahl ihrer Interviews erscheint nun in einer Broschüre. Wie es dazu kam.

Zeitgeschehen

„Die Russlanddeutschen sind angekommen“

Er kam als Fotograf für eine russlanddeutsche Zeitung und ist heute Chefredakteur von „vitamin de“, einem Journal für junge Deutschlerner: Der Berliner Robert Teschner verbindet seit 16 Jahren sein Leben mit Omsk, der heimlichen Hauptstadt der RussIanddeutschen. Für die MDZ schildert er seine persönlichen Eindrücke vom Leben der Minderheit.