Erinnerungskultur
Gesellschaft

Erinnerungskultur: russische Antworten auf deutsche Fragen

MDZ-Chefredakteur Igor Beresin hat mehr als einmal von deutschen Kollegen und Bekannten Fragen zum Zweiten Weltkrieg gehört – über das Fortbestehen der Erinnerung an dieses Ereignis und die Haltung der Russen dazu. Es ist schwierig, von allen Russen zu reden und unmöglich, in ihrem Namen zu urteilen. Daher scheinen die Antworten oft auf die Ebene der Familie und der persönlichen Erfahrung zu verwiesen. Es handelt sich also um eine eher subjektive Sicht des Problems. Das mag so sein.

Russen und Co.
Gesellschaft

Russen und Сo.: nationale Zusammensetzung der Roten Armee

„Echo des Krieges“. So bezeichnete man zu Sowjetzeiten nicht explodierte Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Aber es gibt noch andere „Echos des Krieges“, und zwar Fragen, die immer wieder auftauchen. Eine davon betrifft die Beteiligung und Rolle der verschiedenen Nationalitäten an den Kampfhandlungen. Einige Zahlen und Erläuterungen zum Thema.

Artjom Drabkin
Gesellschaft

Interview mit Artjom Drabkin über sein Projekt iremember

In den 25 Jahren des Projekts „I Remember“ (iremember.ru) haben Artjom Drabkin und seine Kollegen rund 4000 Interviews mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs geführt – Rotarmisten, Alliierte und Kriegsgegner. Mit der MDZ sprach der Projektgründer über Oral History, die Arbeit in Russland und Deutschland und die Besonderheiten der Bewahrung der historischen Erinnerung.

Sumbole und Geschichte
Gesellschaft

Symbole und Geschichte

Der Zweite Weltkrieg bzw. sein Teil, der Große Vaterländische Krieg 1941-1945, ist für Russen kein Thema, das im Hintergrund bleiben kann. Er steht immer im Vordergrund, vor allem im Jubiläumsjahr. Aber jeder bewahrt die Erinnerung an diese tragische und heldenhafte Zeit auf unterschiedliche Weise.