Meinung und Medien

Gul heißt Blume

Sprachbarrieren, prekäre Arbeitsbedingungen und Wohnungsnot: Die Situation tadschikischer, usbekischer und kirgisischer Arbeitsmigrantinnen in Russland ist schwierig. Informationen oder Beratungsstellen sind rar. Auf den Vorschlag von einer Mutter mit Migrationshintergrund wurde in St. Petersburg nun die mehrsprachige Zeitung „Gul“ gegründet, welche praktische Alltagstipps und Orientierung bei juristischen Fragen gibt. Im Interview erklärt die 24-jährige Redakteurin Ajim Baky aus Kirgistan, wie das ehrenamtliche Projekt Frauen aus Zentralasien stärken will.

Regionen / Wirtschaft

Hoch die Daumenschrauben

Russland gilt nach den USA als das Land mit den meisten Einwanderern. Die russische Politik versucht hartnäckig, den Zustrom zu begrenzen. Neue Gesetze, Krise und Rubelverfall sorgten zuletzt für einen Rückgang der Migration. Jetzt kommen auch noch erste Berufsverbote in den Regionen. Was steckt dahinter?